Tintenfisch mit Cadmium und Metall in Drops Vor Lebensmittelimporten aus diesen Ländern wird besonders häufig gewarnt

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Lebensmittelimporte aus der Türkei werden europaweit am häufigsten beanstandet, zeigt eine aktuelle Statistik. Aber auch bei Importen aus anderen Nationen gibt es oft Warnungen.

Seit Jahresbeginn 2017 gab es zahlreiche Warnmeldungen aus Deutschland, die chinesische Produkte betrafen. Quelle: dpa

Lebensmittelimporte aus der Türkei, China und Indien werden europaweit am häufigsten beanstandet, berichtet die WirtschaftsWoche. Das zeigt eine neue Statistik des EU-Schnellwarnsystems für Lebensmittel, kurz RASFF. Sobald bei Kontrollen innerhalb der EU oder an den Außengrenzen gesundheitsgefährdende Lebensmittel auftauchen, werden über das Meldesystem alle EU-Länder alarmiert.

Im vergangenen Jahr war dies insgesamt rund 3000 Mal der Fall. Allein 254 Warnmeldungen betrafen dabei chinesische Produkte und 274 Meldungen türkische Waren. 200 Mal wurden indische Lebensmittel beanstandet. Das geht aus dem vorläufigen RASFF-Jahresbericht für 2016 hervor, der der WirtschaftsWoche vorliegt.

Unter anderem wurden bei Obst- und Gemüseimporten zu hohe Pestizidwerte und Salmonellen nachgewiesen. In Nusslieferungen fanden Lebensmittelinspekteure Pilzgifte. Seit Jahresbeginn 2017 gab es zudem zahlreiche Warnmeldungen aus Deutschland, die chinesische Produkte betrafen. So wurde im Mai genetisch veränderte Papaya in chinesischen Fruchtcocktails entdeckt. Auch vor Tintenfisch mit zu hohen Cadmium-Werten und zuckerfreien Drops, in denen Metallfragmente steckten, warnten deutsche Kontrolleure über das RASFF-System. 

Bei Lebensmittelimporten aus diesen Ländern gibt es häufig Warnungen

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