1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Industrie
  4. Merck: Pharmakonzern baut 230 Stellen in der Elektroniksparte ab

Pharma- und TechnologiekonzernMerck will bis zu 230 Stellen abbauen

Merck muss sparen und weitere Stellen streichen. Dieses Mal trifft es die Elektroniksparte. Aber auch in anderen Bereichen läuft es beim Konzern nicht rund. 01.03.2024 - 15:46 Uhr

Der Schriftzug des Pharma- und Chemiekonzerns Merck KGaA steht vor einem Gebäude am Stammwerk.

Foto: dpa

Der Darmstädter Merck-Konzern baut angesichts schwächelnder Geschäfte erneut Stellen ab. In seiner Elektroniksparte streicht das Dax-Unternehmen bis zu 230 Stellen, davon bis zu 100 in Deutschland. Ein entsprechender Interessenausgleich sei mit dem Betriebsrat geschlossen worden, teilte eine Sprecherin am Freitag mit. Der Konzern strebe einvernehmliche und sozialverträgliche Lösungen an und versuche, möglichst viele Beschäftigte intern zu vermitteln.

Bereits im November war bekanntgeworden, dass Merck die Kosten in der Elektroniksparte um bis 90 Millionen Euro senken will. Dort stellt der Konzern unter anderem Halbleitermaterialien für elektronische Geräte und Flüssigkristalle etwa für Smartphone- und TV-Bildschirme her. Dazu kommen Pigmente für die Auto- und Kosmetikindustrie.

Doch in der Elektronikindustrie herrscht Nachfrageflaute, und der Abschwung dauert länger, als von Merck angenommen. Auch sonst lief es zuletzt nicht rund: So ist die Sonderkonjunktur rund um Corona-Impfstoffe, von der Merck in der Laborsparte profitiert hatte, vorbei, während es in der Pharmasparte Rückschläge bei Hoffnungsträgern gab.

Auf den Gegenwind hat Merck bereits mit zwei Sparpaketen reagiert: So wurden 200 Stellen in der Pharmasparte gestrichen. Ferner fallen in Zentralfunktionen wie IT, Einkauf, Personal und Recht rund 550 Jobs bis Ende 2024 weg. Betriebsbedingte Kündigungen in Darmstadt sowie im nahen Gernsheim sind per Beschäftigungsgarantie bis Ende 2025 ausgeschlossen. Allein in Darmstadt beschäftigt Merck rund 12.500 der über 64.000 Beschäftigten weltweit. Umsatz- und Gewinnzahlen will für 2023 das Unternehmen am Donnerstag vorstellen.

Lesen Sie auch: Das ist ein schwerer Rückschlag für Merck

dpa
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick