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Grand Chip Investment Chinesen sagen Aixtron-Kauf ab

Das Veto von US-Präsident Obama lässt den Aixtron-Verkauf jetzt komplett platzen. Der chinesische Investor Grand Chip Investment zieht sein Angebot für den deutschen Spezialmaschinenbauer zurück.

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Die Übernahme des deutschen Spezialmaschinenbauers durch chinesische Investoren ist geplatzt. Quelle: dpa

Herzogenrath Die Übernahme des deutschen Spezialmaschinenbauers Aixtron durch chinesische Investoren ist geplatzt. Da US-Präsident Barack Obama den Erwerb des US-Geschäfts von Aixtron untersagt habe, sei das Übernahmeangebot insgesamt erloschen, teilte die chinesische Grand Chip Investment am Donnerstag mit.

Das chinesische Konsortium Grand Chip Investment (GCI), hinter dem staatlich kontrollierte Fonds stecken, hatte im Mai eine Übernahmeofferte über 670 Millionen Euro vorgelegt. Die chinesische Seite hatte wiederholt für die Übernahme geworben. Diese sei ein normaler Zusammenschluss von Firmen und habe rein wirtschaftliche Motive, hieß es. Das Bundeswirtschaftsministerium hatte die Genehmigung für den Verkauf von Aixtron an den chinesischen Investor zurückgenommen und eine neue Überprüfung des Verkaufs eingeleitet.

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