Eric Feunteun: "Keiner muss mehr Reichweitenangst haben"
Opel Ampera e
Nach dem Scheitern des E-Mobils Ampera wagt Opel-Chef Karl-Thomas Neumann nun den Neustart im Elektroauto-Segment – und zwar mit Mega-Reichweite. Mehr als 500 Kilometer weit soll der neue Ampera-e pro Akkuladung kommen, mehr als jedes andere E-Auto im Volumensegment. Der Motor ist mit 150 kW/204 PS relativ stark ausgelegt, macht eine Höchstgeschwindigkeit von rund 150 km/h möglich.
Foto: dpaAngesichts der vielversprechenden Werte ist der Preis des möglichen E-Auto-Revolutionärs besonders spannend – er wird noch auf der Messe genannt. Das Schwestermodell Chevrolet Bolt kostet in den USA umgerechnet rund 30.000 Euro.
Foto: dpaRenault Zoe
Und noch ein neuer Elektro-Flitzer. Renault-Nissan-Chef Carlos Goshn zeigt den Zoe mit verbesserter Reichweite. Der Akku ist so groß wie beim Vorgänger, doch die Kapazität ist von 22 auf 44 kWh gestiegen.
Foto: dpaMit der leistungsstärken Batterie soll der Zoe nun 400 Kilometer weit kommen. Aktuell schafft er nur 240 Kilometer mit einer Akkuladung. Der Neuauflage des Stadtflitzer kann ab 1. Oktober bestellt werden und wird ab Januar 2017 ausgeliefert.
Foto: REUTERSBMW i3
Die Bayern schicken ihr Elektro-Modell mit einer neuen Batterie (33 kWh) und höherer Reichweite auf die Showbühne. 300 Kilometer soll der Kompaktwagen nun schaffen.
Foto: dpaBMW Concept X2
Der kompakte SUV füllt die Lücke zwischen - richtig - X1 und X3. Das Serienmodell zur Studie wird frühestens 2018 auf dem Markt kommen. Mit dem sportlich angelegten Mini-Geländewagen wollen die Münchener der Konkurrenz Mercedes GLA und Audi Q2 Dampf machen.
Foto: REUTERSBei der Motorleistung müsste Ian Robertson, Vorstand für Verkauf und Marketing, aber noch ein wenig nachlegen. Beim X1 ist derzeit bei 231 PS Schluss, der GLA ist in der AMG-Variante mit annährend 400 PS unterwegs. Man darf gespannt sein, wie viel PS die Münchener der Serienversion ihres X2 gönnen werden.
Foto: dpaMercedes Studie Generation EQ
Die elektrische Crossover-Studie EQ bildet den Auftakt für einen neue Reihe von Elektro-Autos der schwäbischen Premiummarke. Marktstart: Wohl nicht vor Ende 2018.
Foto: Daimler"Generation EQ" hat insbesondere in der Bodengruppe technische Gemeinsamkeiten mit dem 4,66 Meter langen Mercedes GLC; jedoch ist das Elektromodell etwas größer. Die Akkupakete mit einer Kapazität von bis zu 70 kWh befinden sich gut versteckt im Fahrzeugboden....
Foto: DaimlerDer Allradler wird in verschiedenen Leistungsstufen bis hin zu 300 kW / 403 PS angeboten. Die maximale Reichweite soll ebenso wie beim GLC Fuel Cell bei 500 Kilometern liegen.
Foto: DaimlerGeht es nach Daimler-Chef Dieter Zetsche, soll die neue Submarke EQ weit über das E-Fahrzeug hinausgehen. "EQ steht für ein umfassendes elektrisches Ökosystem aus Services, Technologien und Innovationen", so der Manager.
Foto: Daimler
Bis zum Jahre 2025 soll es aus insgesamt zehn Elektromodelle aus dem Daimler-Konzern geben; mindestens zwei davon mit einem Smart-Logo. Daimler will sich damit zum Jahrzehntewechsel mit der neuen Strategie „CASE“ weg vom reinen Autohersteller zu einem Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen wandeln. „Die Mobilität der Zukunft bei Mercedes-Benz stützt sich auf vier Säulen: Connected, Autonomous, Shared und Electric", so Zetsche.
Foto: DaimlerKonzeptstudie VW "I.D."
Herbert Diess, Markenvorstand von Volkswagen: "Der I.D. steht für diese neue Ära von Elektroautos, für ein neues automobiles Zeitalter: Elektrisch, vernetzt, automatisch fahrend.“ Das Null-Emissionen-Fahrzeug soll 2020 in Serie gehen. Positioniert ist der I.D. als kompaktes Elektromodell, mit dem Volkswagen parallel zu Polo, Golf, Tiguan und Passat das Spektrum seiner Volumenmodelle erweitern will. Angetrieben wird der I.D. von einem 125 kW / 170 PS starken Elektromotor. Reichweite: 600 Kilometer. Der Preis soll auf dem Niveau eines vergleichbar stark motorisierten Golf liegen.
Foto: dpaMehr Platz im Innenraum: Etwas kürzer als ein Golf bietet der I.D. im Innenraum die Maße eines Passat. Möglich wird das, weil der Elektromotor an der Hinterachse sitzt und die Hochvoltbatterie im Fahrzeugboden. Als erste Volkswagen Studie fährt der I.D. ab 2015 im Modus „I.D. Pilot“ vollautomatisiert. Aktiviert wird der Auto-Pilot durch das Berühren des VW-Zeichens im Lenkrad, das daraufhin in die Instrumententafel eintaucht.
Ausgedient hat der konventionelle Autoschlüssel, das Smartphone wird zum digitalen Schlüssel, das den Wagen öffnet und das Fahrzeug startbereit schaltet. Die Idee dahinter: Wer in naher Zukunft einen VW fährt, erhält seine eigene „Volkswagen ID“. Diese ID ist ein individuelles Profil, in dem zum Beispiel persönliche Sitz- und Klimaeinstellungen, favorisierte Radiosender und Media-Playlists, Einstellungen des Soundsystems, Kontaktdaten von Freunden und Geschäftspartnern und die Konfiguration des Navigationssystems gespeichert sind. Abgerufen wird dieses Profil von der Volkswagen Automotive Cloud.
Foto: APSkoda
Tiguan in groß: Skoda-Chef Bernhard Maier legt mit dem Kodiaq ein neues SUV-Flaggschiff auf. Mit 4,70 Metern ist der Fünf- bis Siebensitzer 20 Zentimeter länger als sein Wolfsburger Technik-Bruder und stößt so locker ins Mittelklasse-Segment vor. Mit einem Einstiegspreis von rund 24.000 Euro ist der Tscheche zudem günstiger ...
Foto: dpaUnter der Haube findet sich Vertrautes. Zwei Diesel und drei Benziner stehen zur Wahl, allesamt aus anderen Modellen der VW-Familie bekannt. Der günstigste Alaska-Bär wird vom 1,4-Liter-Benziner befeuert, der immerhin 92 kW/125 PS an die Vorderräder schickt.
Foto: dpaMarkentypisch sind auch die originellen Ausstattungs-Extras wie ein Mikrophon, mit dem der Fahrer Infos an die Mitreisenden gibt. Oder der automatisch ausfahrende Türkantenschutz, der 90 Prozent aller Lackschäden beim Öffnen in Parklücken verhindern soll. Unter der Haube findet sich Vertrautes ...
Foto: Skoda2.065 Liter fasst der Kodiaq maximal, dank umklappbarem Beifahrersitz lassen sich auch bis zu 2,80 Meter lange Gegenstände verstauen
Foto: SkodaAudi
Audi bleibt in Sachen Design vorsichtig. Wie schon beim Ende 2015 erneuerten A4 unterscheidet sich auch dessen SUV-Ableger Q5 erst auf den zweiten Blick von seinem Vorgänger. Unter dem etwas schneidiger gepressten Blech gibt es allerdings einen neuen Spar-Diesel mit 48-Volt-Bordnetz, einen Garagenfahrt-Assistenten und Laser-Matrix-Licht. Auch ein Plug-in-Hybridantrieb ist geplant, allerdings erst für Ende 2017. Preise für den neuen Q5 sind noch nicht veröffentlicht.
Neben dem trendigen Mittelklasse-SUV hat Audi auch die A5-Coupés beim Modellwechsel eher vorsichtig angefasst. Zwei- und Viertürer (Sportback) bleiben ihrer bewährten Linie treu, sollen dank Leichtbau und neuer Motoren allerdings deutlich sparsamer werden.
Foto: PresseDer neue Audi S5 Sportback kommt Anfang 2017 in Deutschland auf dem Markt. Die vorläufige Topversion kostet mindestens 62.500 Euro ...
Foto: PresseIn 4,7 Sekunden soll das Flaggschiff der A5-Sportback-Familie aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten. Audi bietet viele Technikneuerungen, allerdings sind diverse Innovationen aufpreispflichtig. Fondgäste haben im neuen A5/S5 Sportback etwas mehr Platz, der Kofferraum schluckt wie bisher 480 Liter. Dank der umlegbaren Rückbank lässt er sich auf 1.300 Liter erweitern
Foto: PresseDer Citroen C3 zeigt Charakter
Mit dem neuen C3 bringt Citroen wieder Farbe in die Kompaktklasse. Das weltweit wichtigste Modell der Marke orientiert sich in der Neuauflage am kreativen C4 Cactus, trägt ähnliche Airbump-Seitenschoner und ein einprägsames Kühlergrillgesicht mit zusammengekniffenen Scheinwerferaugen.
Auch im Innenraum versuchen sich die Franzosen von der eher biederen Konkurrenz abzuheben, bauen etwa eine Selfie-Kamera hinter den Innenspiegel. Nur beim Antrieb ist alles beim Alten geblieben: Statt Elektromotoren gibt es die bekannten Dreizylinderbenziner und den Vierzylinderdiesel. Preise stehen noch nicht fest.
Foto: Citroen
Dass man bei Citroen wieder stärker auf das avantgardistische Erbe zurückgreifen möchte, zeigt auch die Studie CXperience. Die 4,85 Meter lange Fließhecklimousine mit reduziertem Innendesign deutet auf den Nachfolger der Flaggschiffe C5 und C6 hin.
Foto: CitroenDacia
Die Renault-Marke Dacia wird auf dem Pariser Autosalon (1. – 16. Oktober) die in mehreren Details überarbeitete Logan/Sandero-Familie präsentieren. Gleich vier Modellreihen werden damit aufgefrischt: Sandero, Sandero Stepway, Logan und Logan MCV. Auffälligste Änderungen sein ein neuer Kühlergrill und überarbeitete Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht.
Darüber hinaus wurden für alle vier Baureihen die Innenräume aufgefrischt. Neben neuen Materialien kündigen die Franzosen neue Komfortdetails an. Schließlich will die Billigmarke mit rumänischen Wurzeln auch neue Antriebsvarianten für Sandero und Logan einführen.
Foto: DaciaFerrari
Die Italiener präsentieren eine offene Version des Supersportlers LaFerrari. Das limitierte Cabrio wird mit einem Hardtop aus Carbon und Softtop ausgestattet, hat einen V12-Motor mit 588 kW/800 PS sowie einen E-Motor mit 120 kW/163 und kommt entsprechend auf eine Gesamtleistung von 708 kW/963 PS.
Wie viele Exemplare man bauen will, wie die genaue Spezifikation und der Name des Hybridsportlers sein werden, verrät Ferrari noch nicht, nur das er bereits ausverkauft ist.
Foto: PresseFord
Ford vollzieht einen Strategiewechsel in der Kleinstwagenklasse. Die Kölner ersetzen den dreitürigen Kleinstwagen Ka durch einen geräumigeren Fünftürer. Der Neue kommt unter dem Namen Ka+ für knapp 10.000 Euro in den Handel. Punkten will er vor allem mit seinem ordentlichen Platzangebot auf rund vier Metern Länge.
Unter der Motorhaube gibt es dem preissensiblen Segment entsprechend Hausmannskost: zwei 1,2-Liter-Saugbenziner mit wahlweise 52 kW/70 PS oder 63 kW/85 PS.
Wer eine schönere Optik und mehr Fahrspaß will, wartet auf die neue Generation des Fiesta, die 2017 mit größeren Abmessungen und gewachsenem Anspruch auf den Markt kommt.
Foto: PresseHonda
Er ist eine der dienstältesten Baureihen auf dem Markt: der Honda Civic. Anfang 2017 kommt in Europa bereits die zehnte Generation des kompakten Japaners auf den Markt. Die Neuauflage präsentiert sich trotz des weiterhin ungewöhnlich geschnittenen Hecks insgesamt weniger futuristisch als die extrovertierten Generationen neun und acht.
Das liegt auch an den neuen Proportionen: Die Länge wuchs um gleich 13 Zentimeter auf nunmehr 4,50 Meter, womit Civic fast schon eine Klasse höher antritt als bisher. Das verspricht mehr Platz für die Insassen, auf die praktischen Kinosessel-Sitze hinten muss der Käufer aber künftig verzichten.
Foto: HondaFür den Antrieb gibt es zwei neue Turbobenziner mit 1,0 und 1,5 Litern Hubraum, die auf 95 kW/129 PS beziehungsweise 134 kW/182 PS kommen. Preise sind noch nicht bekannt.
Foto: HondaWirklich prunken will der Honda mit seinen zahlreichen serienmäßigen Assistenzsystemen, darunter ein Kollisionswarner, ein Spurhalte-Automat und ein Toter-Winkel-Radar. Zum Inklusivpaket gehören noch Rückfahrkamera fürs sichere Ausparken und eine Verkehrszeichenerkennung.
Foto: HondaHyundai
Entwicklung in Korea, Feinschliff in Europa: Nachdem Hyundai bereits beim aktuellen i30 Ambiente und Qualitätseindruck auf hiesiges Niveau gehievt hat, soll der Neuauflage dies nun auch in Sachen Fahrdynamik gelingen. Das zumindest war die Aufgabe der Ingenieure im Entwicklungszentrum Rüsselsheim, wo der Kompakte fit für Europa gemacht wurde.
Und schon das Design ist schnittiger: Der i30 ist ein wenig länger und breiter geworden, dafür in der Höhe eine Idee geschrumpft, was insgesamt für einen sportlicheren Auftritt sorgt. Verstärkt wird das durch eine leicht nach hinten versetzte A-Säule und die daraus resultierende längere Motorhaube. Die Schulterlinie steigt dynamisch nach hinten an ...
Foto: PresseNeu im Antriebsportfolio ist ein 1,4-Liter-Turbobenziner mit 103 kW/140 PS, mit dem die Koreaner sich auch in Sachen Motorisierung der europäischen Mode anpassen. Preise stehen noch nicht fest.
Foto: PresseKia
In der hart umkämpften Kleinwagenklasse will sich der Kia Rio künftig selbstbewusster behaupten. Vor allem am Design wurde für die Neuauflage gefeilt: Die Front ist breiter und aggressiver, mit längerer, nicht mehr so steil ansteigender Motorhaube. Der Radstand ist gestreckt, die aufrechtere C-Säule und mehr Kanten am Heck lassen den Fünftürer markanter wirken...
Foto: KiaUnter der Motorhaube des 4,07 Meter langen Kleinwagens werkelt erstmals der neue Dreizylinder-Turbobenziner mit wahlweise 73 kW/100 PS oder 88 kW/120 PS. Dazu kommen zwei Vierzylinder-Saugbenziner und erneut ein Diesel. Die Produktion des neuen Modells soll Ende 2016 zunächst für Europa beginnen.
Foto: KiaLand Rover
Die britischen Offroad-Spezialisten fahren mit der Erneuerung ihrer Modellpalette fort. Gut zwei Jahre nach dem Discovery Sport kommt nun der größere, technisch nicht verwandte Discovery zu Premiere-Ehren.
Auch in der fünften Auflage behält der große Allrader seine typischen Designmerkmale bei: So trägt er im Dach weiterhin die auffällige Stufe auf Höhe der Fondsitzbank, ebenso von den Vorgängern bekannt ist die schräg nach vorne gerichtete C-Säule. Bei der Frontgestaltung orientiert sich der Discovery mit seinen schmalen Scheinwerfern nun jedoch stärker am Lifestyle-SUV Evoque ...
Foto: Land RoverFür den Antrieb kommen unter anderem die Vierzylinderdiesel der Marke in Frage, dazu wird es wohl weiter einen V6-Selbstzünder geben. An Technik-Highlights gibt es unter anderem Laserlicht oder die „transparenten Motorhaube“. Das kamerabasierte System soll dem Fahrer bei Geländepassagen das Terrain direkt vor dem Fahrzeug zeigen.
Foto: WirtschaftsWocheLexus
Die edle Toyota-Tochter setzt in Europa voll auf das SUV. Nachdem den Limousinen der Marke hierzulande eher übersichtliche Verkaufserfolge zuteil wurden und auch der Hybridantrieb als Alleinstellungsmerkmal nicht zündete, sollen es nun die Crossover richten. Wie das dritte Modell unterhalb von NX und RX aussehen könnte, zeigt in Paris die Studie UX.
Foto: WirtschaftsWocheMercedes
Mehr Lifestyle, weniger Transporter: Das T-Modell der Mercedes E-Klasse eignet sich zwar weiterhin für schnöde Transportaufgaben – immerhin fasst der Kofferraum bis zu 1.820 Liter -, will aber darüber hinaus durch gediegene Eleganz gewürzt mit einer Prise Sportlichkeit überzeugen.
Bis zu B-Säule gleicht der Kombi der Limousine; die dahinter modisch abfallende Dachlinie und die stärker geneigte Heckscheibe tragen deutlich zu schnittiger Dynamik bei.
Das Heck mit den breiten Schultern und horizontalen Akzenten wie den schmalen Rückleuchten oder der verchromten Griffleiste ist jetzt um einiges präsenter als zuvor.
Wer es besonders kernig mag, kann künftig die „All-Terrain“-Variante im Offroad-Stil à la Volvo XC70 und Co. wählen.
Foto: PresseHingucker am Pariser Stand der Schwaben dürfte trotzdem die Roadster-Variante des Mercedes-AMG GT sein. Mit Stoffverdeck und mindestens 350 kW/476 PS aus acht Zylindern tritt der offene Zweisitzer ab dem kommenden Frühjahr gegen das Porsche 911 Cabrio an.
Mit dem 410 kW/557 PS starken Top-Modell GT C Roadster rückt der AMG-Renner auch leistungsmäßig an das stärkste Modell der Konkurrenz aus Zuffenhausen heran ...
Foto: PresseAußer mit der Mehrleistung wartet die Spitzenvariante unter anderem mit aktiver Hinterachslenkung, elektronisch gesteuertem Hinterachs-Sperrdifferenzial und adaptivem Sportfahrwerk auf.
Zu den Preisen der Roadster-Familie sagt Mercedes-AMG noch nichts, er dürfte aber deutlich über dem des GT Coupés liegen, das mindestens 116.400 Euro kostet.
Foto: PresseNissan
Der Nissan Micra will in der neuen Generation wieder Ford Fiesta, Opel Corsa und VW Polo angreifen. Der japanische Hersteller verabschiedet sich dafür bei der Neuauflage vom Konzept eines Weltautos für alle Märkte.
Der neue Kleinwagen, der sich an der hier gezeigten Studie Sway orientiert, kommt deutlich dynamischer daher als der biedere Vorgänger und wird wohl auch preislich eine Stufe höher positioniert als die aktuelle Generation.
Foto: PresseKonventionell motorisiert aber ungewöhnlich gestaltet fährt der Opel Karl Rocks vor. Die im Offroad-Design gehaltene Variante des Budget-Kleinstwagens ist ab dem Ende des Jahres bestellbar. Preise sind noch nicht bekannt.
Foto: PressePeugeot
Klassisches SUV statt unkonventioneller Crossover: Peugeot macht seinen 3008 bei der Neuauflage massentauglicher. Dazu erhält das kantig gestaltete Kompaktmodell modernste Cockpit-Technik.
Die Van-Elemente des Vorgängers sind verschwunden, stattdessen orientiert sich die zweite Generation optisch nun stärker an Segments-Bestsellern wie Nissan Qashqai, VW Tiguan und Ford Kuga...
Foto: Peugeot
Auch technisch wird aufgerüstet: Zum ersten Mal in der Markengeschichte gibt es einen aktiven Tempomat mit Bremsfunktion, dazu kommt ein aktives Spurhaltesystem, das selbsttätig Lenkkorrekturen vornimmt.
In puncto Motoren bleibt es aber zunächst bei alten Bekannten: Das Portfolio umfasst aufgeladene Dreizylinder mit bis zu 96 kW/130 PS, ein 121 kW/165 PS starker Vierzylinder sowie Diesel mit einer Leistungsbandbreite von 74 kW/100 PS bis 132 kW/180 PS
Foto: PeugeotPorsche
Eine Generation reichte Porsche, um sich mit dem Panamera in der Limousinen-Oberklasse zu etablieren. Die Neuauflage soll nun mit schlankerem Design, geringerem Gewicht und jeder Menge Hightech den Erfolg festigen. Motorenseitig wartet das Fließheck zunächst mit drei neuen Turbo-Aggregaten auf ...
Foto: PorscheDas Fahrwerk kann nun auf Wunsch richtig komfortabel, wird auf Knopfdruck aber extra steif und sportlich. Dazu gibt es eine aktive Wankstabilisierung und eine Hinterachslenkung, die den Viertürer in der City handlicher und außerorts agiler machen soll ...
Foto: Porsche
Auf Wunsch gibt es Keramikbremsen, eine Burmester-Soundanlage mit 21 Lautsprechern, ein Abstands-Tempomat, der in Zusammenarbeit mit dem Navigationssystem bis zu drei Kilometer nach vorne schaut und schon weiß, dass ein Tempolimit kommt, ehe man das Schild überhaupt sehen kann, eine Smartphone-Anbindung, die es sogar erlaubt, Navigationsziele drahtlos vom Handy ans Auto zu schicken, und so weiter und sofort. Entsprechend teuer ist der S-Klasse-Konkurrent: 116.954 Euro werden mindestens fällig.
Foto: PorscheRenault
Nachdem der Kompakt-Van Renault Scénic bereits im Frühjahr in Genf Premiere gefeiert hat, steht in Paris nun die Langversion Grand Scénic. Wie sein kleiner Bruder setzt das auf 4,63 Meter gewachsene Familienauto optisch stark auf moderne SUV-Elemente. Statt der bisherigen Einzelsitze bietet der große Kompakt-Van hinter den Vordersitzen nunmehr eine asymmetrisch geteilte Rückbank, deren beide Hälften sich unabhängig in der Länge verschieben lassen.
Zusätzlich bietet der Grand zwei optionale Sitze, die sich im Kofferraumboden verstecken lassen. Wie beim kleinen Scénic umfasst das Motorenangebot zwei Turbobenziner mit 84 kW/115 PS und 96 kW/130 PS sowie drei Dieselaggregate mit 81 kW/110 PS, 96 kW/130 PS und 118 kW/160 PS.
Foto: WirtschaftsWocheSmart
Rund zwei Jahre nach der Benziner-Version kommt nun auch der elektrisch angetriebene Smart auf den Markt. Erstmals nicht nur als zweisitziger Fortwo, sondern auch als Forfour mit vier Sitzen.
Der Elektromotor der „Electric Drive“-Modelle kommt von Kooperationspartner Renault, der das knapp 90 PS starke Triebwerk aktuell im Kleinwagen Zoe einsetzt.
Die Akkus stellt Daimler. Bei der Reichweite ist mit rund 160 Kilometern zu rechnen. Preise wird es wohl erst kurz vor der Markteinführung im Frühjahr 2017 geben.
Foto: PresseSsangyong
Der koreanische Autohersteller gibt einen seriennahen Ausblick auf sein für 2017 erwartetes SUV-Modell Rexton. Die Studie LIV-2 ist die Weiterentwicklung einer bereits 2013 gezeigten Studie und soll gleichzeitig die neue Designsprache der Marke vorstellen.
Das größte SUV der Marke wird demnach auf gut fünf Meter wachsen und edler auftreten als zuletzt. Für den Antrieb – so viel ist schon bekannt – wird es neben einem 2,2-Liter-Diesel auch einen 2,0-Liter-Turbobenziner geben.
Allradantrieb ist zumindest optional zu haben. Wer will, kann das große SUV auch mit dritter Sitzreihe ordern.
Foto: PresseSuzuki
Suzuki hat mit dem SX4 das Mini-SUV-Segment erfolgreich mitbegründet, mit dem Ignis könnte das nun eine Klasse tiefer erneut gelingen. Denn mit nur 3,70 Metern Länge ist der Crossover deutlich kürzer als die üblichen Mini-SUV.
Für den Antrieb gibt es unter anderem einen 1,2-Liter-Benziner. Preise für den Anfang 2017 startenden Fünftürer sind noch nicht bekannt.
Foto: SuzukiZudem zeigt Suzuki den SX4 S-Cross, dem man zur Mitte seines Lebenszyklus eine komplette Gesichtsoperation verpasst hat – Facelift wäre da deutlich untertrieben. Fehlte es dem SX4 zuletzt optisch ein wenig an Präsenz, tritt die geliftete Version mit wuchtigem Kühlergrill und zwei Powerdomes auf der Motorhaube nun deutlich selbstbewusster auf.
Neues Basistriebwerk ist ein 1,0 Liter großer Dreizylinder-Benziner mit Turboaufladung und 82 kW/111 PS, darüber rangiert ein 1,4-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 103 kW/140 PS. Allradantrieb gibt es nur für den stärkeren Benziner und gegen Aufpreis. Serienmäßig ist die Technik bei der unverändert angebotenen 1,6-Liter-Dieselvariante (88 kW/120 PS) an Bord. Der Startpreis liegt bei 19.790 Euro.
Foto: SuzukiToyota
Mit dem für Anfang 2017 erwarteten Mini-Crossover CH-R greifen die Japaner direkt Nissan Juke und Co. an. Die technische Plattform stammt vom Prius, entsprechend gibt es auch einen Hybridantrieb. Alternativ ist ein kleiner Turbo-Benziner zu haben.
Punkten will der Neuling auch mit umfangreicher Sicherheitsausstattung. Preise nennen die Japaner noch nicht.
Foto: ToyotaMit aufgefrischter Optik und mehr Ausstattung kommt bereits im Herbst der Toyota GT86 auf den Markt. Den Vortrieb übernimmt weiterhin der 2,0-Liter-Boxermotor mit 147 kW/200 PS.
Dank neuer Fahrwerksabstimmung mit veränderter Federung und Dämpfung soll sich der GT86 agiler fahren. Der Preis steigt um rund 1.000 Euro auf 30.000 Euro.
Foto: Toyota300, 400, 500 Kilometer mit einer Akkuladung – wer bietet mehr? Auf dem Pariser Salon starten die europäischen Autohersteller ein Wettrüsten, um den Herausforderer Tesla aus USA in die Schranken zu weisen und die Vorbehalte vieler Menschen gegen Elektroautos auszuräumen. Opel verspricht für seinen neuen Ampera e, der heute auf dem Pariser Autosalon präsentiert wurde und der im Frühjahr 2017 in den Handel kommt, eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern – wenn der Minivan wie im gesetzlichen Testzyklus vorgeschrieben nicht schneller als 100 km/h bewegt wird.
Im Alltagsverkehr auf deutschen Straßen sollen immerhin Fahrstrecken von mehr als 380 Kilometer möglich sein, verspricht der Hersteller. "Der Ampera e mit seiner überragenden Reichweite", so Opel-Chef Karl-Thomas Neumann, "beweist, dass Elektromobilität so voll alltagstauglich wird und dazu auch noch Spaß macht" - auf Tempo 100 soll der Ampera in nur 3,2 Sekunden sprinten können.
Mit der großen Reichweite, die Opel-Marketingchefin Tina Müller im Interview mit der WirtschaftsWoche vor einigen Wochen bereits angedeutet hatte, bringen die Rüsselsheimer die Konkurrenz mächtig in Zugzwang.
Zum Vergleich: Der BMW i3 kommt mit einer Ladung seiner 33,2 Kilowattstunden großen Batterie aktuell bis zu 300 Kilometer weit. Und nach bisheriger Planung wird die Reichweite des VW Golf nach dem Facelift zum Jahreswechsel von heute 200 auf dann ebenfalls 300 Kilometer steigen. Marktführer Renault hat bereits reagiert: Der Zoe kann ab sofort und gegen einen geringen Aufpreis mit einer neuen, leistungsstärkeren Batterie geordert werden, die den Kleinwagen im Idealfall über 400 Kilometer weit trägt. Eric Feunteun, Leiter der Sparte Elektromobile bei Renault, schildert die Details der neuen Batterietechnik und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
WirtschaftsWoche: Herr Feunteun, der neue Opel Ampera-e soll mit einer Akkuladung bis zu 500 Kilometer weit fahren können. Sind Sie geschockt?
Eric Feunteun: Warum sollte ich geschockt sein?
Eric Feunteun, 40, ist seit 16 Jahren für den Renault-Konzern tätig, als Produktionsplaner und Vertriebsstratege sowie als Leiter der Stabsstelle von Renault COO Carlos Tavares. Seit 2013 kümmert er sich schwerpunktmäßig um die Elektroauto-Flotte von Renault, die derzeit drei Modelle umfasst: Den Zweisitzer Twizzy, den Kleinwagen Zoe sowie den Kastenwagen Kangoo EV.
Foto: PresseDer Renault Zoe kommt heute nur maximal 240 Kilometer weiter.
Dennoch bin ich nicht geschockt. Wettbewerb ist in einem wachsenden Markt immer gut. Es wird dazu beitragen, dass das Interesse an der Technologie wächst. Renault-Nissan hat vor sieben Jahren massiv in Elektromobilität investiert. Nun zeigt sich immer deutlicher, dass dies die richtige Entscheidung war.
Nur dass jetzt andere an Renault-Nissan vorbeiziehen.
Abwarten. Wir sind weiterhin voll und ganz wettbewerbsfähig. Wir öffnen am Samstag unsere Bücher für die Bestellungen des neuen Zoe mit immerhin 400 Kilometern Reichweite. Die Produktion wird in Kürze aufgenommen und die ersten Autos werden voraussichtlich schon zum Jahreswechsel ausgeliefert. Wann wird der neue Opel auf den Markt kommen?
Angeblich im Frühjahr nächsten Jahres.
Eben. Ich bin deshalb ziemlich sicher, dass wir die ersten auf dem Markt sind mit über 400 Kilometern Reichweite.
Warum gerade 400 Kilometer?
400 Kilometer nach dem "Neuen Europäischen Fahrzyklus" sind im Alltagsbetrieb gut 300 Kilometer. Das ist heute bei der Batterie der beste Kompromiss aus Größe und Kosten. Wir können auf diese Weise das Fahrzeug einerseits zu einem attraktiven Preis, andererseits mit einer hohen Alltagstauglichkeit anbieten. Das wir mit dieser Einschätzung richtig liegen, zeigen die technischen Daten des Ampera e, zeigt aber auch die hohe Nachfrage nach dem Model 3 von Tesla, das eine ähnliche Reichweite verspricht. Also: Die Reichweite von 400 Kilometer markiert eine wichtige Wegmarke in der Entwicklung des Elektroautos.
Ist die gewachsene Reichweite das Resultat einer größeren Batterie oder eines besseren Energiemanagements?
Die größere Reichweite kommt bei uns zu 100 Prozent aus einer größeren Batterie: Deren Kapazität steigt von 23,3 auf 41 Kilowattstunden, ohne dass sich die Außenmaße ändern. Es war eine Herausforderung für uns und die Ingenieure von LG Chem, die Energiedichte durch Veränderungen in der Chemie und der Elektroden zu erhöhen und obendrein die Zellen so dicht zu packen, dass die Batterie nicht einen Zentimeter größer wurde. Zudem haben wir es durch Feinarbeit geschafft, dass das Gewicht des Autos nur um etwa 20 Kilogramm stieg.
Audi A5
Reine Stand-Präsentationen sind bei Autobauern eigentlich aus der Mode. Zu teuer, zu aufwändig – das Tuch kann man schließlich auch vor einem großen Messe-Publikum von einem neuen Auto ziehen. Der A5 schien Audi dann aber doch wichtig genug für ein eigenes Event – Anfang Juni präsentierten die Ingolstädter die zweite Generation des Coupés an seinem Firmensitz einem ausgewählten Publikum. In Paris aber wird der A5 erstmals öffentlich gezeigt.
Foto: AudiAudi Q5
Interessanter dürfte ein anderes Modell auf dem Audi-Messestand werden. Im August lief noch der millionste Q5 aus dem Werk Ingolstadt vom Band (im Bild), in Paris dürfte sein Nachfolger gezeigt werden. Beim Design dürfte Audi aber vorsichtig bleiben – sowohl der A4 als auch der A5 unterscheiden sich erst auf den zweiten Blick von ihren Vorgängern. Ähnliches dürfte beim Mittelklasse-SUV der Fall sein, denn der große Sprung im Audi-Design wird erst mit dem nächsten A8 kommen. Ansonsten wird der Q5 die aktuelle Palette an Motoren und Assistenzsystemen erhalten – von einem Garageneinfahrt-Assistenten, Laser-Matrix-Licht bis hin zu einem 48-Volt-Bordnetz. Preise für den neuen Q5 sind noch nicht veröffentlicht.
Foto: AudiBMW 5er
Rund ein Dreivierteljahr, nachdem Mercedes die neue E-Klasse vorgestellt hat, zieht BMW bei seiner Business-Limousine nach. In Paris wird der 5er endlich ohne Tarnung zu sehen sein. Ob er optisch zu einem großen Sprung ansetzt, darf aber bezweifelt werden – wie beim größeren 7er dürfte es eher Änderungen im Detail geben. Größere Änderungen wird es aber unter dem dynamisch geformten Blech geben: Im Raum stehen unter anderem ein 48-Volt-Bordnetz, ein elektrischer Verdichter und eine aktive Wankstabilisierung. Klar ist, dass der 5er bei BMW die Rolle des Vorreiters bei der Digitalisierung einnehmen soll.
Foto: BMWBMW X2
Außerdem wird erwartet, dass BMW auf Basis des X1 (im Bild) ein weiteres SUV-Coupé zeigen wird. Analog zu den Doppeln X3/X4 und X5/X6 dürfte das neue Modell den Namen X2 tragen – noch wird es aber wohl eine Studie sein, wenn auch recht nah an einem kommenden Serienmodell. Zudem dürften die Münchner eine überarbeitete Version des 3er GT zeigen.
Foto: BMWCitroën CXperience
Für die französischen Autobauer ist die Messe in Paris genauso wichtig wie die IAA für Volkswagen, Daimler und Co. Kein Wunder, dass Citroën wieder ein Showcar mit avantgardistischem Design zeigt. Die 4,85 Meter lange Fließhecklimousine mit reduziertem Innendesign deutet auf den Nachfolger der Flaggschiffe C5 und C6 hin.
Foto: CitroënCitroën C3
Aber auch mit dem Golf-Konkurrenten C3 zeigen die Franzosen Charakter. In Anlehnung an den kreativen C4 Cactus wird auch der C3 Plastik-Bumper in der Türe erhalten. Die Front erinnert etwas an einen Nissan Juke, insgesamt bringt der C3 aber Farbe ins Spiel. Auch im Innenraum versuchen sich die Franzosen von der eher biederen Konkurrenz abzuheben: etwa durch eine Selfie-Kamera hinterm Innenspiegel.
Foto: CitroënFerrari LaFerrari Spider
Ferrari wird eine offene Version des Supersportwagens LaFerrari zeigen. Die Leistungsdaten dürften denen den geschlossenen 963-PS-Hybridrenners gleichen. Interessenten werden aber schon bei der Messepremiere enttäuscht: Laut Ferrari sind alle Exemplare der limitierten Baureihe bereits verkauft. Eine Möglichkeit gibt es aber noch: Ferrari hat angekündigt, nach den 499 Exemplaren des Coupés einen weiteren LaFerrari zu bauen. Die Nummer 500 wird nur zu einem Zweck gebaut: Sie soll zugunsten der Erdbebenopfer in Italien versteigert werden. Die Summe dürfte deutlich siebenstellig werden.
Foto: FerrariHyundai i30
Vor allem mit der zweiten Generation des Golf-Konkurrenten i30 hat Hyundai in Europa einen echten Höhenflug erlebt. Die Erwartungen an den Nachfolger, der wie seine Vorgänger in Europa entwickelt und gebaut wird, sind hoch. Nachdem der aktuelle i30 bei Ambiente und Ausstattung das Niveau von Golf, Focus und Astra erreicht hat, soll die kommende Generation auch bei der Fahrdynamik auf Augenhöhe sein. Ob das Ziel erreicht wird, wird sich Anfang 2017 bei der Markteinführung zeigen.
Foto: WirtschaftsWocheKia Optima Sportswagon
Hyundai hatte mit dem i40 cw bereits einen Mittelklasse-Kombi im Angebot, die Schwestermarke Kia musste bei dem technisch verwandten Optima bislang ohne den praktischen Lademeister auskommen. Vor allem in den Kombi-Märkten Deutschland und Großbritannien dürfte das den ein oder anderen Kunden gekostet haben. Bis jetzt, denn in Paris wird der bereits vorgestellte Sportswagon auch öffentlich gezeigt.
Foto: KiaKia Rio
Trotzdem hat Kia eine echte Premiere auf dem Messestand. In der hart umkämpften Kleinwagen-Klasse soll der Rio künftig vor allem mit dem Design punkten. Die Front ist breiter und aggressiver, mit längerer, nicht mehr so steil ansteigender Motorhaube. Der Radstand ist gestreckt, die aufrechtere C-Säule und mehr Kanten am Heck lassen den Fünftürer markanter wirken. Die Produktion des neuen Modells soll Ende 2016 zunächst für Europa beginnen.
Foto: KiaMercedes-Benz E-Klasse T-Modell
Die Stuttgarter haben einige neue Modelle auf ihrem Messestand. Gemessen am potenziellen Absatz dürfte die Kombi-Version der E-Klasse das wichtigste Mercedes-Modell sein. Sportwagen-Fans hoffen hingegen auf die seriennahe Studie eines AMG GT Roadster. Doch Mercedes wird auch Zukunftsträchtiges zeigen.
Foto: DaimlerMercedes GLC
Ja, auch das Mercedes-AMG GLC 43 Coupé wird zum ersten Mal in Paris gezeigt. Das sportliche SUV-Coupé wird sich auch gut verkaufen, keine Frage. Interessanter wird aber ein anderes Auto auf GLC-Basis sein: Mercedes will sein erstes Großserien-Elektroauto vorstellen. Wie genau es heißen wird, ist noch nicht bekannt. Nur so viel: Mercedes hat sich die Wortmarke EQ gesichert.
Foto: DaimlerOpel Ampera-e
Die Rüsselsheimer zeigen in Paris ihren zweiten Versuch eines Elektroautos. Nach Opel-Lesart war der erste Ampera übrigens kein Misserfolg, sondern einfach seiner Zeit voraus. Wie auch immer: Der neue Ampera-e hat mit dem bekannten Namensbruder nichts gemeinsam. Er baut auf der Basis des Chevrolet Bolt auf und wird wie dieser in den USA gefertigt. Opel verspricht aber, auf die Fahrleistung des Bolt noch etwas drauf zu legen. Wie es zu dem ungewöhnlichen Namen kam, erklärt Opel-Marketing-Chefin Tina Müller im Interview mit der WirtschaftsWoche.
Foto: OpelPeugeot 3008
Die erste Generation des Peugeot 3008 war eine eigenartige Mischung aus SUV und Van. Von diesem Konzept haben sich die Franzosen verabschiedet, das Konzept ähnelt nun einem klassischen City-SUV. Was aber nicht heißt, dass der 3008 klassisch aussieht, die Designer haben einige frische Ideen eingebracht. Den 3008 auf das Design zu reduzieren tritt aber zu kurz, auch technisch wurde aufgerüstet – unter anderem mit einem aktiven Tempomaten und Spurhalteassistenten.
Foto: PeugeotPorsche Panamera
Was für den Audi A5 gilt, trifft auch auf den Porsche Panamera zu: In kleinem Kreis wurde die zweite Auflage der Porsche-Limousine bereits präsentiert, rund um den Tegernsee durften auch die ersten Journalisten den neuen Panamera fahren. Das breite Publikum bekommt ihn in Paris erstmals zu Gesicht. Die leichte Karosserie, das schicke Design und die neuen Motoren haben allerdings ihren Preis: unter 116.000 Euro geht nichts.
Foto: PorscheRenault Clio
Für einen französischen Hersteller gibt es bei Renault erstaunlich wenig Premieren in Paris: Auf dem Stand werden die überarbeitete Version des Clio zu sehen sein oder der Van Grand Scénic. Wirklich neu ist aber auch der Van nicht, bereits im März wurde in Genf die Kurzversion Scénic vorgestellt. Auch der GT-Ableger des Twingo ist nicht überragend. Vielleicht hat Renault noch eine Überraschung parat.
Foto: WirtschaftsWocheSkoda Kodiaq
Endlich, möchte man fast sagen, feiert der Kodiaq Premiere. Mit einem für die Marke noch nie dagewesenen Aufwand hat Skoda die Premiere seines neuen SUV-Modells gefeiert – Fotos von Prototypen, erste Außenaufnahmen, dann exklusive Einblicke in den Innenraum, ein großes Event in Berlin und jetzt die Messepremiere in Paris. Skoda hat alles getan, um den Kodiaq bekannt zu machen. Dabei hat es das Auto wohl kaum nötig: Die Technik des VW Tiguan wird in eine größere und gefällige Karosserie verpackt, garniert mit Assistenzsystemen aus dem Konzern-Regal und den Skoda-eigenen "Simply Clever"-Lösungen.
Foto: SkodaSmart Electric Drive
Rund zwei Jahre nach der Benziner-Version kommt nun auch der elektrisch angetriebene Smart auf den Markt. Erstmals nicht nur als zweisitziger Fortwo, sondern auch als Forfour mit vier Sitzen. Der Elektromotor der „Electric Drive“-Modelle kommt von Kooperationspartner Renault, der das knapp 90 PS starke Triebwerk aktuell im Kleinwagen Zoë einsetzt. Die Akkus stellt Daimler. Bei der Reichweite ist mit rund 160 Kilometern zu rechnen. Preise wird es wohl erst kurz vor der Markteinführung im Frühjahr 2017 geben.
Foto: DaimlerSuzuki Ignis
Suzuki hat mit dem SX4 das Mini-SUV-Segment erfolgreich mitbegründet, mit dem Ignis könnte das nun eine Klasse tiefer erneut gelingen. Denn mit nur 3,70 Metern Länge ist der Crossover deutlich kürzer als die üblichen Mini-SUV. Für den Antrieb gibt es unter anderem einen 1,2-Liter-Benziner. Preise für den Anfang 2017 startenden Fünftürer sind noch nicht bekannt.
Foto: SuzukiUnd wie groß ist der Anstieg beim Preis?
Da wir unsere Batterie vermieten, wird das Auto selbst nicht viel teurer werden. Zusätzlich werden wir unser Batteriemietmodell updaten.
Das heißt?
Künftig kann man die Batterie entweder ohne Kilometerbegrenzung mieten. Oder man entscheidet sich für einen Mietvertrag nach dem Prinzip 'Pay as you drive'.
Wird die neue Batterie nur für den Zoe verfügbar sein oder auch für den Kangoo?
Wir sind gestartet mit dem Ziel, Schritt für Schritt die Reichweite, den Preis und die Ladetechnik unserer Elektroautos zu verbessern. Der Zoe hat deshalb im vergangenen Jahr in einem wichtigen Entwicklungsschritt einen neuen, von uns selbst entwickelten Motor bekommen. Im zweiten Schritt kriegt er nun die stärkere Batterie. Auch Kangoo und Fluence werden von dieser Entwicklung profitieren. Aber nicht gleich heute.
Viele Fahrer eines Zoe der ersten Generation werden sich wünschen, die Batterie gegen ein Exemplar der jüngsten Generation tauschen zu können. Wird das möglich sein?
In der Tat wollen wir die nicht bestrafen, die früh an unser Konzept geglaubt und das Auto gekauft haben. Wir werden ihnen deshalb in Zukunft ein Upgrade anbieten – entweder für die Batterie oder für das Auto.
Wie soll das geschehen?
Man kann man eine neue Batterie ordern und in seinen aktuellen Zoe einbauen. Oder sie können zu sehr attraktiven Konditionen das ganze Auto tauschen.
Die Batterien werden besser, die Reichweiten steigen. Wie wird dies den Markt für Elektrofahrzeuge beeinflussen?
Wir erwarten, dass sich die Nachfrage nach dem Zoe, aber auch nach Elektroautos insgesamt dadurch deutlich verstärken wird. Die Kapazität der Batterien ist nun so groß, dass niemand mehr Reichweitenangst zu haben braucht. Und dank der staatlichen Förderungen sind Elektroautos nun in vielen Märkten, auch in Deutschland, erschwinglich geworden. Gleichzeitig wächst überall das Netz der Ladestationen. Das Elektroauto ist bekanntlich nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Mobilitätskonzept. Man kann es inzwischen an Bahnhöfen, Flughäfen und auch am Supermarkt laden. Wenn sich die Rahmenbedingungen weiter so positiv verändern und die Vorteile der Technik noch deutlicher werden, wird die Bereitschaft rasch wachsen, auf Elektroautos umzusteigen. Denn sie machen das Leben in den Städten leichter.
Im vergangenen Jahr verkaufte Renault weltweit rund 23.000 batteriegetriebene Autos. Das heißt, in diesem Jahr erwarten Sie deutliche Zuwächse?
Aktuell haben wir bis Ende August bereits 17.000 Autos verkauft, deutlich mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Und von der neuen Batterie erwarten wir uns für 2017 eine deutliche Beschleunigung des Absatzes.
2017 könnte also das Jahr werden, in dem wir auch in Europa den Ausbruch des Elektroantriebs aus der Nische erleben werden?
Es werden viele neue Autos auf den Markt kommen und viele zufriedene Menschen, die ihr Elektroautos für Fahrten zur Arbeit und im Alltag nutzen. Übrigens nicht nur in Europa. Renault verkauft heute bereits Elektroautos in rund 40 Märkten weltweit, darunter in China. Und auch da wollen wir weiter kräftig wachsen.
Wann wird Renault mit der Elektroauto-Sparte in die Gewinnzone kommen?
Wir verbessern ständig unsere Profitabilität, dank wachsender Verkaufszahlen und der Tatsache, dass wir die Elektromotoren inzwischen selbst fertigen. Aber natürlich wird es noch einige Jahre dauern, bis unser Anfangsinvestment, das wir in den zurückliegenden vier Jahren getätigt haben, wieder eingespielt ist. Elektromobilität ist Teil unser Langzeit-Strategie. Wir haben auf diesem Markt inzwischen die Marktführerschaft. Und ich arbeite mit meinem Team daran, dass wir das bleiben.