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Medienbericht Allianz will Rechenzentren auslagern

Um Kosten zu sparen, will der Versicherungskonzern Allianz seine EDV-Abteilung auslagern, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Der Konzern verhandele mit den US-Firmen CSC und IBM. Betroffen seien rund 250 Mitarbeiter.

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Künftig soll es anstelle der 140 Allianz-Rechenzentren nur fünf bis sieben geben, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Quelle: Reuters

München Der Versicherungskonzern Allianz will einen großen Teil seiner Datenverarbeitung an einen externen Dienstleister abgeben. Der Konzern verhandele mit den US-Unternehmen Computer Sciences Corporation (CSC) und IBM, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Branchenkreise. Ein Allianz-Sprecher bestätigte der Zeitung Gespräche, ohne konkrete Namen zu nennen.

Der Vertrag dürfte laut dem Blatt mindestens zehn Jahre laufen und könnte einen Umfang von deutlich über 500 Millionen Euro haben. Die EDV gehört bei den Versicherern traditionell zu den größten Kostenblöcken.

„In Deutschland geht es um rund 250 Mitarbeiter“, zitiert die Zeitung den Sprecher. Betroffene Mitarbeiter würden mit bestehenden Verträgen und allen Rechten zu dem Dienstleister oder in mögliche Gemeinschaftsunternehmen wechseln. Die gesamte Aktion soll höchstens 20 Prozent der EDV-Mitarbeiter erfassen. Derzeit bearbeite und speichere die Allianz Daten von Kunden und Mitarbeitern weltweit in 140 Rechenzentren. Künftig werden es fünf bis sieben sein, berichtet das Blatt.

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