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Reinhard Ploss im Podcast Infineon-Chef: „Wir werden die Chip-Preise erhöhen“

Reinhard Ploss geht davon aus, dass die Chipkrise bis ins Jahr 2022 andauern wird. Quelle: REUTERS

Im WirtschaftsWoche-Podcast Chefgespräch hat Infineon-Chef Ploss angekündigt, die Chip-Preise zu erhöhen. Schuld daran seien gestiegene Fertigungskosten.

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Kunden des Halbleiterkonzerns Infineon müssen sich auf steigende Preise für Halbleiter einstellen. „Wir werden die Preise erhöhen oder haben sie schon erhöht“, sagte Infineon-Chef Reinhard Ploss im WirtschaftsWoche-Podcast Chefgespräch.

Ploss begründete die Preiserhöhungen mit den gestiegenen Fertigungskosten. „Wir haben selbst enorm gestiegene Kosten, weil wir nicht alle Chips selbst fertigen. Diese Kosten müssen wir natürlich weitergeben“, so Ploss. Die niedrigen Preise für Halbleiter sind ihm zufolge einer von mehreren Gründen, die zur Chipkrise geführt haben: „Bei manchen Bauelementen hat sich die Industrie daran gewöhnt, dass sie sie sehr billig kriegt. Wenn die Chips zu sehr niedrigen Preisen gehandelt werden, dann ist der Anreiz, mehr Kapazitäten zu schaffen, sehr gering.“



Wie stark die Preise der jeweiligen Chipsorten steigen oder schon gestiegen sind, kommentierte der Infineon-Chef nicht. Ploss geht davon aus, dass die Chipkrise bis ins Jahr 2022 andauern wird.

Mehr zum Thema: Nach der Autoindustrie erfasst die Chipkrise nun Hersteller von Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräten, Kreditkarten – und Betreiber systemrelevanter Infrastruktur.

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