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DuPont und Dow ChemicalBASF-Rivalen vor Mega-Fusion

Die beiden Chemiekonzernriesen DuPont und Dow Chemical stehen offenbar kurz vor einer Fusion. Bei einem Zusammenschluss wäre der neue Branchengigant mehr als 100 Milliarden Dollar schwer. 09.12.2015 - 10:20 Uhr

In den USA bahnt sich eine milliardenschwere Fusion an.

Foto: AP

In den USA bahnt sich offenbar eine milliardenschwere Fusion unter zwei führenden Chemiekonzernen an. DuPont und Dow Chemical verhandelten derzeit über einen Zusammenschluss, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag. Nach der Verschmelzung könnte der neue Branchengigant in drei Teile aufgespaltet werden. Dazu zählten die Bereiche Kunststoffe, Spezialprodukte und Agrarchemie.

Zuvor hatte das "Wall Street Journal" über die Pläne berichtet. Demnach befänden sich die Gespräche in einem fortgeschrittenen Stadium. Eine Fusion könnte bereits in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden. Dow Chemical wollte sich nicht dazu äußern. Bei DuPont war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Dow Chemical ist derzeit an der Börse 58,97 Milliarden Dollar wert, DuPont kommt auf 58,37 Milliarden Dollar.

Ein schwächelndes Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut sowie die Dollar-Stärke machen DuPont derzeit zu schaffen. Der Gewinn des BASF -Rivalen brach im dritten Quartal um fast die Hälfte ein. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 235 Millionen Dollar, 46 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Der Umsatz sank um 17,5 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. DuPont steuert mit Kostensenkungen gegen. DuPont leidet wie seine Konkurrenten unter der Schwäche des Agrarmarkts in Lateinamerika, vor allem in Brasilien. Deswegen hatte der Konzern zuletzt seine Prognose für das Gesamtjahr gesenkt.

Der Schweizer Agrarchemiekonzern Syngenta hatte vor kurzem mitgeteilt, sich gut eine Partnerschaft mit DuPont vorstellen zu können. Ende August hatte der US-Genpflanzen- und Saatgut-Produzent Monsanto ein 47 Milliarden Dollar schweres Angebot für Syngenta nach hartnäckigem Widerstand des Managements der Schweizer zurückgezogen.

Dow-Chemical-Chef Andrew Liveris räumt gegenwärtig beim größten US-Chemiekonzern kräftig auf. Nach einem erneut schwachen Agrarchemiegeschäft im dritten Quartal stellte Liveris die Sparte auf den Prüfstand.

rtr
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