Autobauer Stellantis beteiligt sich an Lithium-Startup Vulcan

Das Startup Vulcan will ab 2025 mindestens 40.000 Tonnen Lithium jährlich für Elektroauto-Batteriezellen abbauen. Stellantis investiert rund 50 Millionen Euro.

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Vulcan hat schon Liefervereinbarungen mit verschiedenen Unternehmen über mehrere Hunderttausend Tonnen geschlossen. Quelle: dpa

Der Autobauer Stellantis steigt bei dem angehenden deutsch-australischen Lithiumförderer Vulcan Energy ein. Stellantis werde einen Anteil von acht Prozent für umgerechnet rund 50 Millionen Euro erwerben, teilte Vulcan mit. Die Aktie der an den Börsen Frankfurt und Sydney gelisteten Vulcan Energy schnellten fast um ein Viertel in die Höhe.

Das Geld soll zum Aufbau der Lithiumgewinnung aus Thermalwasser am Oberrheingraben eingesetzt werden. Das Startup aus Karlsruhe hat angekündigt, ab 2025 mindestens 40.000 Tonnen Lithium jährlich für Elektroauto-Batteriezellen gewinnen zu wollen. Der Investitionsbedarf beläuft sich auf mindestens 1,7 Milliarden Euro.

Stellantis gehört wie auch Volkswagen, Renault und Batteriehersteller zu den Unternehmen, mit denen Vulcan Liefervereinbarungen über mehrere Hunderttausend Tonnen geschlossen hat. Diese stehen unter dem Vorbehalt, dass die Produktion aufgebaut werden kann. Etliche Bürgerinitiativen kämpfen gegen die Pläne, denn sie befürchten Erdbeben durch die geothermischen Bohrungen.

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