Quartalszahlen: ams-Osram hält operatives Ergebnis stabil
Der österreichisch-deutsche Chip- und Sensor-Konzern ams-Osram hat seine eigenen Erwartungen im dritten Quartal erfüllt. Der Umsatz sank im Vorjahresvergleich um drei Prozent auf 853 Millionen Euro, lag damit aber in der oberen Hälfte der Prognose, wie das Unternehmen am Dienstag in Premstätten bei Graz mitteilte. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) trat mit 166 Millionen Euro auf der Stelle.
Das Chip-Geschäft, das drei Viertel des Umsatzes ausmacht, sei wie erwartet gewachsen, sagte Vorstandschef Aldo Kamper. „Wie versprochen, erzielen wir trotz des schwächeren US-Dollars und höherer Rohstoffpreise ein stärkeres zweites Halbjahr in Bezug auf Umsatz, Gewinn und Cashflow.“ Ohne den schwachen Dollar wäre der Umsatz um 20 Millionen Euro höher ausgefallen.
Für das laufende vierte Quartal rechnet ams-Osram erneut mit einem Umsatz von 790 Millionen bis 890 Millionen Euro und einer bereinigten operativen Umsatzrendite von 16 bis 19 Prozent. Das wäre zwar weniger Ebitda als im dritten Quartal (19,5 Prozent), in dem der Verkauf einer Produktionsanlage in Singapur aber den Gewinn nach oben getrieben hatte. Saisontypisch geringeren Chip-Umsätzen stehe dann voraussichtlich ein anziehendes Geschäft mit Auto-Ersatzkampen gegenüber.
Rechnerisch steuert ams-Osram damit in der Mitte der Spanne für das Gesamtjahr auf einen Umsatz von gut 3,3 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ebitda von knapp 600 Millionen Euro zu.
Lesen Sie auch: Licht in Sicht bei ams-Osram – wären da nicht die Schulden