Drägerwerk Medizintechnik-Konzern wächst langsamer

Die Geschäfte für das Lübecker Drägerwerk sind 2015 schlechter gelaufen, als ursprünglich erwartet. Der Konzern schraubt seine Erwartungen zurück und rechnet auch für das laufende Jahr mit weiterem Gewinnrückgang.

Der Hauptsitz der Firma Drägerwerk Quelle: dpa

Der Medizin- und Sicherheitstechnikanbieter Drägerwerk erwartet wegen Währungsbelastungen im laufenden Jahr ein geringeres Umsatzwachstum. Dank des laufenden Sparprogramms soll aber die Ertragskraft steigen, wie das börsennotierte Familienunternehmen am Mittwoch in Lübeck mitteilte.

Bei den Erlösen rechnet das Management um Vorstandschef Stefan Dräger währungsbereinigt mit einer Stagnation bis zu einem Wachstum um drei Prozent. Der Betriebsgewinn (Ebit) werde durch weitere Restrukturierungskosten von zehn Millionen Euro belastet. Die Ebit-Marge solle einen Wert zwischen 3,5 und 5,5 Prozent erreichen.

Im abgelaufen Jahr hatte sich die Rendite auf 2,6 (Vorjahr: 7,3) Prozent mehr als halbiert. Die Dividende wird nach dem Gewinneinbruch drastisch zusammengestrichen.

Auf die Stammaktien will das Unternehmen nur noch 13 Cent je Aktie zahlen. Vor einem Jahr war noch 1,33 Euro ausgeschüttet worden. Auf die Vorzugsaktien soll es 19 Cent statt 1,39 Euro geben.

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