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Japanischer Konzern Toshiba erwägt Stopp des Milliarden-Verkaufs der Chipsparte

Toshiba könnte laut einem Bericht den Verkauf der Chipsparte stoppen, falls die Behörden bis Mai nicht ihre Zustimmung geben.

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Wegen finanzieller Probleme bei der Chip-Sparte wollte der Computerhersteller Toshiba das Chip-Geschäft ursprünglich loswerden. Das könnte sich nun geändert haben. Quelle: Reuters

Tokio Toshiba will einer Zeitung zufolge den Verkauf seiner Chip-Sparte stoppen, sollten die chinesischen Behörden bis Mai kein grünes Licht gegeben haben. „Toshiba ist zu der Überzeugung gekommen, dass es kaum noch einen Grund für den Verkauf gibt, weil sie nicht mehr insolvent sind“, berichtete das Blatt „Mainichi“ am Sonntag ohne Angabe einer Quelle.

Ein Sprecher des Unternehmens erklärte dagegen, man wolle das Geschäft nach wie vor so schnell wie möglich abschließen.

Die Frist für die 18-Milliarden-Dollar schwere Veräußerung an ein von US-Finanzinvestor Bain Capital geführtes Konsortium war am 31. März verstrichen, weil die chinesische Zustimmung fehlte. Der neue Toshiba-Chef Nobuaki Kurumatani hatte zuletzt erklärt, das Geschäft durchziehen zu wollen.

Durch das Verstreichen der Frist hat der japanische Konzern die Option, sich ohne Ausgleichszahlung von zurückzuziehen. Dies würde es ihm ermöglichen, den Verkauf neu zu verhandeln oder die Sparte an die Börse zu bringen. Das ist bereits ein wiederholter Richtungswechsel in den Verkaufsplänen.

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