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Eon Energie-Riese will Jobs in der Verwaltung streichen

Eon-Chef Teyssen kündigt an, Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen zu wollen – auch der Konzernsitz Essen ist von der Sparmaßnahme betroffen. Durch das Programm will der Energie-Riese 400 Millionen Euro sparen.

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Auch Essen als Konzernsitz wird von der Sparmaßnahme betroffen sein. Quelle: dpa

Berlin Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. „Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen Verwaltung Stellen wegfallen“, sagte Eon-Chef Johannes Teyssen der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe) laut Vorabbericht.

„Naturgemäß ist auch Essen als Konzernsitz betroffen, wo wir derzeit rund 600 Mitarbeiter in Zentralfunktionen haben.“ Insgesamt hat Eon in Essen 2000 Mitarbeiter. „Wir prüfen aber auch, wo Tochterunternehmen und Shared-Service-Center effizienter werden können.“

Der Abbau erfolgt im Rahmen des Sparprogramms „Phoenix“, mit dem Eon 400 Millionen Euro sparen will. „Nach früheren Erfahrungen entfallen bei Effizienzprogrammen dieser Art meist 50 Prozent der Einsparungen auf Personal- und 50 Prozent auf Sachkosten. So könnte es auch bei 'Phoenix' sein“, sagte Teyssen. Das Ausmaß des Stellenabbaus werde gerade ermittelt.

Auf die Frage, ob er betriebsbedingte Kündigungen ausschließe, sagte Teyssen: „Wie immer in solchen Fällen bemüht sich Eon um sozialverträgliche Lösungen. Das haben wir dem Betriebsrat auch bereits zugesagt. Ich bin zuversichtlich, 2017 faire Lösungen zu finden, zumal unsere Transfergesellschaft weiter läuft.“

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