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Google Home, Pixel, Daydream ViewDas hat Google letzte Nacht präsentiert

An einem Abend griff Google nicht nur den Erzrivalen Apple, sondern auch Samsung und Amazon an. Ein Blick auf die Neuvorstellungen des US-Suchkonzerns. 05.10.2016 - 06:57 Uhr
Foto: AP

Am Dienstag stellte Google in San Francisco zunächst mit Pixel ein Oberklasse-Smartphone vor. Das Design lehnt sich an die großen Flaggschiffe von Apple und Samsung an. Zwei Modelle legt Google vor: mit 5- und 5,5-Zoll-Bildschirm.

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Pixel ist dabei auf das obere Marktsegment ausgerichtet, in dem sich gegenwärtig Apple und Samsung ein erbittertes Duell liefern. Exklusiv-Partner in den USA ist Verizon, in Deutschland die Telekom.

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Beim hauseigenen Smartphone „Pixel“ soll der Google Assistant nur einen Klick oder einen Sprachbefehl entfernt sein - ähnlich wie Siri auf Apples iPhones. Google stattete den Assistenten aber mit seinem Wissen über die Welt aus. Ein Konkurrenzkampf künstlicher Intelligenzen scheint damit programmiert.

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Zusätzlich verspricht Google, die Kamera in dem Telefon sei „die beste, die je in einem Smartphone verbaut wurde“. Unter anderem könne sie besonders viel Licht einfangen und die Stabilisierung gegen das Rütteln arbeite besonders präzise. Hält man den Auslöser gedrückt, nimmt die Kamera eine Bildserie auf - und die Software sucht selbst die besten Bilder raus.

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„Pixel“-Käufer bekommen auch uneingeschränkten Speicherplatz für ihre Fotos - und sogar Videos in 4K-Auflösung - auf Googles Servern. Mit 15 Minuten Ladezeit könne das „Pixel“ sieben Stunden laufen, hieß es.

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Das Google-Smartphone Pixel wird es in drei Farben geben: schwarz, blau und silber. Gebrandet ist das Handy nur auf der Rückseite mit einem großen G - wie Google.

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Darüber hinaus präsentierte Googles Produktmanagerin Sabrina Ellis direkt mögliche Hardcase-Verzierungen für das Google Pixel. Bunt, vielseitig, individuell - so die Google-Botschaft.

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Deutschland ist unter den Ländern, in denen das Telefon sofort vorbestellbar ist. Es ist ab 759 Euro im Google Store erhältlich, außerdem arbeitet der Konzern exklusiv mit der Deutschen Telekom zusammen. In den USA startet der Preis ab 649 Dollar.

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Mit der Virtual-Reality-Brille Daydream View zieht Google nun gegen den Oculus Rift ins Feld, das von einer Facebook -Tochter produziert wird.

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In die Brille kann das „Pixel“-Smartphone eingeschoben werden. Die Oberfläche der Brille besteht auf Mikrofaser-Stoff statt Plastik wie bei der Konkurrenz. Das solle sie angenehmer in der Handhabung und rund ein Drittel leichter als vergleichbare Geräte machen.

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Google tritt zudem mit einem Kampfpreis gegen Konkurrenz-Angebote wie Samsungs Brille Gear VR an: Die Daydream View soll zusammen mit einem Controller voller Sensoren in den USA 79 Dollar kosten.

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Wir bauen Geräte mit dem Google-Assistenten als Herzstück“, erklärte Hardware-Chef Rick Osterloh bei der Gerätepräsentation in San Francisco. Dazu gehört auch der Lautsprecher „Home“, der auf Sprachbefehl Aufgaben ausführen, Fragen beantworten und das vernetzte Zuhause steuern kann.

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Durch die Integration des Assistenten kann der Lautsprecher auf alles zurückgreifen, was Google weiß. Also zum Beispiel wie gerade der Verkehr ist, oder wie man ein Bier auf Spanisch bestellt. Amazon ist seit zwei Jahren mit einem ähnlichen Gerät namens „Echo“ auf dem Markt, das demnächst auch in Deutschland verfügbar sein wird.

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Google Home wird es insgesamt in sieben Farben geben. Im klassischen Silber, den drei kräftigen Farbtönen Rot, Blau und Lila und in metallischer Optik (weiß, schwarz, bronze).

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Mit der Funktion „Mein Tag“ kann der Lautsprecher einem am Morgen den Tagesablauf erzählen. Voraussetzung ist natürlich, dass man den gesamten Inhalt seines Kalenders bei Google hat. Und hier wird deutlich - jeder Assistent ist nur so nützlich, wie gut er den Menschen kennt. „Die Anbieter werden versuchen, so viele Daten wie möglich über die Nutzer zu erfahren“, betont Gartner-Analyst Atwal. Das Vertrauen zu einem Anbieter beim Datenschutz werde eine zentrale Rolle spielen. Schließlich müssten sich die Menschen an den Gedanken gewöhnen, dass um sie herum ständig Mikrofone lauschten.

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Für 129 US-Dollar soll der Lautsprecher zunächst in den USA zu bekommen sein. Damit liegt Google Home auf einem Niveau mit Amazons Konkurrenzprodukt Echo. Ab Anfang November soll der Lautsprecher erhältlich sein. Vorbestellungen von US-Kunden sind ab sofort möglich. Im Prei inbegriffen: Ein Probe-Abo für YouTube Red für sechs Monate.

AP, dpa, rtr, kjo
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