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Ölkonzern Saudis dementieren Absage des Aramco-Börsengangs

Aramco: Saudi-Arabien dementiert geplatzten Börsengang Quelle: REUTERS

Einem Bericht zufolge soll der größte Börsengang aller Zeiten geplatzt sein: Jetzt dementiert Saudi-Arabien, dass die Emission des staatlichen Ölkonzerns Aramco abgeblasen werden soll.

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Saudi-Arabien hat einen Bericht dementiert, wonach der womöglich größte Börsengang aller Zeiten abgeblasen wird. Energieminister Khalid al-Falih teilte am Donnerstag mit, die Regierung stehe weiter hinter den Plänen, den staatlichen Ölkonzern Aramco an die Börse zu bringen. Die Regierung werde den richtigen Zeitpunkt wählen.

Reuters hatte am Mittwoch unter Berufung auf vier Brancheninsider berichtet, die Platzierung eines Fünf-Prozent-Anteils an Aramco hätte nach den Vorstellungen von Kronprinz Mohammed bin Salman bis zu 100 Milliarden Dollar einbringen sollen. Mehrere ausländische Börsen – unter anderem London, New York und Hongkong – hatten um die Rolle als zweiter Börsenplatz neben Riad gebuhlt. Doch unter den potenziellen Anlegern seien zuletzt Zweifel aufgekommen, ob der Öl-Riese wirklich zwei Billionen Dollar wert sei. Ein hochrangiger Banker sagte zu Reuters: „Wir haben die Botschaft bekommen, dass der Börsengang auf absehbare Zeit abgesagt ist.“ Das gelte auch für die Emission in Riad. Die Investmentbanker und andere Berater, die das Listing vorbereiten sollten, seien von ihren Aufgaben entbunden worden. „Die Entscheidung ist schon vor einiger Zeit gefallen, aber das darf niemand sagen“, sagte ein saudi-arabischer Insider.

Kronprinz Mohammed hatte die Börsenpläne 2016 vorgestellt. Er wollte mit dem Mega-Erlös den angestrebten Umbau der saudi-arabischen Wirtschaft finanzieren und damit die Abhängigkeit des Landes vom Öl reduzieren.

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