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Branche in Not Druckmaschinenhersteller sehen Ende der Krise

Bedrucktes Papier wird immer gebraucht, lautet das Kalkül der deutschen Druckmaschinenhersteller. Wer sich in Schwellenländern gut positionieren kann, darf an eine Zukunft glauben. Für alle anderen wird es zunehmend eng.

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Druckmaschinen in der Fertigung: Viele Firmen müssen weiter kämpfen. Quelle: dpa

Berlin Deutschlands Druckmaschinenhersteller sehen nach einer langen Talfahrt mit Hoffnung in die Zukunft. „Es kann eigentlich nicht weiter nach unten gehen. Die Investitionen sind schon auf historisch niedrigem Niveau. Und der Markt, den wir bedienen, wird nicht kleiner“, sagte Bernhard Schreier, Vorstandschef von Weltmarktführer Heidelberger Druckmaschinen und zugleich Präsident der in wenigen Tagen beginnenden Branchenleitmesse Drupa, der „Welt am Sonntag“.

Die Geschäftszahlen in der Branche seien zurzeit nicht rosig. „Sie ist aber zukunftsfähig.“ Die Branche befindet sich seit mehreren Jahren in einer tiefen Krise: Manroland musste 2011 Insolvenz anmelden, Heidelberger Druck streicht rund 2000 Arbeitsplätze. Bis Mitte 2014 soll die Zahl der Mitarbeiter sozialverträglich von aktuell rund 15.700 auf unter 14.000 sinken. Der Großteil des Abbaus im Inland soll über freiwillige Vereinbarungen inklusive Angeboten für ältere Mitarbeiter bis Mitte 2014 umgesetzt werden.

Vor dem Internet und der voranschreitenden Digitalisierung hat Schreier keine Angst. „Weil eine Welt ohne Gedrucktes nicht funktionsfähig ist.“ Verpackungen würden immer gebraucht, der Werbedruck gehe zwar in den Industrieländern zurück, dafür nehme er aber in den Schwellenländern zu. Und selbst für Zeitungen, Zeitschriften und Bücher sehe er nicht schwarz. „Print lebt“, sagte Schreier.

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