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Henkel-Chef Hans Van Bylen „Konzernchefs müssen Werte verteidigen“

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Henkel-Chef Hans Van Bylen verurteilt die fremdenfeindlichen Ereignisse von Köthen und Chemnitz. Quelle: imago images

Henkel-Chef Hans Van Bylen verurteilt die fremdenfeindlichen Ereignisse von Köthen und Chemnitz.

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Henkel-Chef Hans Van Bylen verurteilt die fremdenfeindlichen Ereignisse von Köthen und Chemnitz. „Das berührt mich schon sehr. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir für unsere Demokratie eintreten müssen“, sagte der Henkel-Chef im Interview mit der WirtschaftsWoche. „Der menschliche Umgang miteinander und auch die Vielfalt zu schätzen, das sind Werte, die für mich unantastbar sind.“

Der Belgier an der Spitze des Düsseldorfer Konsumgüterherstellers sieht die deutsche Wirtschaft in der Pflicht: „Ich halte es für wichtig, dass wir als Chefs von Unternehmen die demokratischen Werte vorleben und verteidigen.“

Auf die Frage, warum kaum ein Konzernchef offen Stellung beziehe, sagte Van Bylen: „Viele Konzernchefs tun dies eher über Verbände oder andere Netzwerke. Das gilt auch bei der Diskussion um Freihandel und Protektionismus. Das ist eine Bedrohung für die Entwicklung der Wirtschaft. Und das schauen sich viele Konzernchefs nicht nur schweigend an.“

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