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Pharmakonzern Roche stoppt Studien mit Alzheimer-Medikament

Der Konzern bricht zwei klinische Phase-III-Studien für das Medikament Crenezumab ab. Experten hatten zuvor große Hoffnungen in das Alzheimer-Mittel gesetzt.

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Der Schweizer Pharmakonzern bezeichnet die Ergebnisse der Studien als „enttäuschend“. Quelle: Reuters

Zürich Rückschlag für den Schweizer Pharmakonzern Roche bei der Entwicklung eines Hoffnungsträgers gegen Alzheimer: Das Unternehmen habe sich entschieden, zwei klinische Phase-III-Studien für das Mittel Crenezumab abzubrechen, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

Der Schritt beruhe auf Ergebnissen einer Zwischenanalyse, die die Wirksamkeit und Sicherheit des Medikaments untersuchte. Dabei seien zwar keine neuen Sicherheitsbedenken ans Licht gekommen.

Roche bezeichnete die Ergebnisse aber dennoch als enttäuschend. Analysten hatten dem Medikament, das die Roche-Biotechtochter Genentech gemeinsam mit AC Immune entwickelt, Milliardenumsätze zugetraut. Die Programme mit den anderen Alzheimer-Medikamenten würden fortgesetzt, teilte Roche mit.

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