Chemie Evonik will die Coronakrise abschütteln

Der Spezialchemiekonzern geht mit Zuversicht in das neue Geschäftsjahr. Nach einem deutlichen Gewinnplus erwartet der Konzern weiteres Wachstum.

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Der CEO stellt sich hinter die Politik der Bundesregierung. Quelle: imago images/sepp spiegl

Der Spezialchemiekonzern Evonik will die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise nach einem deutlichen Wachstum im vergangenen Jahr 2022 endgültig abschütteln. „Ins Jahr 2022 blickt Evonik voller Zuversicht“, teilte der Essener Konzern am Donnerstag mit.

Den operativen Gewinn (bereinigtes Ebitda) will Konzernchef Christian Kullmann 2022 bei einem Umsatz von 15,5 bis 16,5 Milliarden Euro auf 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro steigern. Nach einem gelungenen Start erwarte Evonik für das erste Quartal ein Wachstum des bereinigten Ebitda von mindestens zehn Prozent.

2021 hatte Evonik ein operatives Ergebnis von rund 2,4 (Vorjahr: 1,9) Milliarden Euro bei einem Umsatz von 15 (12,1) Milliarden Euro eingefahren. Die Anteilseigner um die RAG-Stiftung sollen eine leicht erhöhte Dividende von 1,17 (Vorjahr: 1,15) Euro je Aktie erhalten.

Kullmann hatte das Geschäft rund um die Spezialchemie bei den Essenern in den vergangenen Jahren auch durch Zukäufe ausgebaut und Evonik eine neue Struktur verpasst, um den Konzern schlagkräftiger aufzustellen. Von einem Bereich will sich Kullmann aber trennen: Die Ausgliederung des Geschäftsgebiets Baby Care zur Vorbereitung eines Verkaufs wurde 2021 abgeschlossen.

Mehr: Spülmittel auf Zuckerbasis: Evonik wird Großlieferant von Unilever

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