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Ex-VW-AufsichtsratschefPiëch will nicht vor U-Ausschuss des Bundestags aussagen

Ex-VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch will nicht vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zum VW-Skandal aussagen. Nach neuen Anschuldigungen in der Abgasaffäre wollten ihn Linke und Grüne als Zeugen vorladen.dpa 10.02.2017 - 20:27 Uhr aktualisiert Quelle: Handelsblatt

„Herr Prof. Dr. Piëch denkt nicht daran, das, was als angebliche Inhalte der Vernehmungen kolportiert wird, seinerseits öffentlich zu kommentieren.“

Foto: dpa

Der frühere VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch will nicht vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zum VW-Skandal aussagen. Er werde auf das „Angebot einer öffentlichen Anhörung vor einem Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages nicht eingehen“, ließ Piëch über seinen Rechtsanwalt Gerhard Strate mitteilen. Die Erklärung lag der Deutschen Presse-Agentur am Freitagabend vor.

Angesichts neuer Anschuldigungen im VW-Skandal wollen Linke und Grüne den früheren Aufsichtsratschef als Zeugen im Untersuchungsausschuss des Bundestags vorladen. Eine Vernehmung Piëchs wurde nach dpa-Informationen am Donnerstag von den Oppositionsfraktionen beantragt. Der Ausschuss musste darüber noch entscheiden.

Piëch soll laut Medienberichten in Befragungen durch Staatsanwälte und einer von VW engagierten Kanzlei Anschuldigungen gegen mehrere VW-Aufsichtsräte und Ex-Vorstandschef Martin Winterkorn erhoben haben. Sie sollen schon früher als bisher bekannt von Hinweisen auf Abgas-Manipulationen in den USA erfahren haben. Der Manager und die Aufseher bestreiten das. Im Wortlaut sind entsprechende Aussageprotokolle Piëchs bislang nicht öffentlich dokumentiert.

Piëch ließ nun mitteilen, er habe im April 2016 gegenüber der von VW beauftragten Kanzlei Jones Day Aussagen gemacht und diese gegenüber der Staatsanwaltschaft Braunschweig im Dezember wiederholt. Zum Inhalt äußerte er sich nicht. „Herr Prof. Dr. Piëch denkt nicht daran, das, was als angebliche Inhalte der Vernehmungen kolportiert wird, seinerseits öffentlich zu kommentieren“, hieß es in der Erklärung seines Anwalts.

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