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BeiersdorfHöherer Gewinn in Aussicht

Nach der überraschenden Anhebung des Gewinnziels haben sich Anleger am Donnerstag mit Aktien von Beiersdorf eingedeckt. 03.11.2016 - 09:57 Uhr

Stefan F. Heidenreich, Vorstandsvorsitzender der Beiersdorf.

Foto: dpa

Die Geschäfte des Nivea-Konzerns Beiersdorf laufen in diesem Jahr besser als erwartet. Der Vorstand erwarte eine Umsatzrendite deutlich über dem Vorjahr, teilte das Unternehmen in Hamburg mit und korrigierte damit seine Ergebnisprognose vor Zinsen und Steuern (Ebit). Der Konzernumsatz stieg in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahr organisch um 2,9 Prozent. Nominal, unter Einbeziehung der Wechselkurse, war der Umsatz mit einem Minus von 0,1 Prozent konstant bei gut fünf Milliarden Euro. Beiersdorf macht Gebrauch von den reduzierten Pflichten von Aktiengesellschaften und veröffentlicht zum 3. Quartal keine konkreten Gewinnzahlen.

Die zehn wertvollsten Kosmetikmarken der Welt
Estée Lauder CompaniesMarkenwert weltweit: 3.969 Millionen US-DollarMarkenwert der wertvollsten Körperpflege- und Kosmetikmarken weltweit im Jahr 2015Quelle: Millward Brown/Statista 2016
Olay (Procter & Gamble)Markenwert weltweit: 4.045 Millionen US-Dollar
Dove (Unilever)Markenwert weltweit: 5.314 Millionen US-Dollar
Clinique (Unilever)Markenwert weltweit: 5.986 Millionen US-Dollar
Garnier (L'Oréal)Markenwert weltweit: 6.351 Millionen US-Dollar
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Gillette (Procter & Gamble)Markenwert weltweit: 19.737 Millionen US-Dollar
L'Oréal ParisMarkenwert weltweit: 23.376 Millionen US-Dollar

Daraufhin griffen Aktionäre an der Börse zu und kaufen fleißig die Aktien des Nivea-Konzerns. Die Titel schossen um 5,9 Prozent auf 82,84 Euro in die Höhe und führten damit die Gewinnerliste im Dax an. Der Kosmetikhersteller traut sich für 2016 mehr zu, weil der Verkauf von Produkten wie Nivea, Eucerin und La Prairie besser läuft als gedacht. Die Ebit-Umsatzrendite soll deutlich über dem Wert von 2015 liegen. Bisher war Beiersdorf von einer leichten Steigerung ausgegangen.

"Dies zeigt, dass Beiersdorf auch in einem schwierigen Marktumfeld in der Lage ist, die Profitabilität zu steigern", schrieb DZ-Bank-Analyst Thomas Maul. Das Einsparprogramm des Unternehmens zahle sich aus. Auch die Klebstoffsparte Tesa habe sich besser entwickelt als die Analysten erwartet hatten.

Nivea-Konzern Beiersdorf

Heidenreichs große Bewährungsprobe

von Mario Brück

Experten der Berenberg Bank behielten dennoch ihr "Hold"-Rating für die Aktien bei. Die Aussichten im Kosmetikbereich hätten sich nicht signifikant verbessert, schrieben sie in einem Kurzkommentar. Das Kursziel für die Aktien bestätigten sie mit 86,00 Euro.

dpa, rtr
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