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Autozulieferer Bosch verkauft Traditionssparte nach China

Medienberichten zufolge will Bosch eine traditionellen Sparte nach Fernost verkaufen. Der Autozulieferer hat das noch nicht bestätigt. Für Donnerstag hat Bosch seine Bilanzpressekonferenz angesetzt.

Das Logo des Autozulieferers über der A8 bei Stuttgart. Von dem möglichen Verkauf der Traditionssparte „Starter und Generatoren“ sind Hunderte von Arbeitsplätzen betroffen. Quelle: dpa

BerlinDer Autozulieferer Bosch verkauft einem Zeitungsbericht zufolge seinen Geschäftsbereich Starter und Generatoren nach China. Die Vereinbarung zur Veräußerung der Traditionssparte sei in der vergangenen Woche zustande gekommen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in ihrer Dienstagausgabe, ohne einen Preis zu nennen. Bosch erklärte laut Zeitungsbericht, man äußere sich nicht zu Marktberichten.

Betroffen seien 6300 Mitarbeiter an 14 Standorten, berichtete das Blatt weiter. In Deutschland arbeiteten 600 Beschäftigte in Hildesheim und 500 in Schwieberdingen bei Stuttgart in diesem Bereich. Für Donnerstag hat Bosch seine Bilanzpressekonferenz angesetzt.

Finanzanalysten gingen davon aus, dass der Verkauf des Geschäfts, das für einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro stehe, eine halbe Milliarde Euro in die Kassen von Bosch spülen könnte, berichtete die Zeitung weiter. Die Sparte produziert unter anderem auch Start-Stopp-Systeme, kleine Elektromotoren und Mild-Hybrid-Komponenten.

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