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Windkraft Vestas kassiert Prognose – Corona und Lieferengpässe belasten

Der Windkraftkonzern rechnet 2021 mit einer halben Milliarde Euro weniger Umsatz. Unter dem Strich ist Vestas aber zurück in der Gewinnzone.

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Der Windkraftanlagenbauer geht davon aus, dass die coronabedingten Einschränkungen in verschiedenen Märkten auch im zweiten Halbjahr anhalten. Quelle: Reuters

Der Windkraftanlagenbauer Vestas hat angesichts einer angespannten Lieferkettensituation und steigender Kosten die Prognose für das laufende Jahr gesenkt. Es sei davon auszugehen, dass die coronabedingten Einschränkungen in verschiedenen Märkten auch im zweiten Halbjahr anhalten. Der Umsatz werde 2021 nun maximal 16,5 Milliarden Euro betragen und damit rund eine halbe Milliarde weniger als bisher erwartet, teilte das dänische Unternehmen am Mittwoch mit.

Im zweiten Quartal konnte der unter anderem mit Nordex und der Siemens-Energy-Tochter Siemens Gamesa konkurrierende Konzern zwar mit 3,5 Milliarden Euro ähnlich viel umsetzen wie ein Jahr zuvor. Das operative Ergebnis (Ebit) kletterte um fast 200 Prozent auf 101 Millionen Euro. Experten hatten allerdings mit einem noch stärkeren Anstieg gerechnet.

Unter dem Strich kehrte der Konzern in die Gewinnzone zurück. Der Überschuss lag bei 90 Millionen Euro nach einem Verlust von fünf Millionen Euro im Vorjahr.

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