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Von Frostschutzmittel bis ErdölDiese natürlichen Aromen und Farbstoffe sind mehr als eklig

Nur weil manche Inhaltsstoffe "natürlich" sind, sind sie noch lange nicht appetitlich. So verbirgt sich beispielsweise hinter dem Vanillearoma Castoreum ein Sekret aus den Analdrüsen des Biebers. Welche Stoffe noch richtig eklig sind. 10.03.2014 - 11:02 Uhr
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Propylenglycol
Sollten Sie heute im Laufe des Tages Backwaren, Desserts, fertige Salatdressings oder Limonade zu sich nehmen, tanken Sie Ihre tägliche Dosis Frostschutzmittel. Hinter dem Kürzel E405 verbirgt sich nämlich Propylenglycol, was in der Industrie zur Herstellung von Kunstharzen, Konservierungsstoffen und als Frostschutz- und Desinfektionsmittel eingesetzt wird. In Verbindung mit Alginsäure landet es als Zusatzstoff in Lebensmitteln.

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Alginate

Rein natürlichen Ursprungs sind dagegen die aus Braunalgen hergestellten Alginate, die sich hinter den Nummern E400 bis E4004 verbergen. Je nach Nummer steckt dieser natürliche Stoff in Joghurt, Eis oder Waschmittel.

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Tertiär-Butylhydrochinon

Tertiär-Butylhydrochinon (TBHQ) ist en sogenanntes Antioxidans und sorgt bei verschiedenen tierischen Fetten und fetthaltigen tierischen Lebensmitteln dafür, dass eben diese Fette nicht ranzig werden. So kommt TBHQ beispielsweise in Schmalz oder Chicken nuggets vor und verbirgt sich hinter der Kennzeichnung E319. Gewonnen wird der Stoff in chemischer Synthese - und zwar aus Erdöl.

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Butylhydroxytoluol

Auch Butylhydroxytoluol ist ein solches Antioxidant und sorgt sowohl in fetthaltigen Speisen als auch in Fertigwürzmitteln, Kartoffelpüreepulver oder Frühstücksflocken für längere Haltbarkeit. Der Zusatzstoff mit der Kennziffer E 321 darf nicht in Kindernahrung eingesetzt werden, weil er zu einer gefährlichen Sauerstoffunterversorgung führen kann. Chemisch ist der Stoff mit dem Desinfektions- und Holzschutzmittel Phenol verwandt.

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Castoreum

Der natürliche Aromastoff Castoreum, zu deutsch "Bibergeil", ist ein Drüsensekret mit dem Biber ihr Revier markieren. Die Drüse sitzt beim Biber zwischen After und Geschlechtsteil. In den USA ist Bibergeil als Nahrungszusatz zugelassen und landet überwiegend in Lebensmitteln mit natürlichem Vanillearoma, aber auch als Himbeer- und Erdbeeraroma.

Was noch alles in unserem Essen steckt, lesen Sie hier.

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