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Großbritannien Britische Industrie verzeichnet deutlich weniger Aufträge

Die britische Industrie muss einen deutlichen Auftragsschwund hinnehmen. Gute Nachrichten kommen ausgerechnet von den Brexit-Verhandlungen.

Die Auftragsbücher der britischen Industrie haben sich deutlich langsamer gefüllt, als erwartet. Quelle: dpa

LondonDie Auftragsbücher der britischen Industrie haben sich im März so langsam gefüllt wie seit fünf Monaten nicht mehr. Das entsprechende Barometer sank um sechs Zähler auf 4,0 Punkte, wie der Branchenverband Confederation of British Industry (CBI) am Mittwoch zu seiner Unternehmensumfrage mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich einen leichten Rückgang auf 9,0 Punkte erwartet.

Allerdings bleibt das Barometer deutlich über seinem langfristigen Durchschnitt von minus 14 Zählern. „Das robuste Wachstum der Weltwirtschaft und das schwächere Pfund haben den britischen Herstellern ein gutes erstes Quartal 2018 beschert“, sagte CBI-Ökonomin Anna Lech.

Einen positiven Schub erwartet sie durch die Einigung der britischen Regierung mit der Europäischen Union auf eine Übergangsphase nach dem in einem Jahr geplanten EU-Austritt. „Das Vertrauen der Hersteller wird durch die Vereinbarung zusätzlich gestärkt, was ihnen das Vertrauen gibt, weiter zu investieren und Wachstumspläne zu entwickeln“, so Lech.

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