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Bergbaukonzern Vale zahlt nach Minenunglück in Brasilien 5,9 Milliarden Euro

Bei dem Dammbruch in der Stadt Brumadinho im Jahr 2019 kamen mehr als 270 Menschen ums Leben. Nun hat der Bergbaukonzern Vale einem Vergleich zugestimmt.

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Der Bergbaukonzern Vale zahlt wegen eines Dammbruchs vor zwei Jahren mit mehr als 270 Toten 37,7 Milliarden Real (5,9 Milliarden Euro). Er stimmte am Donnerstag einem Vergleich zu, der die Zahlung an den Staat Minas Gerais festlegte, indem sich das Unglück ereignete.

Als der Damm bei dem Eisenerzkomplex von Vale brach, ergoss sich ein zerstörerischer Strom aus Bergbauabfällen und begrub eine Fläche von der Größe von 300 Fußballfeldern unter Schlamm. Der Damm hatte Rückstände zurückgehalten, die viel Eisenoxid enthielten und nach dem Auslaufen den nahe gelegenen Fluss Paraopeba verschmutzten.

Etwa 30 Prozent der Entschädigung wird an die betroffene Stadt Brumadinho fließen, damit die Familien von Opfern sowie Umweltprojekte Geld erhalten und Arbeitsplätze geschaffen werden. Mit einem Teil der Summe soll die Infrastruktur von Minas Gerais ausgebaut werden.

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