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Wettbewerbsstrafe der EU Google klagt gegen Milliarden-Bußgeld

2,4 Milliarden Euro soll der US-Konzern Google als Strafe zahlen, weil er bei seiner Internetsuche eigene Angebote bevorzugt habe, so das Urteil der EU-Kommission. Doch der Web-Gigant wehrt sich – per Klage.

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Der Internetkonzern hat sich beim Gericht der Europäischen Union über das von der EU-Kommission geforderte Bußgeld von 2,4 Milliarden Euro beschwert. Quelle: Reuters

Brüssel Google klagt gegen die von der EU-Kommission verhängte Rekordstrafe von 2,4 Milliarden Euro wegen Wettbewerbsbeschränkungen. Das Gericht der Europäischen Union bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Montag den Eingang einer entsprechenden Beschwerde des US-Internetkonzerns.

Die Kommission hatte die Strafe am 27. Juni verhängt. Google habe seine dominierende Position zum Schaden von Konkurrenten und Verbrauchern missbraucht, hieß es damals.

Dabei ging es um die Platzierung von Ergebnissen in der Shopping-Suche von Google. Der US-Konzern habe „seinen eigenen Preisvergleichsdienst in seinen Suchergebnissen ganz oben platziert und Vergleichsdienste der Konkurrenz herabgestuft“, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager damals.

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