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Ferrero Süßwarenkonzern untersucht Kinderarbeit-Vorwürfe

Der Vorwurf wiegt schwer: Ausgerechnet dem Hersteller von Kinderüberraschungseiern wird bei der Herstellung des Spielzeugs Kinderarbeit vorgeworfen. Ferrero geht den Anschuldigungen nun nach.

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Dem Süßwarenproduzenten Ferrero wird Kinderarbeit vorgeworfen. Quelle: dpa

Der Hersteller von Kinderüberraschungseiern geht nach eigenen Angaben Vorwürfen nach, wonach Spielzeug für die bekannten Süßwaren von Kindern hergestellt werden. Die Ermittlungen seien gründlich und würden mit Hochdruck geführt, teilte der italienische Konzern Ferrero am Mittwoch mit. Man sei über die mutmaßlichen Zustände in Rumänien entsetzt.

Hintergrund ist ein Bericht der britischen Boulevardzeitung "The Sun", wonach arme Familien in dem EU-Land das Spielzeug in Heimarbeit herstellen. Das Blatt zitierte eine Familie mit drei Kindern im Alter zwischen sechs und elf Jahren. Demnach werden ihnen für 1000 Eier umgerechnet 4,43 Euro gezahlt.

Dem Bericht zufolge bekommt die Familie die Einzelteile vom Ferrero-Zulieferer Romexa. Ein Manager der Firma kündigte an, die Verträge mit den betroffenen Fabriken zu kündigen, sollten die Vorwürfe stimmen.

Ferrero verwies auf die Unternehmenspolitik, wonach Kinderarbeit verboten ist. Alle Zulieferer würden regelmäßig kontrolliert.

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