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Uber, Snapchat und Co.Die heißesten Börsen-Anwärter des Silicon Valley

Mit Uber und Snapchat könnten 2016 zwei weltbekannte Start-ups in den USA an die Börse gehen. Weil Risikokapitalgeber langsam Profite aus ihren Beteiligungen ziehen wollen, dürften noch weitere Start-ups auf Anleger warten.Stefan Hajek 28.12.2015 - 15:35 Uhr

Uber
Gegründet: 2009
Sitz: San Francisco
Uber bietet Chauffeurfahrten und Ride-Sharing an. Technische Grundlage ist eine App, die mithilfe von Geodaten Fahrer und Fahrgast über deren Smartphones zusammenbringt. Uber ist bereits in mehr als 50 Ländern weltweit aktiv. In Deutschland wurde der Fahrdienst sehr kontrovers diskutiert. Ubers Wert wird inzwischen auf mehr als 61 Milliarden Dollar geschätzt, damit sind die Kalifornier bisher das mit Abstand wertvollste noch nicht börsennotierte Start-up aller Zeiten. Kein anderes Start-up hat jemals so viel Geld bekommen wie Uber: 6,7 Milliarden Dollar flossen in 12 Runden von 52 Investoren in die Kassen der Taxischrecks.

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Foto: REUTERS

Actifio

Gegründet: 2009

Sitz: Waltham, Massachusetts

Actifio stellt Software zur Daten-Virtualisierung her. Das Unternehmen bekam bisher 208 Millionen Dollar Eigenkapital in sechs Runden von sieben Investoren, darunter Greylock Partners, North Bridge Venture Partners, TCV.  Die bisher letzte Kapitalspritze bekam das Softwareunternehmen im März 2014 mit 100 Millionen Dollar.

Foto: PR

AirBnB
Gegründet: 2009
Sitz: San Francisco
Mit einem Wert von rund 27 Milliarden Dollar das zweitteuerste Startup aus den USA. Bei Airbnb können Privatleute ihre Wohnungen und Häuser gegen Geld an andere Privatleute vermieten. Airbnb präsentiert die Wohnungen auf seiner App, wickelt die Kommunikation zwischen den Parteien ab und verwaltet die Zahlungen treuhänderisch. Dafür nimmt das Unternehmen eine Gebühr von rund elf Prozent der Miete. Das Geschäft wächst schnell und ist inzwischen weltweit populär. Einige Städte, darunter New York, San Francisco und Berlin, haben den Service aber inzwischen reguliert, weil sich herausstellte, dass die Kurzfrist-Vermietung an Orten mit besonders knappem Wohnungsmarkt das Mietniveau zusätzlich antreibt.

Foto: REUTERS

Zuora

Gegründet: 2007

Sitz: Foster City, Kalifornien

Abwickeln und Analysieren von Zahlungsströmen aus Abos, etwa für Spotify, Netflix oder Verlage, das ist das Geschäft von Zuora (im Bild: CEO Tien Tzuo). Salesforce-Gründer Marc Benioff ist ein prominenter Unterstützer und privater Investor seit deren Anfangstagen. Zuora bekam bisher 243 Millionen Dollar in insgesamt sechs Runden von 17 unterschiedlichen Investoren. Der Wert des Unternehmens wird allerdings auf weit mehr als eine Milliarde Dollar geschätzt. Zuora gilt mit 880 Punkten im Ranking als einer der drei aussichtsreichsten Börsenkandidaten.

Foto: PR

Nutanix

Gegründet: 2009

Sitz: San Jose, Kalifornien

Nutanix macht Software für Datenzentren. Das Start-up bekam 312 Millionen Dollar in fünf Investment-Runden von 11 Investoren; darunter Battery Ventures, Khosla Ventures und Wellington Partners. Einige der Nutanix-Investoren waren auch bei Square investiert, dem Onlinebezahldienst von Twitter-Gründer Jack Dorsey, der Ende 2015 an die Börse ging.

Foto: Nutanix

Okta

Gegründet: 2009

Sitz: San Francisco

Okta macht sein Geld mit Internet-Sicherheitssoftware. Okta hat im Ranking von CB Insights einen der höchsten Scores, ein Börsengang wäre also jederzeit möglich. Das Geschäftsfeld ist sehr lukrativ. Mit Andreessen Horowitz und Sequoia sind zwei der namhaftesten Risikokapitalgeber an Bord.

Foto: Okta

Git Hub

Gegründet: 2008

Sitz: San Francisco

Git Hub ist ein Online-Netzwerk, auf dem Programmierer Tools finden und auch Open Source Codes teilen können. Das Unternehmen bekam in nur zwei Runden schon 350 Millionen Dollar. Und diese beiden VC-Investoren sind die größten und bekanntesten, die es gibt: Sequoia Capital und Andreessen Horowitz, gegründet und geführt unter anderem von dem Erfinder des ersten kommerziellen Webbrowsers Netscape.

Foto: PR

Snapchat
Gegründet: 2011
Sitz: Los Angeles
Instant Messaging Dienst, bei dem die User kurze Videoschnipsel oder Fotos versenden, die sich nach wenigen Sekunden selbst löschen. Snapchat gehört zu den zehn teuersten Start-ups der Welt mit einem geschätzten Wert von rund 14 Milliarden Dollar. Facebook hatte versucht, Snapchat 2013 zu kaufen, scheiterte aber, und kaufte sich WhatsApp für 18 Milliarden Dollar. So viel dürfte Snapchat an der Börse eher nicht einspielen. Zuletzt hat der Investor Fidelity sogar einen Teil des Werts seines Snapchat-Investments abgeschrieben, weil der wohl zu teuer eingekauft war.

Foto: dpa

Zenefits

Gegründet: 2013

Sitz: San Francisco

Zenefits bietet Personalmanagement-Software in der Cloud. Erst vergangenen Mai erhielt das Unternehmen eine halbe Milliarde Dollar Wagniskapital, unter anderem von Andreessen Horowitz und TPG Capital.

Foto: PR

Mule Software

Gegründet: 2006

Sitz: San Francisco

MuleSoft’s Platform ermöglicht es den Kunden (ausschließlich Firmen, kein Privatkundengeschäft) über eine Programmierschnittstelle (API) verschiedene eigene und fremde Software zu kombinieren. Das Unternehmen hat bereits Kunden im mehr als 60 Ländern, darunter etwa BMW und Boeing. Salesforce-Gründer und Multimilliardär Marc Benioff hat auch hier seine Finger als Investor über Salesforce Ventures im Spiel. Insgesamt hat Mule bisher in sieben Runden 260 Millionen Dollar bekommen. Wie das Start-up Okta erzielte Mule im Ranking 910 von 1000 möglichen Punkten. Das Unternehmen dürfte auf der Liste für mögliche Börsengänge im kommenden Jahr ganz oben stehen.

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Foto: PR

Sie sind erst wenige Jahre alt, wachsen rasant ­und schreiben hohe Verluste: Start-Ups aus dem Silicon Valley. Venture Capital Investoren reißen sich um die größten und bekanntesten von ihnen und überschütten sie mit Geld: Uber, der Taxischreck, der mittels App private Fahrer und Fahrgäste zusammenbringt, sammelte bislang mehr als sechs Milliarden Dollar Wagniskapital ein, soll nach 12 Finanzierungsrunden rund 61 Milliarden Dollar wert sein.

Mehr als 140 Start-Ups sind inzwischen mehr als eine Milliarde Dollar wert. Sie müssen irgendwann an die Börse kommen. Denn die Wagniskapitalfonds und deren Geldgeber brauchen einen Exit, wie der Verkauf der Anteile an Ottonormalanleger an der Börse heißt. Investoren, denen die Erlöse aus Börsengängen (IPOs) fehlen, haben irgendwann selbst kein Geld mehr, um in neue Start-ups zu investieren. Der Kreislauf des Gelds käme zum Erliegen.

Das Wichtigste zu Uber
Uber, eigentlich Uber Technologies Inc, gegründet im März 2009, startete seinen Service 2011 in San Francisco. Zunächst beschränkte sich das Angebot auf einen Chauffeur-Service („UberBlack“), der für einen etwas höheren Preis Limousinen als Alternative zu den im Silicon Valley damals notorisch knappen Taxis bot. Das Unternehmen expandierte aber schnell in andere US-Metropolen, von 2012 an auch international, und erweiterte auch seine Dienste. In vielen US-Metropolen und seit November 2015 auch in London können Uber-Fahrer mehrere Fahrgäste unterwegs aufnehmen und eine Art Sammeltaxi auf Zeit bilden; die Kunden teilen sich den Preis („UberPool“). Der bei Kunden erfolgreichste, aber auch mit Abstand kontroverseste Service ist UberX (In Deutschland bis April 2015 als „UberPop“ im Angebot). Dabei kann der Kunde über sein Smartphone in der Nähe befindliche Privatleute anheuern, die ihn gegen Geld mit ihrem Auto befördern, von Uber vermittelt. In der Regel unterbietet Uber so den Preis einer vergleichbaren Taxifahrt um 25 bis 40 Prozent. Uber gilt als das am höchsten bewertete Start-up der Welt- Der Umsatz soll schnell wachsen, allerdings schreibt Uber noch hohe Verluste.
Der Kunde gibt auf seinem Handy den gewünschten Abholort ein. Nach der Eingabe des Zielorts erscheinen die verfügbaren Uber-Fahrer in der Nähe seines Standortes als kleine Auto-Symbole in der App. Auf Wunsch kann nun der voraussichtliche Fahrpreis angezeigt werden. Nachdem der Kunde die Fahrt verbindlich bestellt hat, bekommen die Uber-Fahrer den Fahrwunsch samt Strecke auf ihrer App angezeigt. Nimmt ein Fahrer an, sieht der Fahrgast dessen Bewertung durch frühere Kunden, den Autotyp und Namen des Fahrers.Das Kernprodukt ist, technisch gesehen, das Routing der Fahrer zum möglichst attraktivsten und nächsten Kunden. Da das System mit GPS arbeitet, kann der Fahrtpreis grob vorausberechnet werden und ein Taxameter ist nicht nötig. Nach der Fahrt wird der Kunde seinerseits aufgefordert, den Fahrer zu bewerten. Um die Bezahlung muss er sich nicht kümmern; die Abbuchung erfolgt automatisch von der bei der ersten Anmeldung hinterlegten Kreditkarte oder PayPal.
Vor allem der Peer-to-Peer-Dienst, bei dem Privatpersonen andere Privatleute gegen Geld befördern, ist es, der von Taxiunternehmen heftig bekämpft wird. In Deutschland ist er seit Frühjahr 2015 sogar ganz untersagt, seit Gerichte den Argumenten der Taxibranche folgten. Die argumentierten mit unlauterem Wettbewerb: Bei UberPop (in anderen Ländern UberX) werden die oft nebenberuflichen Fahrer lediglich auf ihr Verkehrspunktekonto und auf ein Polizeiliches Führungszeugnis überprüft, während Taxifahrer einen Personenbeförderungsschein, Gesundheitsprüfungen, besondere Versicherungen und (wenn sie ihr eigenes Unternehmen gründen wollen) in vielen Städten eine teure Lizenz benötigen. Das Uber-Auto muss lediglich jünger als zehn Jahre sein, vier Türen und Kofferraum aufweisen und natürlich verkehrssicher sein, während Taxis speziell geprüft werden.

Geld staut sich im Kanal zur Börse

Auffällig: 2015 floss mehr Geld vorbörslich in Start-ups, als bei Verkäufen oder Börsengängen erlöst wurde. Normalerweise ist das Verhältnis anders herum. Viele Beobachter plagt nun die Sorge, dass die jungen Firmen, die oft hervorragende Technologie und schnelles Kundenwachstum haben, schon so teuer bewertet sind, dass es viele nicht mehr an die Börse schaffen könnten. „Wir sind mitten in einer neuen Techblase“, sagte Tim Chang, Managing Director beim bekannten US-Wagniskapitalgeber Mayfield, einem der großen Techinvestoren. „Es gibt besonders im Silicon Valley zu viel Geld für zu wenige richtig gute Ideen.“

Beispiel Square: Der digitale Bezahldienst von Twitter-Gründer Jack Dorsey, schaffte es zwar mit Ach und Krach an die Börse. Jedoch mussten die Investoren deutliche Abstriche hinnehmen. Mit den ausgegebenen 27 Millionen Aktien nahm Square nur gut 240 Millionen Dollar ein; geplant waren laut Prospekt Mittelzuflüsse aus dem IPO von bis zu 350 Millionen Dollar. Das Unternehmen ist derzeit nur rund 2,8 Milliarden Dollar an der Börse wert, 4,6 Milliarden waren einst angepeilt. Auch die MatchGroup aus Los Angeles, Mutter der Online-Dating Plattformen Tinder und Friendscout24, musste 2015 ähnliche Abstriche bei ihrem Börsengang machen. 

Warum Uber so umstritten ist
Uber startete vor rund fünf Jahren in San Francisco als Alternative zu Taxis, die in der kalifornischen Metropole notorisch schwer zu kriegen sind. Anfangs ging es nur darum, für etwas mehr Geld einen Chauffeur-Service mit Oberklasse-Wagen anzubieten. Inzwischen nutzt Uber seine Vermittlungsplattform auch für Dienste, bei denen Privatleute Fahrgäste mit ihren eigenen Autos mitnehmen können. Vor allem um solche Angebote entzünden sich die Streitigkeiten mit Taxi-Gewerbe und Behörden in verschiedenen Ländern.
Es ist eine Smartphone-App, wie man sie auch von den Taxi-Anwendungen kennt. Der Abholort wird automatisch ermittelt, der Kunde sieht die Uber-Fahzeuge in der Nähe. Der Fahrweg wird mit Hilfe von GPS berechnet, die Wagen kommen daher ohne Taxameter aus. Der Bezahlvorgang entfällt: Es wird einfach die bei Uber hinterlegte Kreditkarte belastet.
Das Taxi-Geschäft überall ist vielen Regeln unterworfen. Es gibt Vorschriften für die technische Kontrolle der Fahrzeuge, die Überprüfung des Gesundheitszustands der Fahrer, spezielle Versicherungen und die Beförderungspflicht. Außerdem wird die Größe des Marktes über die Vergabe von Konzessionen eingeschränkt. So kann eine Taxi-Lizenz in New York mehr als eine Million Dollar kosten. Uber platzt mit seinen Dienstes in dieses über Jahrzehnte gewachsene Geflecht von Regeln und wirtschaftlichen Interessen.
Beim ursprünglichen Chauffeurdienst UberBLACK waren die Argumente vor allem der Komfort einer Smartphone-App, ein schickes Auto und die automatische Abrechnung. Bei den Mitfahrdiensten in Privatautos ist Uber aber auch günstiger als herkömmliche Taxis. So kostet der Service UberPOP in Hamburg einen Euro pro Kilometer bzw. 25 Cent pro Minute. Laut Hamburger Taxentarif zahlt man dagegen jeweils 2,20 Euro für die ersten vier Kilometer, je 1,90 für die nächsten fünf Kilometer und 1,40 ab dem 10. Kilometer.
Behörden und auch Landesregierungen sehen den Dienst skeptisch. In Berlin und Hamburg erließen die Behörden Unterlassungsverfügung gegen Uber. Gerichte erlaubtem dem Fahrdienst aber vorläufig die Weiterfahrt. In NRW erklärte ein Sprecher des Verkehrsministeriums zu Uber: "Nach den vorliegenden Informationen handelt es sich bei den Fahrten um genehmigungspflichtige Personenbeförderungen." Über eine solche Genehmigung verfügen die Uber-Fahrer aber offenbar nicht. Das Verkehrsministerium warnt deshalb vor hohen Bußgeldern. Mittlerweile hat das Landgericht Frankfurt den Dienst deutschlandweit verboten.

Dabei sollte es aus Sicht der Wagniskapitalgeber anders herum sein: Früh und günstig bei schnell wachsenden, innovativen Unternehmen einsteigen und dann beim Börsengang mit viel Gewinn wieder aussteigen.

Branche unter Erfolgsdruck

„2016 müssen ein paar Börsengänge kommen“, sagt Risikokapitalmanager Chang. „Zwar ist richtig, dass gerade die großen, bekannten Unternehmen wie Uber und Airbnb sehr viel Geld eingesammelt haben, aber sie verbrauchen auch sehr viel, weil sie teilweise schnell international expandieren müssen, um von der Konkurrenz nicht abgehängt zu werden in einem dynamischen Markt“.

Zudem wachse bei den Geldgebern der Venture-Capital Investoren - meist Family Offices, Vermögensverwalter, große Fonds und Pensionskassen - die Nervosität angesichts der Monster-Bewertungen von verlustreichen Start-Ups wie Uber und Airbnb. Einige sorgen sich wohl inzwischen, dass sie zu teuer eingestiegen sein könnten. „Die sagen sich: lieber ein kleines IPO oder ein paar Prozent Verlustabschreibung, als ein veritabler Crash wie 2000, der Tech-Börsengänge wieder auf Jahre hinaus unmöglich macht“, sagt ein Risikokapital-Investor aus Menlo Park, der selbst in zahlreiche Startups investiert hat.

Platz 10: C&S Wholesale Grocers

Das Großhandelsunternehmen C&C Wholesale Grocers hat seinen Firmensitz in Keene, Bundesstaat New Hampshire. Es ist mit 70 Niederlassungen in zwölf US-Bundesstaaten vertreten und wird privat geführt. Umsatz im Jahr 2014: 25 Milliarden US-Dollar.

Foto: Fotolia

Platz 9: Ernst & Young

Ernst & Young ist eine der größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Zu den Kunden zählen Amazon, BP, Coca-Cola und Google. Das Unternehmen hat weltweit 190.000 Mitarbeiter und machte 2014 einen Umsatz von 27,4 Milliarden US-Dollar.

Foto: REUTERS

Platz 8: Publix Super Markets

Publix ist eine US-Einzelhandelskette mit Firmensitz in Lakeland, Florida. Das Unternehmen verfügt über 1103 Supermärkte in verschiedenen US-Bundesstaaten. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete es mit seinen 166.000 Beschäftigten einen Umsatz von 28,92 Milliarden Dollar.

Foto: imago images

Platz 7: Pilot Flying J

Pilot Flying J ist ein US-Tankstellenbetreiber. 2010 ging das Unternehmen aus einer Fusion von Flying J und Pilot Travel Centers hervor. Es hat 21.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von 32,09 Milliarden Dollar.

Foto: Presse

Platz 6: Mars

Mars ist ein US-Nahrungsmittelkonzern mit Sitz im US-Bundesstaat Virginia. Er produziert Süßigkeiten, Lebensmittel, Tierfutter und Pflanzenpflegeprodukte. Mars hat 75.000 Mitarbeiter und machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 33 Milliarden Dollar.

Foto: dpa

Platz 5: Pricewaterhouse Coopers

Pricewaterhouse Coopers International Limited (PwCIL) ist spezialisiert auf Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmens- bzw. Managementberatung. Der PwC-Verbund hat Mitgliedsunternehmen in 157 Staaten und 180.000 Mitarbeiter. Der Umsatz betrug im vergangenen Jahr 34 Milliarden Dollar.

Foto: Presse

Platz 4: Bechtel Corporation

Die Bechtel Group ist das größte Bau- und Anlagebau-Unternehmen in den USA. Es hat seinen Sitz in San Francisco und betreibt eigene Kraftwerke, Ölraffinerien und Flughäfen in verschiedenen Ländern. Das Unternehmen hat 53.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 39,4 Milliarden Dollar.

Foto: Fotolia

Platz 3: Dell

Der Computerhersteller Dell hat sich in den vergangenen Jahren vom reinen Hardwareanbieter zu einem Dienstleister für Gesamtlösungen und Serviceleistungen entwickelt. Der Firmensitz von Dell ist Round Rock, Texas. Das Unternehmen hat 111.300 Mitarbeiter und machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 57,2 Milliarden Dollar.

Foto: WirtschaftsWoche

Platz 2: Koch Industries

Das Mischunternehmen Koch Industries ist weltweit in 50 Ländern aktiv. Zu den Schwerpunkten des Konzerns zählen Erdöl, Chemie, Energie, Asphalt, Erdgas, Kunstdünger und Nahrungsmittel. Koch Industries hat 100.000 Angestellte und erwirtschaftete im vergangenen Jahr 115 Milliarden Euro.

Foto: AP

Platz 1: Cargill

Das Familienunternehmen aus dem US-Bundesstaat Minnesota kauft, verarbeitet und vertreibt Getreide und andere landwirtschaftliche Handelsware. Auch befasst sich der Konzern (im Bild CEO David MacLennan) mit nachwachsenden Rohstoffen. Er hat weltweit 143.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 134,9 Milliarden Dollar.

Foto: REUTERS

„Wir beobachten seit einiger Zeit eine Zunahme der sehr großen Finanzierungsrunden“, sagt Jenny Lee, Managing Partner von GGV Capital. „Venture-Capital-Runden mit mehr als einer halben Milliarde, das gab es früher nicht.“ Klar ist, dass die Finanzierungen außerhalb der Börse auf diese Weise nicht mehr lange steigerbar sein werden. „Vielleicht sind es, anders als 1999/2000, nicht die Unternehmen selbst und auch nicht die Wagniskapitalfinanzierer, die auf ein IPO drängen“, sagt Lee, „aber früher oder später werden die Geldgeber der Venture-Capital-Fonds die Geduld verlieren.

Dass Wagniskapital-Investments eher Langfrist-Anlagen sind, dürfte zwar allen klar sein, die im Silicon Valley mit Milliarden jonglieren. Die meisten Pensionsfonds, Hedgefonds oder großen Investmentgesellschaften planen bis zu zehn Jahre Anlagezeitraum ein, wenn sie Geld in Tech-Start-ups investieren. Doch die jüngsten Flops wie Square und Box lassen nicht gerade Hoffnungen auf große Zeichnungsgewinne bei den Investoren sprießen. Einer verlor kurz vor Weihnachten schon die Nerven: Fidelity schrieb etwa 25 Prozent seines vorbörslichen Investments an der Video-Chat-Plattform Snapchat aus Los Angeles ab.

Dabei waren die Bedingungen für eine Flut von Technologie-Börsengängen in den USA selten besser: viele Kandidaten in der Pipeline, Nervosität bei den Geldgebern, und ein enormer technologischer Wandel namens Digitalisierung.

So konnte der Branchendienst CB Insights aus San Francisco Ende Dezember ganze 531 US-Technologie-Start-Ups identifizieren, die 2016 am wahrscheinlichsten an die Börse kommen dürften.

Dazu speichert CB Insights jede Wagniskapitalrunde und jede Unternehmens-Nachricht der Start-Ups-in seinen Datenbanken und wertet diese aus. Nach einem komplexen Punktesystem ermittelt die hauseigene Analyse-Software die aussichtsreichsten Börsenkandidaten. Pluspunkte gibt es in drei gewichteten Kategorien:

  1. Momentum (Kundenwachstum, Personalzuwachs),

  2. Marktattraktivität (Wie gefragt ist die Branche des Kandidaten gerade bei Investoren?) - gemessen werden hier zum Beispiel Börsengänge von Konkurrenten der gleichen Branche, Investitionen in die Branche, die Zahl der Übernahmen und

  3. Finanzkraft. Hier fließen die Wagniskapital-Spritzen und die Cash-Burn-Rate ein - also das Maß, wie schnell die Start-ups ihre Finanzierung aufbrauchen - und der Leumund der Risikokapitalgeber.

Platz 1: Familie Schaeffler

Unternehmen/Branche: Continental, Schaeffler (Autozulieferer)

Einnahmen (in Mio. €)*: 549

* Brutto-Schätzungen nach veröffentlichten Stimmrechten und Stiftungsanteilen, teilweise umgerechnet.

Im Bild Maria-Elisabeth Schaeffler-Thurmann.

Quelle: Unternehmen, Bundesanzeiger, BaFin, Bloomberg, Creditreform, DSW, Hoppenstedt, eigene Berechnungen

Foto: dpa

Platz 2: Stefan Quandt

Unternehmen/Branche: BMW (Auto), Gemalto (IT), Heel (Pharma)

Einnahmen (in Mio. €): 449

Foto: REUTERS

Platz 3: Klaus-Michael Kühne

Unternehmen/Branche: Kühne + Nagel, Hapag Lloyd (Logistik)

Einnahmen (in Mio. €): 429

Foto: AP

Platz 4: Susanne Klatten

Unternehmen/Branche: u.a. BMW (Auto), Altana (Chemie)

Einnahmen (in Mio. €): 420

Foto: dpa

Platz 5: Familie Reimann

Branche/Unternehmen: u.a. Reckitt Benckiser (Konsum), Coty (Kosmetik), Jimmy Choo (Schuhe)

Einnahmen (in Mio. €): 350

Foto: REUTERS

Platz 6: Familien Piëch/Porsche

Unternehmen/Branche: VW (Auto)

Einnahmen (in Mio. €): 340

Foto: dapd

Platz 7: Familie Merck

Unternehmen/Branche: Merck Darmstadt (Pharma)

Einnahmen (in Mio. €): 305

Foto: dpa

Platz 8: Die Brüder Samwer

Unternehmen/Branche: Rocket Internet (Onlinehandel)

Einnahmen (in Mio. €): 287

Auf dem Bild zu sehen ist Oliver Samwer, einer der drei Brüder.

Foto: dpa

Platz 9: Heinz H. Thiele

Unternehmen/Branche: Vossloh (Verkehr), Knorr-Bremse (Autozulieferer)

Einnahmen (in Mio. €): 239

Foto: dpa/dpaweb

Platz 10: Familie Henkel

Unternehmen/Branche: Henkel (Konsum)

Einnahmen (in Mio. €): 204

Auf dem Foto ist Henkel-Erbin Simone Bagel-Trah, die Urenkelin des Firmengründers Fritz Henkel, zu sehen.

Foto: dpa

Platz 11: Friedhelm Loh

Unternehmen/Branche: Friedhelm Loh Group (Schaltanlagen), Kuka (Roboter), Kloco (Stahlhandel)

Einnahmen (in Mio. €): 200

Foto: dpa

Platz 12: Boehringer/v. Baumbach

Unternehmen/Branche: Boehringer Ingelheim (Pharma)

Einnahmen (in Mio. €): 189

Auf dem Foto ist Christian Boehringer, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses von Boehringer Ingelheim zu sehen.

Foto: dpa

Platz 13: Familie Otto

Unternehmen/Branche: Otto-Konzern, Dt. Euroshop (Handel), ECE Immobilien

Einnahmen (in Mio. €): 182

Foto: Presse

Platz 14: Familie Siemens

Unternehmen/Branche: Siemens (Technologie)

Einnahmen (in Mio. €): 174

Auf dem Foto ist Nathalie von Siemens zu sehen, die Vorstandssprecherin der Siemens-Stiftung.

Foto: Presse

Platz 15: Aloys Wobben

Unternehmen/Branche: Enercon (Windanlagen)

Einnahmen (in Mio. €): 150

Foto: REUTERS

Plätze 16-20

Platz 16: Familie Freudenberg

Unternehmen/Branche: Freudenberg (Technologie)

Einnahmen (in Mio. €)*: 125

Platz 17: Hasso Plattner (im Bild)

Unternehmen/Branche: SAP (Software)

Einnahmen (in Mio. €)*: 115

Platz 18: Familie von Finck

Unternehmen/Branche: u.a. SGS (Dienstleistungen), Mövenpick (Gastronomie), Custodia (Beteiligungen)

Einnahmen (in Mio. €)*: 110

Platz 19: Familie Springer

Unternehmen/Branche: Springer (Medien)

Einnahmen (in Mio. €)*: 102

Platz 20: Erben Tschira

Unternehmen/Branche: SAP (Software)

Einnahmen (in Mio. €)*: 101

* Brutto-Schätzungen nach veröffentlichten Stimmrechten und Stiftungsanteilen, teilweise umgerechnet.

Foto: REUTERS

Plätze 21-25

Platz 21: Familie Stotmeister

Unternehmen/Branche: Sto (Bau)

Einnahmen (in Mio. €)*: 99

Platz 22: Familie Fielmann

Unternehmen/Branche: Fielmann (Brillen)

Einnahmen (in Mio. €)*: 95

Platz 23: Würth (im Bild: Reinhold Würth)

Unternehmen/Branche: Würth (Montagetechnik)

Einnahmen (in Mio. €)*: 86

Platz 24: Dietmar Hopp

Unternehmen/Branche: SAP (Software)

Einnahmen (in Mio. €)*: 72

Platz 25: Familie Weisser

Unternehmen/Branche: Marquard & Bahls (Mineralöl)

Einnahmen (in Mio. €)*: 63

* Brutto-Schätzungen nach veröffentlichten Stimmrechten und Stiftungsanteilen, teilweise umgerechnet.

Foto: dpa

Plätze 26-30

Platz 26: Familie Hueck

Unternehmen/Branche: Hella (Autozulieferer)

Einnahmen (in Mio. €)*: 62

Platz 27: Familie Leibinger (im Bild: Nicola Leibinger-Kammüller)

Unternehmen/Branche: Trumpf (Maschinenbau)

Einnahmen (in Mio. €)*: 62

Platz 28: Ludwig Merckle

Unternehmen/Branche: u. a. Heidelcement (Bau), Kässbohrer (Fahrzeuge), Phoenix (Pharmahandel)

Einnahmen (in Mio. €)*: 62

Platz 29: Siegfried Meister

Unternehmen/Branche: Rational (Großküchenbau)

Einnahmen (in Mio. €)*: 55

Platz 30: Familie Wacker

Unternehmen/Branche: Wacker Chemie (Chemie)

Einnahmen (in Mio. €)*: 53

* Brutto-Schätzungen nach veröffentlichten Stimmrechten und Stiftungsanteilen, teilweise umgerechnet.

Foto: dpa

Plätze 31-35

Platz 31: Ralph Dommermuth

Unternehmen/Branche: United Internet (Telekom, Internet)

Einnahmen (in Mio. €)*: 49

Platz 32: Familie Roßmann (im Bild: Dirk Roßmann)

Unternehmen/Branche: Rossmann (Drogeriemärkte)

Einnahmen (in Mio. €)*: 49

Platz 33: Familie W. und M. Herz

Unternehmen/Branche: u. a. Beiersdorf, Tchibo (Konsum)

Einnahmen (in Mio. €)*: 48

Platz 34: Familie Schmidt-Ruthenbeck

Unternehmen/Branche: Metro (Handel)

Einnahmen (in Mio. €)*: 46

Platz 35: Familie Freier

Unternehmen/Branche: s. Oliver (Handel)

Einnahmen (in Mio. €)*: 46

* Brutto-Schätzungen nach veröffentlichten Stimmrechten und Stiftungsanteilen, teilweise umgerechnet.

Foto: dpa

Plätze 36-40

Platz 36: Familie Haniel

Unternehmen/Branche: Metro (Handel)

Einnahmen (in Mio. €)*: 40

Platz 37: Familie Jacobs

Unternehmen/Branche: u. a. Barry Callebaut (Konsum)

Einnahmen (in Mio. €)*: 39

Platz 38: Liz Mohn (im Bild)

Unternehmen/Branche: Bertelsmann (Medien)

Einnahmen (in Mio. €)*: 34

Platz 39: Familie Heraeus

Unternehmen/Branche: Heraeus (Metalle, Technologie)

Einnahmen (in Mio. €)*: 34

Platz 40: Georg Nemetscheck

Unternehmen/Branche: Nemetscheck (Software)

Einnahmen (in Mio. €)*: 33

* Brutto-Schätzungen nach veröffentlichten Stimmrechten und Stiftungsanteilen, teilweise umgerechnet.

Foto: dpa

Plätze 41-45

Platz 41: Familie Braun (im Bild: Ludwig Georg Braun)

Unternehmen/Branche: B. Braun Melsungen (Medizintechnik)

Einnahmen (in Mio. €)*: 32

Platz 42: Lutz Helmig

Unternehmen/Branche: Aton (Beteiligungen)

Einnahmen (in Mio. €)*: 30

Platz 43: Dieter Schnabel

Unternehmen/Branche: Helm (Chemie)

Einnahmen (in Mio. €)*: 30

Platz 44: Familie Fuchs

Unternehmen/Branche: Fuchs Petrolub (Chemie)

Einnahmen (in Mio. €)*: 28

Platz 45: Familie Günther Herz

Unternehmen/Branche: u. a. DNV (Schiffsklassifizierung), Vapiano (Gastronomie)

Einnahmen (in Mio. €)*: 24

* Brutto-Schätzungen nach veröffentlichten Stimmrechten und Stiftungsanteilen, teilweise umgerechnet.

Foto: dpa

Plätze 46-49

Platz 46: Familie Sixt (im Bild: Erich Sixt)

Unternehmen/Branche: Sixt (Autovermietung)

Einnahmen (in Mio. €)*: 22

Platz 47: Familie Dürr

Unternehmen/Branche: Dürr, Homag (Maschinenbau)

Einnahmen (in Mio. €)*: 21

Platz 48: Familie Kroneseder

Unternehmen/Branche: Krones (Maschinenbau)

Einnahmen (in Mio. €)*: 20

Platz 49: Klaus-Peter Schulenberg

Unternehmen/Branche: CtS Eventim (Konzerte)

Einnahmen (in Mio. €)*: 19

Foto: dpa

531 heiße Kandidaten

„Das ist sozusagen die Crème der noch nicht börsennotierten US-Hightech-Unternehmen“, sagt CB Insights Chef und Gründer Anand Sanwal. „Alle diese 531 Firmen haben von namhaften Wagniskapitalfinanzierern teils erhebliche Summen bekommen, haben ein am Markt bereits gut eingeführtes Produkt und erste Maßnahmen für künftige Börsengänge unternommen“. Das kann die passende Rechtsform sein, oder das Anheuern von IPO-Beratern und entsprechendem Personal (etwa Investor-Relations-Profis).

Man dürfe seine Liste nicht mit einer Investment-Empfehlung verwechseln, sagt Sanwal, „unsere Kriterien haben sich in der Vergangenheit als gute Indizien für einen bevorstehenden Börsengang erwiesen; das heißt nicht zwangsläufig, dass die Unternehmen blendende Investments sind.“

Anleger dürfen dennoch den einen oder anderen künftigen Börsenstar aus der CB-Insights Liste erwarten.  Viele sind, anders als die viel diskutierten Stars wie Uber und Airbnb, außerhalb der Tech- und Wagniskapitalszene Kaliforniens weitgehend unbekannt. „Sie kommen oft aus Geschäftsfeldern, die gemeinhin nicht so sexy sind“, sagt Sanwal, etwa Unternehmens-Software, Big-Data-Software-Analyse, oder System-Integration.

Sanwal’s Liste erhebt keinen Anspruch auf Unfehlbarkeit. „Natürlich werden nicht alle diese 531 Unternehmen 2016 an die Börse kommen.“ Von der CB-Insights Tech-IPO Pipeline aus dem Vorjahr kamen zwar nur 38 an die Börse. Zusammen nahmen sie 26 Milliarden Dollar ein. Allerdings gab es 2015 auch kein Tech-IPO, von der Aufspaltung Hewlett-Packards abgesehen, das nicht auf der Liste gewesen wäre.

Die CB-Insights Analyse fördert noch einige andere interessante Daten zutage: Die 531 börsenreifen US-Start-Ups haben bisher zusammen 89 Milliarden Dollar frisches Eigenkapital von Venture Capital - und anderen Fonds bekommen. Es gab 92 so genannte Mega-Finanzierungsrunden mit einem Volumen von mehr als 100 Millionen Dollar. Die Anzahl dieser Mega-Runden hat sich gegenüber 2015 mehr als verdoppelt. Noch 2011 hatte es nur sieben solche Megarunden gegeben, 2010 zwei.

Wenig überraschend: Mehr als die Hälfte der IPO-Kandidaten (291 Start-Ups) stammen aus Kalifornien, gefolgt von New York (64). Das meiste Geld steckt vorbörslich in Elektronik-Firmen, nämlich im Schnitt 139 Millionen Dollar an Wagniskapital.

Von theoretisch 1000 möglichen Punkten im Ranking erreichten die Software-Anbieter Mule Soft und Okta mit je 910 Punkten die meisten; auch der Abonnement- und Zahlungs-Abwickler Zuora, der gerade auch nach Deutschland expandiert, gilt mit 880 Punkten als sehr börsenreif.

Zuora wurde erst 2007 gegründet, der Finanzdienstleister wickelt Zahlungsströme für Abos ab und analysiert die Daten für seine Kunden, etwa Musikstreamer Spotify, Videoplattform Netflix oder Verlage. Salesforce-Gründer Marc Benioff ist ein prominenter Unterstützer von Zuora. Das Start-up bekam bisher von 17 unterschiedlichen Investoren 243 Millionen Dollar in insgesamt sechs Finanzierungsrunden. Der Wert des Unternehmens wird auf weit mehr als eine Milliarde Dollar geschätzt.

Ebenso aussichtsreich sind Okta und MuleSoft. Okta aus San Francisco bietet Sicherheitssoftware an. Das Geschäftsfeld ist sehr lukrativ. Mit Andreessen Horowitz und Sequoia sind zwei der namhaftesten Risikokapitalgeber an Bord. Die Plattform von MuleSoft ermöglicht es den Kunden (ausschließlich Firmen, kein Privatkundengeschäft) über eine Programmierschnittstelle (API) verschiedene eigene und fremde Software zu kombinieren. Das Unternehmen hat bereits Kunden im mehr als 60 Ländern, darunter etwa BMW und Boeing. Auch hier hat Multimilliardär Marc Benioff als Investor über Salesforce Ventures seine Finger im Spiel. Insgesamt konnte sich Mule bisher in sieben Finanzierungsrunden 260 Millionen Dollar sichern.

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