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Tabakkonzern Philip Morris beendet Zigarettenproduktion in Berlin – 950 Stellen fallen weg

Der Tabakkonzern reagiert auf das veränderte Verhalten der Verbraucher. Der Großteil der Stellen am Standort Berlin steht damit vor dem Aus.

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Nach Unternehmensangaben soll es für etwa 950 der rund 1050 Mitarbeiter „faire und sozialverträgliche Lösungen“ geben. Quelle: dpa

Berlin Der Tabakkonzern Philip Morris will die Zigarettenproduktion in seinem Berliner Werk beenden. „Die Veränderung des Konsumentenverhaltens erfordert eine deutliche Reduzierung der Produktionskapazitäten“, sagte der Vize-Präsident EU Manufacturing bei Philip Morris International, Mark Johnson-Hill, am Dienstag. Der Plan ist, die Produktion zum 1. Januar 2020 einzustellen.

Nach Unternehmensangaben soll es für etwa 950 der rund 1050 Mitarbeiter „faire und sozialverträgliche Lösungen“ geben. Rund 75 Jobs sollen am Standort verbleiben, weitere 25 Arbeitsplätze sollen nach Dresden und Gräfelfing verlagert werden.

Mehr: Das Start-up Juul aus dem Silicon Valley erhält 12,8 Milliarden Dollar von Marlboro-Mutter Altria. Damit will der Konzern den Tabak abschaffen, aber nicht das Nikotin.

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