Highend: Der Trend zum Edelkopfhörer
Spitzenklasse: Stax SR-009
Die elektrostatischen Modelle des japanischen Hersteller Stax gelten seit vielen Jahren als die besten Kopfhörer der Welt. Inzwischen ist die Konkurrenz stärker geworden, doch das Stax-Flaggschiff SR-009 hat vorerst den Spitzenplatz sicher. Er ist der Kopfhörer von dem Highend-Fans träumen.
Die Besonderheit: Anders als Magnetostaten arbeiten Elektrostaten nicht mit einem permanenten Magneten. Sie benötigen deshalb einen eigenen Verstärker, um die hohe Spannung für die schallerzeugende Folie zu erzeugen. Beim Stax kann der Käufer zwischen einem Verstärker mit Röhrentechnik und einem mit Transistor-Technik wählen.
Preis: circa 8000 Euro (inkl. Verstärker)
Foto: PresseDer elektrostatische Stax SRS-4170 ist nicht so teuer wie das Flaggschiff SR-009. Mit 2400 Euro inklusive Kopfhörerverstärker ist der Hörer aber noch erschwinglich. Optisch ist der Stax schon längst eine Ikone der Highend-Szene. In Sachen Feinzeichnung, Luftigkeit und Natürlichkeit des Klangs dürfte der SRS-4170 über jeden Zweifel erhaben sein.
Preis: circa 2400 Euro
Foto: PressePreiswerter, halboffener Hörer, der aber in puncto Natürlichkeit und Feinzeichnung mit sehr viel teureren Modellen mithalten kann. Der Eingangswiderstand beträgt 62 Ohm, somit ist der Q701 eher für den Einsatz an der Stereoanlage gedacht. Das 3 Meter lange Anschlusskabel wäre unterwegs ohnehin unhandlich.
Preis: 270 Euro
Foto: PressePioneer knüpft seit einigen Jahren an seine alten Glanzzeiten an und bringt wieder klassisch anmutende Hi-Fi-Geräte auf den Markt. Mit dem neuen SE-Master 1 wollen die Japaner ganz oben im Highend-Segment mitspielen.
Die Aluminium-Membran ist keramikbeschichtet und soll so besonders präzise und hochauflösend reagieren. Das Kabel lässt sich gegen eines mit XLR-Steckern tauschen. Das XLR-Kabel kostet 329 Euro und könnte noch ein Quäntchen mehr Feinzeichnung bringen.
Preis: 2500 Euro
Foto: PresseGeschlossener Magnetostat mit extrem dünner Membran. Die extragroße Membranfläche soll eine verbesserte räumliche Darstellung bringen. Durch die niedrige Impedanz von 20 Ohm spielt er auch an Mobilgeräten ausreichend laut. Da der LCD-X geschlossen ist, dringt die Musik nicht nach draußen.
Preis: 2149 Euro
Foto: PresseDer LCD-3 gehört eindeutig in die Spitzenklasse. Der magnetostatische Kopfhörer arbeitet mit einer extrem dünnen Folienmembran, die von einem starken Neodym-Magneten angetrieben wird. Der Hörer ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, darunter mit Ohrpolstern aus Leder oder aus Alcantara. Ein Traumhörer für Liebhaber des satten und doch feinzeichnenden Klangs.
Preis: 2398,99 Euro
Foto: PresseAstell&Kern AK T8iE
Der AK T8iE ist eine Gemeinschaftsproduktion von Astell&Kern und dem Heilbronner Kopfhörerspezialisten Beyerdynamic. Letzterer hat seine Tesla-Technik eingebracht. Der exklusive In-Ear-Hörer ist für den Betrieb mit highendigen Mobilplayern gedacht. Für datenkomprimierte Streaming-Musik aus dem Web, die unterwegs übers Smartphone kommt, ist er zu schade. Die steckbaren Kabel sind mit Kevlar verstärkt und halten laut Hersteller bis zu 40.000 "Biegezyklen" aus.
Neben fünf Paar Silikon-Ohrstöpseln in unterschiedlicher Größe liegen auch Stöpsel aus "Comply Foam" bei, eine Art Hightech-Schaumstoff mit Memory-Effekt. Ein schmuckes Ledertäschchen ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten.
Preis: 990 Euro
Foto: PresseDas Flaggschiff von Beyerdynamic Hörern ist mit der Tesla-Technik ausgestattet. Diese bringt einen besonders hochauflösenden und gleichzeitig dynamischen und verfärbungsfreien Klang. Der T1 ist seit 2009 auf dem Markt, seit Sommer 2015 gibt es die neue Version. Er soll noch wärmer, abgerundeter und "musikalischer" klingen. Der erste T1 neigte zu einem tendenziell etwas harten Klangbild.
Das Anschlusskabel ist abnehmbar und lässt sich gegen eines mit 4-poligem XLR-Stecker austauschen. Die Ohrpolster aus Velours dürften an warmen Sommertagen bequemer als Polster mit Lederummantelung. Typisch für einen anspruchsvollen Kopfhörer für zu Hause ist der hohe Eingangswiderstand von 600 Ohm. Deshalb kann er seine volle Klangqualität auch nur mit einem hochwertigen Kopfhörerverstärker entfalten.
Preis: 990 Euro
Foto: PresseOhrumschließender, geschlossener Mobilkopfhörer mit Tesla-Technik und 32 Ohm Eingangswiderstand. Spielt also auch an Mobilplayern und Smartphones ausreichend laut.
Reichliche Ausstattung mit Verlängerungskabel, Adapter auf 6,35 mm-Buchse und Flugzeugadapter und Transporttasche. Der Hersteller gibt fünf Jahre Garantie.
Preis: 949 Euro
Foto: PresseAstell&Kern Beyerdynamic AK T1p
Gemeinschaftsproduktion des südkoreanischen Highend-Spezialisten Astell&Kern und Beyerdynamic. Kombiniert den mächtigen Sound des großen T1 mit einem niedrigen Eingangswiderstand von 32 Ohm und passt somit zu hochwertigen Mobilplayern. Wird laut Hersteller in Heilbronn gefertigt.
Preis: 1100 Euro
Foto: PresseExklusiver In-Ear-Mobilhörer vom deutschen Audiospezialisten mit einem winzigen Breitband-Schallwandler und kratzfreiem Keramikgehäuse. Fünf Paar Ohradapter unterschiedlicher Größe und ein Lederetui liegen bei.
Preis: 699 Euro
Foto: PresseDas Kopfhörer-Flaggschiff von Sennheiser hat einen festen Platz in der Highend-Klasse. Sehr neutraler, hochauflösender Klang. Ein exzellenter Alleskönner für alle Musikrichtungen. Benötigt allerdings hochwertiges Musikmaterial und einen Kopfhörerverstärker, um seine Qualitäten entfalten zu können.
Preis: 1299 Euro
Foto: PresseDer K3003 ist laut AKG der "beste In-Ear-Kopfhörer, den es je gab". Auch bei der Preisgestaltung ist die Marke aus dem Harman-Konzern nicht schüchtern und verlangt satte 1.000 Euro für den 10 Gramm leichten Hörer (ohne Kabel).
Die Technik des 3-Wege-Hörers ist in einem Edelstahlgehäuse untergebracht. Der Klang lässt sich durch drei aufschraubbare Klangfilter anpassen. Ein Reiseetui, sowie diverse Ohrpassstücke aus Silikon und Adapter liegen bei.
Preis: 1000 Euro
Foto: PresseWuchtiger Kopfhörer der absoluten Spitzenklasse. Sieben Jahre haben die Entwickler von Hifiman angeblich an ihrem Prunkstück gearbeitet. Wie alle Hörer dieses Herstellers ist auch der HE1000 ein Magnetostat. Dabei ist eine mit elektrischen Leiterbahnen bedruckte Folie zwischen zwei Magnete gespannt. Da die Folie extrem dünn ist, reagiert sie auch extrem schnell auf Impulse und gibt winzige Details wieder. Ideale Voraussetzungen für anspruchsvollen Klang.
Drei Kabel mit unterschiedlichen Anschlüssen sind im Lieferumfang enthalten. Zum Schnäppchen wird Hifiman dadurch aber nicht, er kostet 3499 Euro.
Preis: 3499 Euro
Foto: PresseBei der Entwicklung des N90Q hat der Komponist und Produzent Quincy Jones mitgewirkt. Dabei entstand der "erste Kopfhörer mit personalisiertem Sound". Laut Hersteller passt der Hörer den Klang automatisch an die Anatomie der Ohren des Hörers an. In jeder Ohrmuschel des Hörers sitzt ein Mikrofon, das die Frequenzantwort, also die Schallreflexion, im Ohr misst. Ähnlich wie in einem Raum ist diese von der Anatomie des Ohrs abhängig. Anhand der Frequenzantwort kalibriert ein elektronischer Filter den Klang. So werden die Besonderheiten der Anatomie des Ohrs gewissermaßen neutralisiert. Auf diese Weise soll ein völlig unverfärbter Klang entstehen.
Daneben ist auch Noise-Cancelling-Technik an Bord, der AKG ist also auch ein nützlicher Begleiter auf Flugreisen oder in der Bahn. Außerdem kann der Nutzer den räumlichen Eindruck in drei Stufen anpassen (Standard, 2.1 Studio und 5.1 Surround Sound)sowie Lautstärke, Bässe und Höhen. Alle Einstellung werden durch Drehregler und Tasten an der Ohrmuschel vorgenommen. Eine Menge Klangspielereien also, die den AKG fast zu einer Art tragbaren Equalizer am Ohr machen.
Preis: 1499 Euro
Foto: PresseRobust verarbeiteter Studiokopfhörer mit Tesla-Magnettechnik. Der K812 ist auf möglichst exakte Wiedergabe optimiert und daher ideal für Audioprofis, die im Studio Aufnahmen mixen oder beim Mastering den letzten Feinschliff geben.
Preis: 1548 (Straßenpreis)
Foto: PresseDer Nachfolger des legendären Orpheus aus den 90er Jahren und erst ab 2016 erhältlich. Der neue Orpheus ist kein Gerät für den Massenmarkt, sondern ein Prestige-Projekt. Aber eines, das man kaufen kann – sofern man 50.000 Euro (in Worten: fünfzigtausend Euro) übrig hat. Das Hörer wird mit einem eigenen Kopfhörerverstärker ausgeliefert.
Auch der neue Orpheus soll wieder der beste Kopfhörer der Welt sein. Angesichts des Preises wird es niemand wagen, das zu bezweifeln. Auf Qualitäten wie höchste Auflösung, natürlichen Klang oder präzise Räumlichkeit hinzuweisen, erübrigt sich von daher. Solche Tugenden werden hier vorausgesetzt. Der Orpheus ist der erste elektrostatische Kopfhörer mit in die Ohrmuschel integrierten Verstärkern. Diese sollen den kapazitiven Widerstand des Kabels aufheben. Spannend ist auch das technische Konzept des Verstärkers. Die Entwickler haben versucht, die Vorteile eines Röhrenverstärkers (warmer, natürlicher Klang) mit denen eines Transistorverstärkers (brillant, schnell, präzise) zu kombinieren. Beim Kopfhörer selbst verwendet Sennheiser Materialien wie goldbedampfte Keramik-Elektroden und platinbedampfte Membranen.
Für das Verstärkergehäuse verwendet Sennheiser Carrara-Marmor, "die gleiche Marmorart, aus der Michelangelo einst seine Skulpturen schuf", wie es in der Mitteilung heißt.
Schon das Einschalten ist ein Ritual. Dabei fahren die Bedienelemente aus dem Gehäuse und mit Quarzglas ummantelte Vakuumröhren gleiten nach oben. Dann öffnet sich ein Glasdeckel und gibt den Kopfhörer frei.
Preis: 50.000 Euro
Foto: PresseDer Audio- und Tonstudiospezialist Shure hat auch bei Mobilhörern einiges zu bieten. Das gerade vorgestellte "elektrostatische Ohrhörer-System" KSE1500 arbeitet mit einer nahezu masselosen Membran in einem elektrostatischen Hochspannungsfeld.
Der Hörer wird an den mitgelieferten Kopfhörerverstärker angeschlossen, der wiederum via USB an ein Mobilgerät angeschlossen werden kann. Die Musik sollte allerdings nicht als MP3, sondern besser in hochauflösenden Formaten vorhanden sein, genau dafür wurde der exklusive Shure gemacht.
Preis: 2999 Euro
Foto: PresseMrSpeakers aus San Diego zählt ebenfalls zu den Newcomern auf dem Kopfhörermarkt. Der Ether ist ein offener Magnetostat und zeichnet sich neben mutmaßlich exzellenter Klangqualität auch durch Ohrpolster aus Lammleder und präzise Verarbeitung aus. Den Ether gibt es auch in einer geschlossenen Version, bei der keine Musik nach außen dringt.
Preis: 1995 Euro
Foto: PresseDer In-Ear-Kopfhörer T20 arbeitet mit einer zusätzlichen Schwingspule (Dual Coil), die laut Hersteller bessere Auflösung, Detailtreue und Klarheit bringt.
Das Gehäuse ist aus Spritzguss-Edelstahl. Eine große Auswahl unterschiedlicher Ohrpassstücke liegt bei. Der Hörer ist für High-Res Audio zertifiziert, spielt also am schönsten mit hochauflösender Musik. Der Klang lässt sich durch austauschbare Tuning-Filter anpassen. Die Kabel gehen in einen formbaren Bügel über, der hinter dem Ohr sitzt. RHA ist ein britischer Hersteller, der sich auf hochwertige Mobilhörer spezialisiert hat.
Preis: circa 230 Euro (Straßenpreis)
Foto: PresseDer Edition M ist eine Mischung aus audiophiler Technik, cleverer Bedienung für die Generation Smartphone und konservativ edler Verarbeitung. Ein Mobilhörer in On-Ear-Bauweise für Smartphone, Tablet oder MP3-Player. Ultrasone S-Logic-Technik soll für besonders räumlichen Klang sorgen. Mit einer Impedanz von 40 Ohm spielt er auch an Mobilgeräten schön laut. Das abnehmbare Kabel ist mit Fernbedienung und Mikrofon ausgerüstet, so fungiert der Ultrasone auch als Headset fürs Smartphone. Mit einer Smartphone-App lässt sich die Fernbedienung im Kabel mit anderen Funktionen belegen. Daneben hat Ultrasone auf gute Verarbeitung und edle Materialien Wert gelegt.
Die Ohrkapseln sind mit dem besonders kratzfesten Edelmetall Ruthenium beschichtet und die Ohrpolster sind aus dem Leder des Äthiopischen Langhaarschafes. Für den Klang sollte dies eher unerheblich sein.
Preis: 899 Euro
Foto: PresseMittelklasse-Hörer: Audio-Technica ATH-A900XLTD
Die limitierte Edition des ATH-A900X bietet Designverbesserungen. Die Schalen des geschlossenen Kopfhörers sind aus Aluminium. Audio-Technica preist besonders die "exzellente Bassreproduktion" und die Wiedergabe von Stimmen. Das Kabel ist 3 Meter lang und nicht austauschbar. Also ein echter Hörer für die heimische Stereoanlage und nicht für den MP3-Player.
Preis: 535 Euro
Foto: PresseDer Porta Pro gehört seit vielen Jahren zu den Lieblingen der mobilen Hi-Fi-Szene. Kein Highend-Künstler, aber ein bequemer, zusammenklappbarer Mobilhörer, der mit ausgezeichneter Klangqualität glänzt. Und dies zu einem sehr günstigen Preis. Wer sich über das etwas skurrile Design wundert, möge bedenken, dass es den Koss seit 1984 gibt. In der Version Porta Pro KTC für 110 Euro dient der Koss auch als Headset am Smartphone.
Preis: circa 40 Euro (Straßenpreis)
Foto: PresseDer N60NC ist ein zusammenklappbarer On-Ear-Hörer für unterwegs. Durch die Noise-Cancelling-Technik eignet er sich auch für die Reise in Bahn oder Flugzeug. Aufgeladen wird der Hörer via USB-Anschluss am PC oder Notebook.
Preis: 249 Euro
Foto: PresseOhrumschließender Hörer mit audiophilen Ambitionen für den Betrieb mit Smartphones oder MP3-Playern. Ins Kabel ist ein Mikrofon integriert. Der Bass ist durch einen Drehmechanismus an der Ohrmuschel regelbar. Auch die Lautstärke lässt sich einstellen. Der HD 630 VB ist zusammenklappbar.
Preis: 499 Euro
Foto: PresseDer neue 400s ist wie der große Bruder HE1000 ein Magnetostat, also auf hochauflösenden Klang getrimmt. Durch die niedrige Impedanz von 22 Ohm und einen hohen Kennschalldruckpegel spielt er auch an Mobilgeräten schön laut. Das Kabel ist nur 1,5 m lang und stört deshalb unterwegs nicht sehr. Der kleine 3,5 mm-Klinkenstecker passt mit dem mitgelieferten Adapter auch an 6,35 mm-Buchsen der heimischen Stereoanlage. Dafür gibt es gegen Aufpreis auch längere Kabel.
Preis: 400 Euro (Straßenpreis)
Foto: PresseKopfhörerverstärker: Lehmann Audio Rhinelander
Audiophiler Kopfhörerverstärker der Einsteigerklasse. Bringt bereits bei Mittelklasse-Hörern eine verblüffende Klangverbesserung.
Preis: circa 360 Euro (Straßenpreis)
Foto: PresseExklusiver Kopfhörerverstärker, der sich auch als D/A-Wandler einsetzen lässt. Die Impedanz ist in drei Stufen an unterschiedliche Kopfhörer-Modelle anpassbar. Unterstützt hochauflösende Musikformate mit bis zu 24 Bit und 192 kHz. Das feine Stück ist in Schwarz oder Silber Gold erhältlich.
Preis: 799 Euro (Straßenpreis)
Foto: PresseKompakter Kopfhörerverstärker für unterwegs. Der E12 wird an Smartphone oder MP3-Player angeschlossen und gibt die Signale an den Kopfhörer weiter. Schließt man den E12 über ein (optionales) Kabel an den Digitalausgang beispielsweise eines iPhone oder iPod Classic an, dann bekommt man eine vollwertige Stereoanlage. Denn über den Digitalausgang klingt die Musik nun mal besser als über den Kopfhörerausgang des iPod. Ein weiterer Vorteil: Der Verstärker treibt auch Kopfhörer mit höherer Impedanz bis zu 300 Ohm an, bei denen dem Smartphone oder MP3-Player die Puste ausgehen würde.
Preis: 149 Euro (Straßenpreis)
Foto: PresseClass-A-Kopfhörerverstärker für Highend-Kopfhörer. Erlaubt den Anschluss von drei Zuspielgeräten über Cinch-Stecker. Man könnte also einen CD-Player, einen Tuner und einen Netzwerk-Player anstecken.
Preis: 995 Euro
Foto: PresseKompakter Kopfhörerverstärker für den mobilen Einsatz. Lautstärkeregler mit 64 Stufen. Bassboost-Funktion zuschaltbar. In Rot oder Schwarz erhältlich.
Preis: 189 Euro (Straßenpreis)
Foto: PresseTragbarer Kopfhörerverstärker mit D/A-Wandler. Über den USB-Eingang lassen sich Apples iPhone, iPod oder iPad beziehungsweise Smartphones mit Android anschließen. Da hier das originale digitale Signal in den Kopfhörerverstärker wandert, ist besonders hohe Klangqualität zu erwarten. Den Kopfhörer wird an den 3,5-Millimeter-Klinkenausgang eingestöpselt.
Preis: 300 Euro (Straßenpreis)
Foto: PresseExklusiver Kopfhörerverstärker, der Highend-Hörer wie den HD 800 zu audiophilen Höchstleistungen treibt. Das hochwertiges Lautstärke-Potentiometer von ALPS soll für absolute Kanalgleichheit sorgen. Durch den verstellbaren Verstärkungsfaktor ist das Gerät auch für niedrigohmige Kopfhörer geeignet.
Preis: 1499 Euro
Foto: PresseEs gibt viele Gründe für das Musikhören über Kopfhörer. Die einen lieben den direkten, intensiven Klang. Die anderen wollen den Nachbarn oder den Partner nicht verärgern. Wer Videos am PC vertont, braucht sowieso einen Kopfhörer.
Und dann gibt es noch die Hi-Fi-Fans. Die sind geradezu süchtig nach wirklich gutem Klang. Eine Sucht, die gar nicht so teuer sein muss. Denn das Schöne an Kopfhörern ist, dass sie im Prinzip die gleiche Klangqualität bieten wie sehr große und sehr teure Lautsprecher. Für 2.000 Euro bekommt man gerade mal ordentliche Mittelklasse-Boxen – aber einen Highend-Kopfhörer. Bei Detailreichtum, Auflösung und Natürlichkeit des Klangs konkurrieren Kopfhörer mit wesentlich teureren Boxen. Zudem ist der Klang eines Kopfhörers völlig unabhängig von der Sitzposition und der Umgebung, in der man hört.
Es gibt also gute Gründe für Kopfhörer - und das Geschäft mit ihnen wächst. Nach Angaben des Statistik-Portals Statista lag der Umsatz mit Kopfhörern in Deutschland im Jahr 2014 bei 341 Millionen Euro. 2015 wird nach Abschluss des Weihnachtsgeschäfts ein Umsatz von 350 Millionen Euro erwartet. Dabei hat der Trend zu Kopfhörern, die mit einem Klangbild faszinieren, das sonst nur die teuersten Lautsprecher liefern, in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen.
Highend-Musik für Smartphones
Das betrifft keineswegs nur die großen Kopfhörer für Stereoanlagen. Immer mehr Mobilhörer für Smartphone oder Tablet werden für teures Geld als Highend-Hörer vermarktet. Dabei konnte man in den vergangenen Monaten das Entstehen einer neuen Geräteklasse beobachten: Mobilhörer mit gutem Klang, die gleichzeitig über Mikrofon und Fernbedienung verfügen, und so das Tablet, iPhone oder Android-Smartphone zum hochwertigen Musikplayer aufrüsten. Nach Einschätzung des Marktforschungsunternehmens Futuresource Consulting ist der Absatz von Hörern mit Mikrofon 2014 weltweit um 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Natürlich sind nur wenige davon wirklich highendig.
Modelle mit Premium-Klang kosten nämlich schnell mehrere 100 Euro. Wer 1.000 Euro ausgeben möchte, wird ebenfalls problemlos fündig. Beispielsweise beim AKG K3003 aus dem Harman-Konzern.
Für solche Topmodelle ist allerdings die Anschaffung eines mobilen Kopfhörerverstärkers sinnvoll. Der wird zwischen Smartphone und Kopfhörer geklemmt und schafft die Voraussetzung dafür, dass das Klangpotenzial des Hörers ausgeschöpft wird. Idealerweise nimmt der Mini-Verstärker das Audiosignal direkt vom Digitalausgang des Smartphones oder MP3-Players ab. Da ist es unverfälscht und kann in Originalqualität zum Hörer weitergeschickt werden. Mobile Kopfhörerverstärker galten vor zwei Jahren noch als exotisches Nischenprodukt, gehören aber jetzt ganz selbstverständlich zum Sortiment von Mainstream-Herstellern wie Sony, Denon, Marantz oder Onkyo.
Spitzenklang für zu Hause
Naturgemäß entfaltet sich Highend an besten bei den großen Kopfhörern für zu Hause. Hier bekommen die etablierten Anbieter wie Sennheiser, AKG oder Beyerdynamic Gesellschaft. Einer der ersten Mitbewerber ist Ultrasone aus Bayern. Das 1997 gegründete Unternehmen ist besonders mit den Hörern seiner Edition M erfolgreich.
Der japanische Traditionshersteller Pioneer hat gerade einen Kopfhörer für rund 2.500 Euro vorgestellt. Zu den vielversprechenden Newcomern gehört Hifiman. Das Unternehmen wurde in New York gegründet, hat jetzt aber seinen Sitz im chinesischen Tian Jin. Mit Modellen wie dem magnetostatischen Hifiman HE1000 versucht das Unternehmen auch in Deutschland mitzumischen.
Auch das US-amerikanische Unternehmen Audeze gehört zu den Newcomern. Audeze setzt ebenfalls auf Magnetostaten und hat mit Hörern wie dem LCD-3 in der Fachpresse bereits euphorische Kritiken geerntet. Das Unternehmen hat inzwischen sowohl Hörer mit geschlossener als auch offener Bauform im Angebot.
Mr Speakers aus dem kalifornischen San Diego versucht sein Glück ebenfalls mit magnetostatischen Hörern, die es in offener und geschlossener Bauform gibt. Die Liste der Anbieter ließe sich fortsetzen.
Albrecht DR 315 C
Albrecht Audio profitiert als Ableger des deutschen Funkgeräte-Spezialisten Alan Electronics von dessen Know-how. So wirkt auch das neue Digitalradio 315 C ein wenig wie ein Messgerät aus den 60-er Jahren. Es ersetzt den namensgleichen Vorgänger (ohne C), der rund sieben Jahre am Markt war. Wie zuvor stehen UKW mit RDS, DAB+ und Internetradio zur Verfügung. Neu ist die Heimvernetzung auf Basis des Multimedia-Standards DLNA (Digital Living Network Alliance). Damit ist auch der Zugriff auf Musikdateien vom PC möglich. Das farbige Display zeigt vierzeilig Info an. Die Stereolautsprecher auf der Oberseite werden von einem Verstärkermodul mit 2 x 5 Watt getrieben. Anschluss für Kopfhörer, Fernbedienung, Weck- und Sleepmodus runden die Ausstattung ab.
Preis: ca. 200 Euro
Foto: PresseTechnisat Digit Radio 500
Schon mit seiner Größe zieht Technisats Spitzenmodell die Blicke auf sich. Mit den Abmessungen von 345 x 220 x 125 Millimeter ist es am Sideboard besser aufgehoben als auf dem Nachttisch, wo es durch zwei Weckzeiten und Sleeptimer auch als Radiowecker dienen könnte. Der 2 Kilogramm schwere Alleskönner bietet UKW mit RDS, DAB+ und Internetradio (über WLAN oder Ethernet-Kabel). Zusätzlich verfügt das Digit Radio 500 über eine ausfahrbare Schublade, die als Docking- (und Lade-) Station für Apple iPhones/iPods fungiert. Stereoklang mit 2 x 15 Watt ist bereits partytauglich. Zusätzlich beherrscht das Radio den Netzwerkstandard UpnP (Universal Plug and Play) und greift auf diese Weise auch aufs Heimnetzwerk zu. So lässt sich Musik von der Festplatte des PCs auf das Gerät übertragen. Die Bedienung erfolgt über ein 3,5 Zoll großes Touchdisplay. Darüber lassen sich auch weitere Infos, beispielsweise zu einer Musik-CD abrufen. Aux-in für weitere Zuspieler und eine Fernbedienung runden das preisgünstige Gesamtpaket ab.
Preis ca. 179 Euro
Foto: PresseAuna Radio Gaga Internetradio
Ein Stereoradio in Würfelform, die Lautsprecher sitzen links und rechts und arbeiten bassreflex-unterstützt. Abgesehen von Bluetooth ist die Ausstattung üppig: UKW (RDS) und DAB+, Internetradio mit WLAN und LAN, Buchsen für Line-in und Line-out- sowie ein USB- und eine Kopfhöreranschluss stehen zur Auswahl. Zehn Sender sind jeweils speicherbar und zumindest von Stationstasten auf der Fernbedienung simpel abrufbar, am Gerät selbst gibt es leider keine Stationstasten. Weckfunktionen mit Dual Alarm, Schlummertaste und Sleeptimer beweisen die Nachttischtauglichkeit des Geräts. Der Klang ist über Equalizer anpassbar. Das Gewicht beträgt 1,5 kg. Mit Abmessungen von 15,5 x 16 x 17 Zentimeter passt das Auna Radio Gaga auf jeden Nachttisch.
Preis: 129 Euro
Pure Pop Maxi
Bei Pure erhielt die schick gestaltete designte Pop-Serie Zuwachs in Form des breiteren Pop Maxi, das nun mit Stereo und Bluetooth auf den Markt kommt. So lässt sich neben dem Empfang von UKW- und DAB+ auch Musik drahtlos von Smartphone oder Tablet streamen. Zwei 7-Zentimeter-Lautsprecher sorgen mit je 4 Watt für sonoren Klang, echten Hi-Fi-Genuss sollte man nicht erwarten. Auf dem Küchentisch wirkt das Pop Maxi mit den Maßen 18,5 x 17,3 x 10,2 Zentimeter kleiner als Abbildungen vermuten lassen, dabei lässt es sich weitgehend einhändig bedienen. Fünf Stationstasten auf der Oberseite und ein großer Kombidrehknopf für Lautstärke erleichtern die Bedienung. Ein optionaler Akkupack (36 Euro) oder Batterien halten das Gerät auch netzunabhängig bis zu 30 Stunden am Laufen. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen Küchentimer, zwei Weckzeiten und rückseitige Anschlüsse für Kopfhörer und Aux-in.
Preis: 139,90 Euro
Foto: PresseBlaupunkt RX +12
Schlichtes Digitalradio mit Wecker. Insgesamt 20 Sender sind speicherbar. Das UKW-Modul bringt RDS-Informationen auf das Display. Die Abmessungen betragen 182 x 50 x 91 Millimeter. Ein platzsparendes Radio für die Küche oder den Arbeitstisch.
Preis: circa 42 Euro
www.blaupunkt.com
Dual Nr 5 DAB
Noch ein Unternehmen, das versucht, den Glanz einer alten Marke, in der Digital-Ära wiederzubeleben. In diesem Fall steckt das Unternehmen DGC GmbH hinter der glorreichen Marke Dual. Die hat eine ganze Menge DAB+-Radios im Angebot. Das hier abgebildete Nr 5 DAB empfängt neben DAB+ auch UKW mit RDS. Daneben kann man Musik von Bluetooth-tauglichen Smartphones streamen oder über den 3,5 Millimeter-Klinkenanschluss. Trotz des nostalgischen Designs ist das Radio auch per Fernbedienung steuerbar. Im Gehäuse sind zwei 10-Watt-Lautsprecher integriert, das verspricht ein kräftiges Klangbild.
Preis: circa 170 Euro
Foto: PresseGrundig Music 85 DAB+
DAB+ und UKW-Radio mit weiteren Anschlüssen für USB-Geräte, Kopfhörer und Line. Das UKW-Teil bietet auch RDS (Radio Data System) und zeigt damit den gewählten Sender an. Das Display und die Breitband-Lautsprecher auf der Vorderseite, sowie Bedienelemente oben und auf der rechten Schmalseite betonen den klassischen Kofferradio-Look. Mit Abmessungen von stattlichen 30 x 16 x 10 Zentimetern ist das Music 85 eher ein praktisches Informations- und Unterhaltungs-Medium in der Küche und weniger ein Radiowecker. Trotzdem verfügt das Music 85 über Einschlaf- und Weckfunktionen, darunter auch eine breite Snooze-Taste.
Preis: circa 70 Euro
www.grundig.de
Grundig Micro 75 DAB+
Wer am Wochenende unterwegs auch mal die Fußballübertragung im Radio hören will, braucht ein Taschenradio wie Grundigs Micro 75 DAB+. Im gummierten Gehäuse stecken ein DAB+ und ein RDS-Modul und ein beleuchtbares LC-Display. Für DAB+ und UKW sind jeweils zehn Stationen speicherbar. Der Winzling beherrscht sogar Bluetooth, man könnte also beispielsweise einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher anschließen. Sleep-Timer und Weckfunktion sind ebenfalls dabei. Aufgeladen wird das Miniradio über den Micro-USB-Eingang. Das Gerät ist in Silber-Schwarz, Blau-Schwarz oder Schwarz-Weiß erhältlich.
Preis: circa 42 Euro
Foto: PresseHama Digitalradio DIR3100
Das Hama-Radio bringt nicht nur DAB+ und UKW, sondern dank drahtloser Verbindung zum Router auch Internetradio zu Gehör. Für UKW und DAB+ stehen jeweils 10 Speicherplätze zur Verfügung. Auch die zehn beliebtesten Webradiosender lassen sich direkt im Gerät speichern.
Die Stereolautsprecher strahlen mit einer Leistung von 2 x 5 Watt, das sollte für kleinere oder mittelgroße Räume ausreichen. Als Anschlüsse stehen neben dem Wi-Fi-Modul auch ein konventioneller Netzwerkanschluss (RJ45-Ethernet), USB, Aux sowie eine Kopfhörerbuchse bereit. Eine Fernbedienung ist im Lieferumfang.
Wer auf Webradio und Musik aus dem Netzwerk verzichten kann, sollte sich das Hama-Modell DR 1600 für 119 Euro ansehen.
Preis: 179 Euro
www.hama.com
Noxon Journaline Mobile
Wer sich einfach nur ein modernes Radio für UKW und DAB+ wünscht, ohne Bluetooth oder Internetanbindung, bekommt mit dem Journaline Mobile ein sehr gut gestaltetes Monogerät mit integriertem Akku, der laut Hersteller bis zu 14 Stunden netzunabhängig macht.
Wegen seiner gut fühlbaren Tasten und einfacher Bedienlogik gilt das Noxon-Gerät als barrierefrei und blindentauglich. Auch Sehende werden das zumindest nachts begrüßen. Auf der Oberseite stehen fünf Stationstasten zur Verfügung, doppelt belegbar für UKW und DAB+, meist ausreichend für die wichtigsten Sender. Mit dem multifunktionalen Drehknopf regelt man die Lautstärke oder navigiert durch Menüs und Senderlisten. Ein 7-Watt-Lautsprecher sorgt für ordentlichen Klang. Klangkorrekturen für Bass oder Höhen gibt es aber nicht. Dafür zwei Weckzeiten und ein mehrstufig dimmbares Display.
Auf dem Nachttisch vermisst man einen Sleeptimer. Rückwärtig steht ein Stereo-Kopfhörerausgang zur Verfügung sowie ein Line-Ausgang für den Anschluss an eine Stereoanlage oder Aktivboxen. Das namensspendende Journaline-Feature ist ein Newsdienst, der Nachrichten zu diversen Themen internetunabhängig auf das Display bringt. Die Abmessungen betragen 19 x 11,6 x 11,6 Zentimeter.
Preis: 115 Euro
Foto: PressePanasonic RF-D10
DAB+-Radio im klassischen Kofferradio-Look mit Komfortfunktionen. Der UKW-Tuner bringt RDS-Infos auf das Display. Ein 10-Zentimeter-Lautsprecher soll für kräftigen Klang sorgen. Insgesamt zehn Radiostationen sind speicherbar. Beim Equalizer sind fünf Einstellungen speicherbar. Man könnte also bei Nachrichten und Wortsendungen für verbesserte Sprachverständlichkeit die Bässe senken, die mittleren Frequenzen anheben und diese Einstellung dann abspeichern. Stereoempfang ist über den Kopfhöreranschluss möglich.
Preis: 80 Euro
www.panasonic.com
Perfect Pro Handsfree
Die niederländische Firma Perfect Pro hat sich seit 2004 auf sogenannte Baustellenradios spezialisiert hat davon inzwischen über zwei Dutzend im Programm. Das etwas größere Mid-Size-Modell Handsfree schützen stabile ABS-Bügel vor grober Behandlung sowie ein Spitzwasserschutz (IPX4-Norm) gegen versehentliche Tropfen. Kräftige 10-Zentimeter-Breitband-Lautsprecher beschallen zur Not ein ganzes Stockwerk mit 2 x 10 Watt. Geschützt sind sie durch Metallgitter. Feinsinnige Musikliebhaber freuen sich, dass sie auch auf der Baustelle Bässe und Höhen getrennt einstellen können.
Je zehn Radiostationen für UKW und DAB+ lassen sich über Gummitasten speichern, überhaupt sind die wichtigsten Funktionen mit Arbeitshandschuhen bedienbar. Ein Bluetooth-4.0-Empfänger ermöglicht Musikstreaming und sogar Freisprechen bei Telefonie, ein wassergeschütztes Mikrofon ist an Bord. MP3-Player finden per Aux-Eingang Anschluss, ein 5V-Ausgang lädt Handy oder Player auf. Komplettiert wird die Ausstattung durch ein 2,9 Meter langes Neopren-Netzkabel, das sich auf der Rückseite verstauen lässt. Die Maße betragen 41 x 25 x 22 Zentimeter; das Gewicht ohne Batterien liegt bei stattlichen 4,2 kg.
Preis: 298 Euro
Foto: PressePhilips Mini-Stereoanlage BTB7150/10
Vielseitige kleine Stereoanlage mit kraftvollem 150-Watt-Verstärker. Der Receiver empfängt DAB+ und UKW. RDS (Radio Data System) gibt bei UKW den Sendernamen und weitere Infos auf dem Display an. Für DAB+ und UKW stehen insgesamt 20 Speicherplätze zur Verfügung. Neben dem Tuner holt sich die Philips-Anlage die Musik auch aus diversen Quellen, zum Beispiel vom integrierten CD-Player. Zusätzlich empfängt sie über Bluetooth Musik vom Smartphone oder kommuniziert mit USB-Geräten. Eine Klinkenbuchse, um den MP3-Player anzuschließen, ist auch dabei. Der Klang der Zwei-Wege-Lautsprecher ist über Bass- und Höhenregler anpassbar.
Preis: 300 Euro
www.philips.de
Philips Mini-Stereoanlage DCB3270W/10
Die Philips-Anlage hat neben dem Radio-Teil mit DAB+ und UKW auch jede Menge anderer Optionen zum Musikhören an Bord. Am auffälligsten ist das Dock zum Einstecken von iPod, iPhone oder iPad. Die Maximalleistung liegt bei 40 Watt, also ideal für die Beschallung von Büro oder Wohnzimmer. Sleeptimer und Alarmfunktion machen die Anlage zum überdimensionierten Radiowecker, wobei die Maße von 520 x 223 x 101 Millimeter eher einen Platz im Wohnzimmerschrank als geeignet erscheinen lassen. Außerdem ist die DCB3270W auch an der Wand montierbar.
Im Radioteil lassen sich insgesamt 20 Sender speichern. Bei UKW bringt RDS weitere Senderinfos aufs Display. Eine Fernbedienung ist im Lieferumfang.
Preis: 250 Euro
Foto: PresseSangean DDR-31BT
Das taiwanische Unternehmen Sangean zählt zu den größten Radioherstellern mit unzähligen Klein- und Tischradios im Sortiment. Das DDR-31 BT offeriert UKW- und DAB+-Empfang mit je 10 Senderspeichern sowie Bluetooth-Konnektivität für das Musik-Streamen von Mobilgeräten. Mit seiner Walnuss-Optik und Silberfront wirkt das stabile Monogerät betont klassisch. Angenehm traditionell ist auch die Bedienung: Ein Drehknopf statt Tipptasten für die Lautstärke und fünf frontseitige doppelt belegte Stationstasten, das erspart umständliches Navigieren in Menüs. Mit zwei Weckzeiten, Sleep-Timer und Schlummerfunktion sowie dimmbarer Helligkeit empfiehlt sich das Gerät auch für den Nachttisch. Auf der Rückseite verbergen sich ein Aux-Eingang, Line-out und eine Kopfhörer-Buchse. Equalizer-Presets, Höhen- und Bassregelung und eine IR-Fernbedienung ergänzen die sinnvolle Ausstattung des unkomplizierten aber mit Abmessungen von 24 x 11,7 x 18,1 Zentimeter auch etwas voluminösen Geräts.
Preis: 135 Euro
www.sangean.eu
Sony XDR-S60DBP
Außer in Rot gibt es das mit 24 Zentimeter breite Radio im Vintage-Style auch in Weiß und Schwarz. Ein unkompliziertes Gerät für UKW und DAB+, das auf der Oberseite immerhin fünf doppelt belegbare Stationstasten bietet. Bedienfreundlich zeigt sich auch der seitlich gut erreichbare Lautstärke-Drehknopf, dort sitzt auch der Kopfhöreranschluss. Das große Funktionswahlrad und diverse Menütasten auf der Vorderseite stehen für einfache Bedienung. Der 10 Zentimeter-Monolautsprecher mit 1 Watt reicht für moderate Zimmerlautstärke.
Allerdings ist das Gerät nur bedingt für den Einsatz auf dem Nachttisch geeignet. Es gibt zwar einen Sleeptimer mit vier Zeiten, aber keinen Weckalarm. Zusätzlich befüllt mit drei Babybatterien spielt das Radio laut Datenblatt rund 16 Stunden.
Preis: 90 Euro
Foto: PresseRoberts Stream93i
Bekannt ist die britische Traditionsmarke Roberts für lederbezogene Kofferradios im Retro-Stil. Letztes Jahr stellte Roberts jedoch eine moderne Soundzentrale im puristischen Schwarz vor. Blickfang ist der stabile Alubügel, mit dem sich das 1,9 kg schwere Gerät gut transportieren lässt. In die nicht mehr ganz kompakten Maße von 24 x 20,5 x 13 Zentimeter, integrierten die Briten immerhin zwei Stereolautsprecher und einen Subwoofer auf der Rückseite des stabilen Holzgehäuses. Das verspricht ein erwachsenes Klangbild. Empfangen lassen sich UKW (RDS), DAB+ sowie Internetradio vom Router mit und ohne Kabel. 40 Stationen sind jeweils speicherbar, für UKW und DAB+ immerhin fünf auf praktischen Stationstasten auf der Vorderseite. Außer Radiohören kann man auch gespeicherte Musik über ein Heimnetzwerk streamen. Das Gerät ist per App (für iPhone oder iPad) steuerbar. Außerdem ist ein Zugang zum Internetmusikdienst Spotify implementiert, Zahlenden Premium-Nutzern stehen damit über 20 Millionen Musiktitel zur Verfügung. Musikwiedergabe vom USB-Stick oder per Aux-Eingang vom MP3-Player ist ebenso möglich. Zwei Weckzeiten und eine IR-Fernbedienung ergänzen die Ausstattung.
Preis: 299 Euro
Foto: PresseDual DAB Solarradio
Durch den meistens sehr stabilen und störungsfreien Empfang eignen sich DAB+-Radios besonders gut für den Outdoor-Einsatz. Die Kombination mit einem Solarpanel erscheint da nur logisch. Mit aufgeladenem Akku soll das Gerät bis acht Stunden durchhalten. Das UKW-Empfangsteil ist mit RDS (Radio Data System) ausgerüstet, zeigt also den Sendername und diverse Zusatzinfos auf dem Display an.
Preis: circa 150 Euro
Foto: PresseView Quest Bardot
Nein, es ist keine Gucci-Handtasche, obwohl der Style-Faktor ähnlich hoch ist. Die britische Firma View Quest wendet sich mit seinen Radios an Design-orientierte Menschen. Modellnamen wie Bardot oder Hepburn verweisen auf die 60er Jahre. Gerüstet für UKW- und DAB+-Empfang spielt die das Gerät auch Sounds von Mobilgeräten per Bluetooth-Empfang ab. Und das durchaus voluminös, denn die zwei Breitbandlautsprecher arbeiten bassreflex-unterstützt mit je zehn Watt. Presets, sowie Bass- und Höhenregler passen den Klang dem persönlichen Geschmack an. Die Abmessungen der Bardot haben dann wieder Handtaschenformat: 31 x 16,6 x 9,4 Zentimeter.
Ohne Batterien bringt das Radio 1,5 kg auf die Waage. Mit vier Babyzellen spielt es laut Hersteller bis zu 25 Stunden. Unter den zahlreichen Tasten auf der Oberseite finden sich keine Stationstasten. Dafür gibt es eine App für Android und IOS. Auf der Rückseite wartet Bardot mit einem USB-Anschluss auf, der aber nur zum Laden von Mobilgeräten taugt. Eine Aux-in-Buchse gewährt beispielsweise MP3-Playern Anschluss. Mit zwei Weckzeiten und einem Küchentimer macht sich das elegante Modell im Alltag nützlich.
Preis: 147 Euro
Foto: Presse
Alle diese Audiospezialisten versuchen dem König des Kopfhörerbaus Konkurrenz zu machen, dem japanischen Unternehmen Stax. Dessen Elektrostaten markieren seit Jahrzehnten die Spitze der audiophilen Musikwiedergabe. Das Flaggschiff von Stax, der SR-009, gilt in der Fachpresse als bester Kopfhörer der Welt.
Apropos bester Kopfhörer: Der kam eine Zeitlang nicht aus Japan, sondern aus Wedemark-Wennebostel bei Hannover. Dort hat das deutsche Familienunternehmen Sennheiser seinen Firmensitz. Der Audiopionier brachte 1990/91 mit dem Orpheus einen elektrostatischen Kopfhörer samt Röhrenverstärker auf den Markt, der solange es die limitierte Auflage gab, als bester Kopfhörer der Welt galt.
Rekordverdächtig war allerdings auch der Preis von etwa 30.000 Mark. Den Orpheus soll es nun ab 2016 in einer Neuauflage geben. Auch der neue Orpheus ist wieder als bester Kopfhörer des Planeten angekündigt – was angesichts des avisierten Preises von rund 50.000 Euro auch niemand zu bezweifeln wagt. Da geht der Stax SR-009 – 8.000 Euro samt Verstärker – schon fast als Sonderangebot durch.
Bester Sound nur mit Kopfhörerverstärker
Richtig edel klingen all die Kopfhörer-Preziosen aber auch nur, wenn das Equipment drumherum mitspielt. Erste Hi-Fi-Pflicht sind daher die bereits erwähnten Kopfhörerverstärker. Der Stereoverstärker im Wohnzimmer kann noch so gut sein, er ist auf die Musikwiedergabe über Lautsprecher ausgerichtet. Der Kopfhörerausgang ist da in der Regel nur eine Notlösung.
Ihr enormes Klangpotenzial entfalten die exklusiven Hörer nur in Zusammenarbeit mit einem guten Kopfhörerverstärker. Auch die Musikspieler wie CD- oder Netzwerk-Player sollten der highfidelen Oberklasse entstammen. Enthusiasten kaufen sich dann auch noch bessere Kabel und spezielle Steckerleisten für den ungetrübten Musikgenuss. Da sind 5.000 Euro für eine Kopfhörer-Anlage schneller überschritten, als man "Highend" sagen kann.
MP3 genügt nicht
Am Ende muss auch das Musikmaterial den audiophilen Ansprüchen genügen. MP3 oder Musik aus dem Web reicht da nicht. Der populäre Streaming-Dienst Spotify beispielsweise bietet in der höchsten Qualitätsstufe eine Bitrate von 320 kBit/s (Ogg-Vorbis), dies aber auch nur im kostenpflichtigen Premium-Abo. Für die meisten Nutzer ist das völlig ausreichend, aber für Audiophile dann doch zu wenig. Ein feiner Kopfhörer klingt zwar auch mit MP3-Musik besser, er macht aber auch die Mängel der datenkomprimierten Musik hörbar. Vor allem Nuancen wie etwa die schwer fassbaren akustischen Informationen über den Aufnahmeraum gehen bei MP3 verloren.
Echte Klangenthusiasten rümpfen die Nase über Streaming-Musik und MP3. Sie begnügen sich aber auch nicht mehr mit der klassischen CDs. Deshalb sind hochauflösende Musikformate in der Hi-Fi-Branche schwer im Kommen. Inzwischen prangt auf manchen Kopfhörern sogar ein eigenes Logo für High Resolution Audio.
Liebhaber holen sich die hochauflösende Musik über Internetportale wie High Res Audio oder HD Tracks. Diese Online-Shops bieten eine riesige Auswahl an hochauflösender Musik aus allen Sparten zum Download. Doch das klangoptimierte Vergnügen ist eben in vielen Fällen auch teurer als eine gewöhnliche CD.
Der Einstieg in Highend-Musik
Der exzellente Musikgenuss ist also ein teures Vergnügen. Andererseits stellt sich die Frage, ob es immer gleich Highend sein muss. Viele technische Innovationen kommen nämlich auch preiswerteren Hörern zugute. Solche sind schon ab 250 Euro zu haben.
Ein Beispiel wäre der neue Philips Fidelio X2 oder auch der AKG K701. Letzterer ist seit vielen Jahren ein Klassiker der Kopfhörerszene und wird wegen seines neutralen, analytischen Klangs geschätzt. Kombiniert mit einem Kopfhörerverstärker der 300-Euro-Klasse wie dem Rhinelander von Lehmann Audio gelingt der Einstieg ins audiophile Musikvergnügen. Wer dann noch 200 Euro übrig hat, besorgt sich einen guten Mobilhörer und ist damit auch unterwegs gerüstet.
Einen Fehler sollte man dabei aber nicht machen: Hören Sie nie einen teuren Kopfhörer von Stax, Sennheiser und Konsorten zur Probe. Niemals. Dann wird man nämlich ganz schnell süchtig. Süchtig nach Highend.