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Alno Kartellamt genehmigt Verkauf von Alno-Tochter

Die Investorengruppe um den Marktführer Nobilia darf die insolvente Alno-Tochter Pino übernehmen. Das Bundeskartellamt genehmigte am Donnerstag den Verkauf.

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Alno-Tochter Pino darf verkauft werden. Quelle: dpa

Der Billig-Küchenbauer Pino aus Coswig (Sachsen-Anhalt) darf von einer Investorengruppe um den Marktführer Nobilia aus Ostwestfalen übernommen werden. Das Bundeskartellamt genehmigte den Verkauf der insolventen Alno-Tochter am Donnerstag. Mit der Entscheidung der Behörde könne nun der Kaufvertrag vollzogen werden, teilte Insolvenzverwalter Martin Hörmann mit. Rückwirkend zum 1. Oktober 2017 würden somit der Geschäftsbetrieb, die Markenrechte sowie alle 230 Pino-Mitarbeiter auf die Investorengruppe übertragen.

Alno kämpft derweil seit dem Insolvenzantrag im Juli weiter. Am Montag waren rund 400 Mitarbeiter wegen der finanziellen Lage des Unternehmens freigestellt worden, 170 durften vorerst bleiben. Die Freistellung bedeute nicht gleichzeitig die Kündigung, betonte Hörmann. Bei einer anderen Tochter, Wellmann aus Enger (Nordrhein-Westfalen), verlief die Investorensuche hingegen erfolglos - die allermeisten der 400 Mitarbeiter mussten gehen.

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