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Chemiekonzern Evonik hangelt sich durch

Immobilienverkäufe schieben das Ergebnis des Spezialchemie-Konzerns Evonik an. Im Kerngeschäft kämpft das Unternehmen mit sinkenden Preisen und Währungseffekten. Dennoch bleibt der Konzernchef bei seinem Ergebnisziel.

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Evonik-Zentrale in Essen: Jahresergebnis auf Vorjahresniveau erwartet. Quelle: dpa

Düsseldorf Die lahmende Branchenkonjunktur, der starke Euro und ein Preisverfall bei wichtigen Produkten drücken Umsatz und operativen Gewinn des Spezialchemiekonzerns Evonik. Seine bereits im August gekürzte Jahresprognose konnte Konzernchef Klaus Engel bei der Vorlage der Zahlen für das dritte Quartal aber bestätigen.

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) schrumpfte im dritten Quartal um 26 Prozent auf 518 Millionen Euro, wie das Essener Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz ging um vier Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zurück. Unter dem Strich konnte Evonik aber wegen eines Sondereffekts ein deutliches Plus verbuchen: Getrieben durch Immobilien-Verkäufe stieg der Überschuss auf 1,47 Milliarden Euro von zuvor 355 Millionen Euro. Die Zahlen fielen beim operativen Ergebnis besser aus als vom Markt erwartet - Analysten hatten mit einem Umsatz von 3,18 Milliarden Euro und einem bereinigten Ebitda von 499 Millionen Euro gerechnet.

Konzernchef Engel erwartet für dieses Jahr weiter einen Umsatz in etwa auf Vorjahreshöhe und ein bereinigtes Ebitda in der Größenordnung von zwei Milliarden Euro. 2012 hatte Evonik ein bereinigtes Ebitda von 2,59 Milliarden Euro und einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro erzielt.

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