Versicherer: Allianz will Aktien für bis zu zwei Milliarden Euro zurückkaufen
Die Allianz legt ein neues, bis zu zwei Milliarden Euro schweres Aktienrückkaufprogramm auf. Der Rückkauf solle im März beginnen, teilte der Münchner Versicherungskonzern am Donnerstag mit. Die Aktien sollen anschließend eingezogen werden. Es ist damit das zweitgrößte Rückkaufprogramm der Allianz seit 2017.
Im vergangenen Jahr hatte sie zunächst angekündigt, eine Milliarde Euro in eigene Aktien zu stecken, das Programm aber später um eine halbe Milliarde aufgestockt.
Die Allianz legt am Freitag ihre Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr vor. Nach Analystenschätzungen hat sie auf den operativen Gewinn dabei nochmals gut eine Milliarde Euro draufgesattelt. Das operative Ergebnis dürfte damit fast 15,8 Milliarden erreichen - den oberen Rand der Spanne, die Finanzchefin Claire-Marie Coste-Lepoutre in Aussicht gestellt hatte. Damit dürfte auch die Dividende steigen. Die Analysten rechnen im Schnitt mit 15,20 (2023: 13,80) Euro.