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Philips Siemens-Rivale mit Gewinnsprung

Philips konzentriert sich inzwischen auf die Medizintechnik und elektrische Körperpflegegeräte. Dank Kostensenkungen hat der niederländische Konzern nun einen überraschend starken Gewinnsprung erzielt.

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In der Medizintechnik konkurriert Philips mit Siemens, ist aber bei weitem nicht so profitabel wie die Münchner. Quelle: dpa

Amsterdam Der niederländische Medizintechnikkonzern Philips hat dank Kostensenkungen einen überraschend starken Gewinnsprung erzielt. Der Siemens-Konkurrent steigerte sein Betriebsergebnis (Ebita) nach Angaben vom Montag um 18 Prozent auf 442 Millionen Euro. Von Reuters befragte Experten hatten lediglich 427 Millionen prognostiziert.

Der Umsatzanstieg von zwei Prozent auf 5,7 Milliarden Euro blieb allerdings etwas unter den Erwartungen des Managements. Konzernchef Frans van Houten bestätigte den Ausblick für 2017 und stellte „weitere operative Verbesserungen“ in Aussicht.

Philips konzentriert sich inzwischen auf die Medizintechnik und Körperpflegegeräte wie elektrische Zahnbürsten und Rasierer. Die Unterhaltungselektronik haben die Niederländer verkauft, die Lichttechnik als Philips Lighting abgespalten. In der Medizintechnik konkurriert Philips mit Siemens, ist aber bei weitem nicht so profitabel wie die Münchner, die im Laufe des Jahres diese Sparte an die Börse bringen wollen.

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