Chemiekonzern Lanxess steigert dank höherer Preise Umsatz und Ertrag

Lanxess gibt die hohen Rohstoffkosten an seine Kunden weiter. Umsatz und Gewinn steigen deshalb deutlich. Das wirkt sich auf die Prognose auf.

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Der Chemiekonzern baut besonders an den Standorten Köln, Leverkusen, Uerdingen und Mannheim Stellen ab. Quelle: Reuters

Der Spezialchemiekonzern Lanxess profitiert von höheren Preisen. „Die stark gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten konnte Lanxess auch im zweiten Quartal über deutlich höhere Verkaufspreise an den Markt weiterreichen“, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

Das operative Ergebnis (Ebidta vor Sondereinflüssen) kletterte im Quartal um 14,5 Prozent auf 253 Millionen Euro. Der Umsatz stieg deutlich um 36,1 Prozent auf rund zwei Milliarden Euro.

Für 2022 erwartet Lanxess weiter deutliches Wachstum, präzisierte seine Prognose aber angesichts des Umbaus des Konzerns: Lanxess gehe von einem Ebitda vor Sondereinflüssen von 900 Millionen bis eine Milliarde Euro aus. Im Vergleich zum angepassten Vorjahresniveau von rund 800 Millionen Euro entspräche das einer Steigerung um bis zu 25 Prozent.

Lanxess hatte im Mai angekündigt, seinen Bereich High Performance Materials (HPM) in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Finanzinvestor Advent einzubringen, um die Abhängigkeit von der Auto-Industrie zu verringern. Lanxess weist die Einheit nun als nicht fortgeführtes Geschäft aus.

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