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Proben für den Ernstfall So läuft das Anti-Terror-Training ab

Alles nur gespielt? Mittelständler trainieren unter Anleitung das Überleben in Krisenregionen. Dass es dabei alles andere als zimperlich zugeht, zeigen Bilder vom Trainingsgelände.

Theorie und Praxis: „Handlungsfähig bleiben, trotz Gewalt“ nennen die Veranstalter Jörg Dreger, David Hartmann und Alexander Krutzek ihr Anti-Terror-Training auf einem Übungsgelände nahe Frankfurt. Bevor es an die Waffen geht, muss erst Theorie gepaukt werden. Wie ist die rechtliche Lage in Bürgerkriegsgebieten und wie verhält man sich unter Beschuss? Die große Geschichte "Mittelständler mit Kalaschnikow" lesen Sie hier. Quelle: Katrin Binner für WirtschaftsWoche
Fokus Mittelstand: Jörg Dreger arbeitete viele Jahre für IBM, wo er in den Neunzigerjahren den Geschäftsbereich Mittelstand in Russland verantwortete. Russland war damals unsicher, also spezialisierte Dreger sich auf das Thema. Heute ist er Ausbilder und Veranstalter des Anti-Terror-Trainings. „Unser Fokus liegt auf Mittelständler, weil diese normalerweise keine eigene Sicherheitsabteilung haben“, sagt Dreger. Quelle: Katrin Binner für WirtschaftsWoche
Terrorist im Anmarsch: Das Anti-Terror-Seminar richtet sich an Geschäftsreisende, die den Worst Case durchspielen und auf Straftaten vorbereitet sein wollen. Sie erhalten theoretische und praktische Handlungsanweisungen für Terrorgefahr und damit eine Art Survival-Kit für Reisen in Teile Afrikas, nach Pakistan oder Afghanistan. Was bedeutet es, wenn man in einen Staatsstreich gerät? Was tun, wenn Terroristen mit Sturmgewehren vor der Firmenzentrale auftauchen? Quelle: Katrin Binner für WirtschaftsWoche
Kleinkrieg nahe dem Frankfurter Flughafen:  Auf dem Trainingsgelände stehen Container, Übungshäuser, ein Schießstand, ein Panzer und ein Hubschrauber. Regelmäßig trainieren hier Spezialeinheiten der Polizei und der Bundeswehr.  Seit kurzem trainieren hier auch Mittelständler, Freiberufler und Manager mit Schusswaffen und üben das Verhalten in Terrorlagen. Quelle: Katrin Binner für WirtschaftsWoche
Keine Angst vor der Kalaschnikow: Zum Training gehört auch die Waffenkunde und das scharfe Schießen mit einer Kalaschnikow. „Es wurden sieben Millionen G3 verkauft, zehn Millionen Uzi-Maschinenpistolen, aber von der Kalaschnikow sind 100 Millionen vom Stapel gelaufen“, sagt Ausbilder David Hartmann. „Wer in einen bewaffneten Konflikt kommt, hat es mit einer Kalaschnikow zu tun.“ Quelle: Katrin Binner für WirtschaftsWoche
Terror und Panik: In den Übungshäusern finden sich realitätsnahe Szenarien nachgebaut. So sehen sich die Unternehmer und Manager bei den Übungen mit Terroristen, schweren Waffen und Bomben konfrontiert. Die Übungen werden Schritt für Schritt schwieriger. Anschließend können die Teilnehmer die Übungen theoretisch besprechen. Quelle: Katrin Binner für WirtschaftsWoche
Trainieren wie die Profis: Eigentlich trainieren im Meadow Bridge Trainings Center nahe Frankfurt Spezialeinheiten der Polizei und der Bundeswehr. Aufgrund der weltweiten Krisen stieg jedoch die Nachfrage von Unternehmen, die in Krisenländer exportieren. Quelle: Katrin Binner für WirtschaftsWoche
Alles unter Kontrolle: Auf Laufgittern über den Übungshäusern beobachten die Ausbilder, wie Unternehmer auf die Terrorangriffe reagieren. So können die Ausbilder die Übung jederzeit stoppen, sollten Teilnehmer Probleme bekommen. Quelle: Katrin Binner für WirtschaftsWoche
Den Ernstfall überleben: Ausbilder David Hartmann hat Jahre in der israelischen Armee gedient, arbeitete im Staatsdienst und in der Sicherheitsindustrie. Neben den Seminaren für Unternehmer ist er auch als Antiterror- und Sicherheitsberater in Afrika unterwegs. Quelle: Katrin Binner für WirtschaftsWoche
Keine Panik: In dem Training lernen Unternehmer, wie man Messerangriffe abwehrt und was zu tun ist, wenn das Gegenüber eine Pistole zieht oder mit einer Kalaschnikow anrückt. „Wenn Ihr eine Kalaschnikow hört, dann rennt oder kämpft. Aber bleibt nicht wie angewurzelt stehen“, empfiehlt Ausbilder Hartmann. Quelle: Katrin Binner für WirtschaftsWoche
Psychischer Stress: In den Übungen werden auch Geiselnahmen simuliert. „Terroristen wollen euch lähmen, Terror zielt auf die Psyche. Genau das müsst ihr überwinden“, sagt Ausbilder Jörg Dreger. Quelle: Katrin Binner für WirtschaftsWoche
Full Metal Jacket: Das scharfe Schießen mit der Kalaschnikow ist einer der Höhepunkte des Trainings. Zuvor wird das Gerät aber auseinander- und wieder zusammengebaut, um das Sturmgewehr im Ernstfall unschädlich machen zu können. Nach dem Schießen mit dem Gewehr macht sich unter den Teilnehmern eine Mischung aus Euphorie und Abgeschlagenheit breit. Quelle: Katrin Binner für WirtschaftsWoche
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