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Neue Null-Minuten-OptionYouTube erleichtert Eltern die Kontrolle über Shorts

Schluss mit Endlos-Scrollen: YouTube erweitert die Jugendschutzeinstellungen für Kinderkonten. Eltern können die Shorts-Nutzung komplett sperren – und zentrale Einstellungen noch einfacher verwalten. 15.01.2026 - 13:40 Uhr Quelle: dpa
Weniger Endlos-Scrollen: Eltern können die tägliche Nutzungszeit für YouTube Shorts in den Einstellungen begrenzen oder die Shorts ganz abschalten. Foto: Nico Tapia/dpa-tmn

YouTube hat angekündigt, seine Jugendschutzeinstellungen für Kinder- und Teenagerkonten zu erweitern. Darunter auch Neuerungen, die es Eltern leichter machen, das Konsumverhalten ihrer Kinder zu steuern und Inhalte altersgerecht einzuschränken. Eine davon betrifft die beliebten Kurzvideos, also die „Shorts“.

Shorts-Zeit begrenzen - oder auf Null setzen

Eltern können schon jetzt festlegen, wie lange ihr Kind täglich YouTube Shorts nutzen darf – also die kurzen, vertikalen Clips, ähnlich wie bei TikTok. Oder ob es die gar nicht gucken darf, zumindest zeitweise.

Und zwar so:

YouTube-App öffnen > Einstellungen > Family Center/Kindersicherung > Kinder- oder Teen-Konto auswählen und eine tägliche Zeitbegrenzung festlegen: 

  • zum Beispiel 15 Minuten
  • 30 Minuten,
  • oder auch 0 Minuten/Aus

Hintergrund: Gerade bei kurzen Videos gerät man schnell ein unkontrolliertes Scrollen - und bei YT Shorts handelt es sich dem Fachportal „heise online“ zufolge oft um Content, der von anderen Plattformen wie Instagram, Snapchat oder TikTok kommt und von Eltern eigentlich verboten beziehungsweise blockiert wurde.

Erinnerungen für Pause und Schlafenszeit

Eine weitere Einstellungssache: Erinnerungen, die den Tagesablauf strukturieren können:

  • „Mach eine Pause“ – erinnert zum Zwangsstopp nach längerer Nutzung
  • „Zubettgehzeit“ – soll helfen, die App abends auszuschalten

Diese Optionen findet man ebenfalls unter den Jugendschutz-Einstellungen im Family Center. 

Mit dem Family Center kann man alle Einstellungen für Kinder- und Teen-Konten zentral verwalten, etwa Alterskategorien zuweisen, Konten einsehen und zwischen mehreren Kinder-Accounts wechseln.

Die Einrichtung und Verwaltung soll noch intuitiver werden, erklärte der globale Leiter von YouTube Health, Garth Graham, bei „heise online“. Ähnlich wie bei Streaming-Portalen, wo Erwachsenen- und Kinderprofile in einer Startansicht zusammen angezeigt werden.

Alternativ zum Familiy Center könne man auch weiterhin die Kinderschutz-App „Family Link“ von Google benutzen, um Einstellungen an Kinder- oder Teen-Konten vorzunehmen, die dann auch die Nutzung von YouTube betreffen, so Graham weiter. 

Übrigens: Für Kinder unter 13 Jahren gibt es die App YouTube Kids, in der Einschränkungen voreingestellt sind.

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