
Düsseldorf Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine hat im ersten Halbjahr des Bilanzjahres 2016/17 weniger verdient. Der Vorstand hofft aber im weiteren Verlauf aufholen und das Vorjahresergebnis wie geplant erreichen zu können. „Das zweite Quartal ist im Vergleich zum ersten Quartal durch einen deutlichen Aufwärtstrend gekennzeichnet“, sagte Vorstandschef Wolfgang Eder am Mittwoch. Zwar sei der Öl- und Gassektor nach wie vor „extrem schwierig“.
Der Stahlbereich profitiere aber von Preissteigerungen. „Zudem entwickeln sich wesentliche Kundensegmente, insbesondere die Automobilindustrie und der Flugzeugbereich, aber auch die Konsumgüterindustrie weiterhin konstant auf hohem Niveau.“
Im Zeitraum April bis September sanken die Erlöse um 6,5 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro und der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (Ebitda) um 6,6 Prozent auf 705 Millionen Euro. Einmaleffekte hatten im Vorjahreszeitraum den Gewinn auf 892 Millionen Euro in die Höhe geschraubt. Verglichen damit wäre das Ebitda im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres um rund 36 Prozent eingebrochen.