1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Auto
  4. ZF: Neuer ZF-Chef schließt Ausgliedern der Antriebssparte nicht aus

ZFNeuer ZF-Chef schließt Ausgliedern der Antriebssparte nicht aus

ZF prüft die Zukunft seines angeschlagenen Antriebsgeschäfts. Der künftige Vorstandschef Mathias Miedreich hält auch eine Ausgliederung für denkbar. 16.09.2025 - 10:43 Uhr
Der ZF-Aufsichtsrat hat Mathias Miedreich zum 1. Januar 2025 zum Mitglied des Vorstands berufen. Foto: PR

Der künftige Chef des kriselnden Autozulieferers ZF Friedrichshafen sieht für die Zukunft des besonders unter Druck stehenden Geschäfts mit Fahrzeugantrieben mehrere Optionen. Es könne eine Partnerfirma für die gesamte Division, kleinere Partnerschaften für einzelne Komponenten sowie eine Ausgliederung und ein Joint Venture geben, sagte Mathias Miedreich der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagausgabe).

Er tritt am 1. Oktober die Nachfolge des geschassten ZF-Chefs Holger Klein an. Bisher leitet er das Geschäftsfeld mit elektrischen und konventionellen Antrieben, das nach einer nicht aufgegangenen Wette auf einen schnellen Umschwung zu Elektroautos um seine Profitabilität kämpft.

Bis Ende September verhandelt das ZF-Management mit dem Betriebsrat über Kostensenkungen und einen schon angekündigten Personalabbau. Der Betriebsrat machte dafür Druck, dass der Stiftungskonzern die Antriebssparte selbstständig weiterführt und auf eine Abspaltung oder eine Partnerfirma verzichtet.

Mathias Miedreich

Das ist die Strategie des neuen ZF-Chefs

ZF tauscht seinen CEO aus – kurz vor der Entscheidung hat die WirtschaftsWoche mit dem Nachfolger gesprochen. Im Interview spricht er über die nächsten Schritte zur Sanierung.

von Annina Reimann

Miedreich sagte, er schließe nicht aus, dass es abgestimmt mit dem Betriebsrat zu einer Ausgliederung der Sparte kommt. „Das hängt davon ab, ob wir die aktuellen Gespräche zu einem Erfolg führen können“, sagte er der Zeitung. „Wenn wir uns am Ende tief in die Augen schauen und uns zutrauen, dass wir die Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen, können wir uns auch auf kleinere Partnerschaften fokussieren. Wenn uns das nicht gelingt, müssen wir auch eine Ausgliederung und Joint-Venture-Lösungen ins Auge fassen.“

Das Interesse an ZF sei groß, ergänzte Miedreich. „Viele sehen zurzeit Partnerschaften als Mittel, die aktuelle Komplexität zu reduzieren.“ In der Antriebstechnik werde nicht länger mehr nur auf Elektromotoren gesetzt, sondern auch auf die verschiedenen Varianten von Hybridantrieben. ZF sei eines von wenigen Unternehmen, die das Zusammenspiel aller Faktoren der Antriebstechnik gut verstünden.

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick