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PharmazuliefererSartorius will 2025 profitabler werden – Aktie im Aufwind

Der Laborzulieferer aus Göttingen hat im ersten Quartal des Jahres bei Umsatz und Gewinn deutlich zugelegt – vor allem ein Trend helfe dem Unternehmen. 16.04.2025 - 11:07 Uhr
Das Logo von Sartorius ist auf einer Stelle am Firmensitz zu sehen. Foto: Swen Pförtner/dpa

Zuwächse zum Jahresauftakt stimmen den Labor- und Pharma-Zulieferer Sartorius trotz der US-Zollpolitik für 2025 zuversichtlich. Der nach der Corona-Pandemie eingesetzte Lagerabbau bei den Kunden schwäche sich weiter ab und die Nachfrage ziehe an, erklärte Konzern-Chef Joachim Kreuzburg am Mittwoch. In den ersten drei Monaten hätten alle Regionen zum Wachstum beigetragen. Angesichts der positiven Entwicklung peile er 2025 ein Umsatzplus von sechs Prozent an. Die operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) soll auf rund 29 bis 30 (Vorjahr: 28) Prozent steigen.

Mögliche Auswirkungen der von US-Präsident Donald Trump verhängten Einfuhrzölle seien darin zwar nicht enthalten. „Aber wir haben ein sehr gut ausgebautes internationales Netzwerk an Produktionsstätten nicht zuletzt auch in den USA“, sagte Kreuzburg. Einen Einfluss auf die starke Marktstellung und Wettbewerbsfähigkeit von Sartorius erwarte er nicht.

Bei den Anlegern konnte der Konzern mit den positiven Aussichten punkten. Die Aktien stiegen zeitweise um über sieben Prozent auf 173,20 Euro und waren damit Spitzenreiter im Dax.

Gewinn steigt überpropoportional

Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 6,5 Prozent auf 883 Millionen Euro und das operative Ergebnis (Ebitda) um 12,2 Prozent auf 263 Millionen. „Insbesondere setzt sich der starke Trend in unserem Geschäft mit Verbrauchsmaterialien fort. Erwartungsgemäß zurückhaltender sind Kunden hingegen noch bei Investitionen in Laborinstrumente und Equipment“, erklärte Kreuzburg. Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets sprach von einem Stimmungsaufheller: „Gewinn, Umsatz, Auftragseingänge und nicht zuletzt die Margen – alles steigt beim Labor- und Pharmazulieferer. Und das auch noch stärker als erwartet.“

Sartorius hatte in der Pandemie stark von der außergewöhnlich hohen Nachfrage nach seinen Produkten profitiert, die bei der Herstellung von Covid-Impfstoffen und -Medikamenten zum Einsatz kamen, und zeitweilig Wachstumsraten von rund 50 Prozent erzielt. Danach kämpfte das Unternehmen mit einem anhaltenden Lagerabbau bei seinen Kunden. Hinzu kam die Marktschwäche in China, die Sartorius ebenfalls belastete. Mittlerweile hat sich die Geschäftslage stabilisiert. Kreuzburg sprach bereits im Herbst von einem weitgehenden Abschluss der Lagerbereinigungen.

rtr
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