1. Startseite
  2. Finanzen
  3. Börse
  4. Puma-Aktie: Kurs steigt nach Bericht über mögliche Bieter um rund 10 Prozent

SportartikelherstellerPuma-Aktie nach Bericht über mögliche Bieter gefragt

Puma-Aktien sind um knapp zehn Prozent nach oben geschossen. Auslöser sind Spekulationen um die Anteile der französischen Milliardärsfamilie Pinault. 17.09.2025 - 15:59 Uhr
Ein Blick auf ein Logo im Puma-Flagship-Store in New York City. Foto: REUTERS

Ein Bericht über mehrere Bieter für den Anteil der französischen Milliardärsfamilie Pinault an Puma hat die Aktien des Sportartikelherstellers beflügelt. Die Papiere stiegen am Mittwoch in der Spitze um 11,4 Prozent und notierten mit 22,20 Euro so hoch wie seit rund drei Wochen nicht mehr. Händler verwiesen auf einen Artikel des „Manager Magazin“, demzufolge es mehrere Interessenten für den 29-prozentigen Anteil Pinaults an Puma gibt.

Als mögliche Bieter kämen der kanadische Investor Jamie Salter und seine Authentic Brands Group (ABG) sowie Alexander Dibelius, CO-Chef der Beteiligungsgesellschaft CVC, in Frage, hieß es in dem Bericht ohne Angabe von Quellen. Bei Puma intern sei bereits ein Szenario durchgespielt worden, bei dem das Unternehmen von der Börse genommen werde, hieß es weiter. Puma äußerte sich dem Magazin gegenüber nicht dazu.

Pinaults Holding Artemis erklärte dem Magazin gegenüber, dass sie zum derzeitigen Börsenwert kurzfristig nicht bei Puma aussteigen werde. Die Puma-Aktie hat in den vergangenen beiden Jahren massiv an Wert verloren. Puma und Artemis antworteten zunächst nicht auf eine Reuters-Bitte um Stellungnahme.

Vergangene Woche hatten Insider noch berichtet, dass die Holding der Familie zum gegenwärtigen Börsenwert ihren Puma-Anteil nicht verkaufen wolle. Die Familienholding sei zwar von vielen Interessenten für das Aktienpaket kontaktiert worden, es fänden jedoch keine Gespräche statt, hatte eine mit der Sache vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters gesagt.

Artemis habe volles Vertrauen in den neuen Puma-Chef Arthur Hoeld, die Marke mit der springenden Raubkatze wieder auf Kurs zu bringen. Die Holding stehe zudem nicht unter Verkaufsdruck. In diesem und im nächsten Jahr würden zudem keine Schulden fällig, die einen Verkauf von Vermögenswerten erforderlich machten. Dem Insider zufolge gibt es großes Interesse von Wettbewerbern und Finanzinvestoren.

Die Familie Pinault hatte die Puma-Beteiligung 2018 von Kering übernommen. Der Luxusgüterkonzern, zu dem Marken wie Gucci und Saint Laurent gehören, hatte sich damals von dem Puma-Anteil getrennt, um sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren. Der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach verlor Marktanteile und tat sich schwer, Interesse für neue Sneaker-Modelle zu wecken.

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick