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Wall StreetUS-Erzeugerpreise dämpfen Zinshoffnungen

Unerwartet hohe US-Erzeugerpreise haben am Donnerstag die Zinssenkungshoffnungen der Anleger gedämpft und die Wall Street ins Minus gedrückt. 15.08.2025 - 09:50 Uhr
Zwei Aktienhändler unterhalten sich in der New Yorker Börse. Foto: AP

Die US-Erzeugerpreise sind unerwartet hoch – und haben so am Donnerstag die Zinssenkungshoffnungen der Anleger gedämpft und die Wall Street ins Minus gedrückt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel bis zum Mittag New Yorker Zeit um 0,3 Prozent auf 44.791 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 verlor leicht auf 6464 Zähler. Auch der Index der Technologiebörse Nasdaq zeigte sich minimal schwächer mit 21.710 Punkten.

Einem Bericht des Arbeitsministeriums zufolge stiegen die Erzeugerpreise im Juli so stark wie seit drei Jahren nicht mehr, was auf einen bevorstehenden breiten Inflationsanstieg hindeuten könnte. Zudem fiel die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Die Daten schürten am Markt Zweifel, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen bald aggressiv senken könnte.

Die Folgerung sei, dass die Fed im September eine Zinssenkung um 25 Basispunkte vornehmen werde, sagte Thierry Wizman, globaler Devisen- und Zinsstratege bei der Macquarie Group. „Aber es wird eine 'hawkish' Senkung sein.“ Es sei noch viel zu früh für die Fed, den Markt auf einen längeren Lockerungszyklus einzustimmen.

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von Saskia Littmann

Am Devisenmarkt legte der Dollar zu. Der Dollar-Index, der den Greenback zu einem Korb anderer Währungen misst, stieg um 0,5 Prozent. Der Euro fiel im Gegenzug um 0,5 Prozent auf 1,1641 Dollar.

Am Ölmarkt stiegen die Preise hingegen. Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,4 Prozent auf 66,53 Dollar. Der Goldpreis gab um 0,5 Prozent auf 3337 Dollar je Feinunze nach.

Bei den Einzelwerten brachen die Aktien des Landmaschinenherstellers Deere & Co um 6,7 Prozent ein. Das Unternehmen meldete einen geringeren Quartalsgewinn und engte seine Jahresprognose ein, wobei es auf die Auswirkungen von Zöllen verwies.

Noch stärker traf es die Papiere von Tapestry. Die Aktien des „Coach“-Handtaschenherstellers stürzten um 14,5 Prozent ab, nachdem das Unternehmen eine Jahresprognose unter den Erwartungen der Analysten abgegeben hatte.

Die Papiere von Cisco Systems verloren 1,6 Prozent. Die Prognose des Netzwerkausrüsters entsprach zwar weitgehend den Erwartungen, konnte die Anleger jedoch nicht überzeugen.

rtr
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