Firmensitz: Warum Mittelständler so gerne umziehen
Platz 30: Ensinger
Die 1966 gegründete Ensinger GmbH verarbeitet Kunststoffe zu Halbzeugen, Fertigteilen, Profilen oder Compounds. Neben dem Hauptsitz im baden-württembergischen Nufringen fertigt Ensinger an zwei weiteren Standorten in Deutschland. Das Familienunternehmen hat außerdem 14 Fabriken in aller Welt, darunter fünf in den USA und eine in China sowie zahlreiche Vertriebsniederlassungen – bis hin nach Indien.
Branche: Kunststoffe
Mitarbeiter 2012: 2181
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 100,00/350,20
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 13,35 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 876,2
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 29: Sennheiser electronic
Die Firma Sennheiser ist vor allem Audio-Fans ein Begriff. Der Mittelständler aus Wedemark-Wennebostel ist vor allem für seine Mikrofone und Kopfhörer bekannt. Im Profi-Bereich bietet das 1945 gegründete Unternehmen Broadcast-Technik, Luftfahrtkommunikationssysteme und Headsets für Callcenter an.
Branche: Audiotechnik
Mitarbeiter 2012: 2100
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 229,10/584,40
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 9,82 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 906,3
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 28: Adva Optical Networking
Der Glasfaser-Spezialist Adva Optical Networking wurde erst 1994 als kleines Start-up im thüringischen Meiningen und in München gegründet. Die Glasfaser-Übertragungstechnik von Adva wird weltweit von mehr als 10.000 Unternehmen eingesetzt. Produziert wird am Unternehmenssitz in Meiningen, die Verwaltung sitzt im bayerischen Martinsried.
Branche: Telekommunikation
Mitarbeiter 2012: 1378
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 88,06/330,10
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 14,13 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 907,3
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: ScreenshotPlatz 27: Schottel
Die Schottel Gruppe mit Sitz im rheinland-pfälzischen Spay am Rhein entwickelt, konstruiert, produziert und vertreibt steuerbare Schiffsantriebs- und Manövriersysteme sowie komplette Antriebsanlagen.
Branche: Schiffsmaschinenbau/Antriebstechnik
Mitarbeiter 2012: 1100
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 80,00/313,00
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 14,625 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 911,6.
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PRPlatz 26: Pfeiffer Vacuum Technology
1890 in Wetzlar gegründet, entwickelte sich Pfeiffer schnell zum führenden Unternehmen für Vakuumtechnik. Die 1958 erfundene Turbopumpe macht noch heute in ihrer weiterentwickelten Form 40 Prozent des Konzernumsatzes aus. Der Maschinenbauer ist im TecDax gelistet.
Branche: Vakuumlösungen
Mitarbeiter 2012: 2270
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 150,90/461,30
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 11,82 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 948,9
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: WirtschaftsWochePlatz 25: igus
Die 1964 in Köln gegründete Igus GmbH ist ein Spezialist für Spitzguss-Kunststoffteile. Alle Produkte, wie etwa Kunststoffgleitlager oder flexible Spezialleitungen werden in diesem Verfahren hergestellt. Igus ist der weltweit größte Hersteller von Energiekettensystemen mit Spezialleitungen, Steckern und Zubehör.
Branche: Kunststoff-Energieketten
Mitarbeiter 2012: 2175
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 117,00/399,00
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 13,05 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 961,7
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 24: Hansgrohe
Hansgrohe stellt Armaturen, Brausen, Thermostate, Abläufe und Badzubehör her. Das 1901 in Schiltach im Schwarzwald gegründete Unternehmen darf nicht mit der Firma Grohe, die ebenfalls Armaturen herstellt und von Hans Grohes Sohn Friedrich gegründet wurde, verwechselt werden. Die Familie des jüngsten Sohns des Firmengründers hält heute noch 32 Prozent des Unternehmens, 68 Prozent gehören der amerikanischen Masco Corporation.
Branche: Armaturen
Mitarbeiter 2012: 2178
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 360,50/805,00
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 8,37 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 992,6
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: REUTERSPlatz 23: Emka Beschlagteile
Die Emka Beschlagteile GmbH stellt Komponenten für industrielle Schränke und Gehäuse her. Heute fertigt das 1932 in Velbert bei Düsseldorf gegründete Unternehmen weltweit an acht Standorten.
Branche: Verschlusstechnik
Mitarbeiter 2012: 1400
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 42,99/230,00
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 18,26 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1000,5
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 22: Bitzer
Bitzer aus dem schwäbischen Sindelfingen ist ein Spezialist für Klima- und Kältetechnik. Das Unternehmen ist mit über 40 Tochtergesellschaften international aufgestellt und fertigt unter anderem in Deutschland, Portugal, Südafrika, Australien, China und den USA Verdichter, Druckbehälter und Verflüssigungssätze.
Branche: Kältemaschinen
Mitarbeiter 2012: 3046
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 231,58/639,00
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 10,67 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1120,5
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 21: Pöschl Tabak
Pöschl gehört zu den weltweit größten Produzenten von Schnupftabak – in Deutschland hat das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 95 Prozent, weltweit noch von 50 Prozent. Pöschl Tabak hat seinen Sitz in Geisenhausen bei Landshut und befindet sich noch immer im Besitz der Familien Pöschl und Engels. Neben Schnupftabak stellt Pöschl auch Feinschnitt- und Pfeifentabak her.
Branche: Tabakwaren
Mitarbeiter 2012: 800
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 109,60/416,01
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 14,27 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1163,0
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: WirtschaftsWochePlatz 20: Mapal Dr. Kress
Mapal Dr. Kress zählt zu den international führenden Anbietern von Präzisionswerkzeugen für die Metallbearbeitung. Bei der Feinbearbeitung mit spanabhebenden Werkzeugen sieht sich das Unternehmen aus Aalen als weltweiten Technologieführer. Zu Mapal gehören noch zahlreiche weitere Unternehmen, die allesamt auf besondere Werkzeuge spezialisiert sind.
Branche: Maschinenbau
Mitarbeiter 2012: 4157
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 120,00/440,00
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 13,88 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1173,3
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 19: Maschinenfabrik Reinhausen
Die MR Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, so der vollständige Name, fertigt Komponenten für Transformatoren. Bei der Produktion der sogenannten Laststufenschaltern zählt das 1868 im Regensburger Stadtteil Reinhausen gegründete Unternehmen zu den Weltmarktführern.
Branche: Maschinenbau
Mitarbeiter 2012: 2850
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 218,00/630,00
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 11,20 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1190,6
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 18: Viega
Die Viega GmbH & Co. KG stellt unter anderem Sanitär- und Heizungssysteme, Rohrleitungssysteme und Entwässerungstechnik her. Bei der Pressverbindungstechnik sieht sich das Unternehmen selbst als Weltmarktführer. Neben dem Stammhaus in Attendorn fertigt das Familienunternehmen in vier deutschen Zweigwerken in Deutschland und einem in den USA.
Branche: Heizung, Sanitär
Mitarbeiter 2012: 3500
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 395,00/915,36
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 8,77 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1205,9
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 17: Manz
1987 im baden-württembergischen Reutlingen gegründet, begann die Manz Automation AG mit der automatisierten Produktion von kristallinen Solarzellen. Inzwischen firmiert das Unternehmen nur noch als Manz AG und hat neben den Solarzellen noch die Bereiche Displays (LCD, LED, OLED und Touchscreens) und Lithium-Ionen-Batterien aufgebaut.
Branche: Display- und Solarindustrie
Mitarbeiter 2012: 2000
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 24,00/184,11
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 22,60 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1228,2
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 16: Norma Group
Die Norma Group ist auf Verbindungstechnik spezialisiert. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt rund 35.000 Verbindungssysteme für industrielle Anwendungen. Die Kunden kommen unter anderem aus der Öl- und Gasbranche, der Autoindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie Infrastruktur und Bewässerung.
Branche: Verbindungstechnik
Mitarbeiter 2012: 4485
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 197,60/604,60
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 11,83 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1245,3
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 15: Schenck Process
Die Schenck Process GmbH entstand aus der 1881 gegründeten Darmstädter Eisengießerei und Waagenfabrik von Carl Schenk. Heute gilt das Unternehmen als einer der Weltmarktführer im Bereich der Mess- und Verfahrenstechnik. Die Schenck Process GmbH beschäftigt nach eigenen Angaben rund 3.400 Mitarbeiter an weltweit 33 Standorten.
Branche: Mess- und Regeltechnik
Mitarbeiter 2012: 3400
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 240,00/680,00
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 10,98 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1246,7
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 14: KWS Saat
Das niedersächsische Pflanzenzüchtungs- und Biotechnologie-Unternehmen KWS Saat AG züchtet seit über 150 Jahren landwirtschaftliche Nutzpflanzen. Das Unternehmen ist in mehr als 70 Ländern präsent.
Branche: Saatgut
Mitarbeiter 2012: 3851
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 433,70/986,30
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 8,56 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1256,7
Bildquelle: KWS SAAT AG
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 13: Rimowa
Koffer aus Aluminium und Polycarbonat sind die Spezialität der Rimowa GmbH (kurz für „Richard Morszeck Warenzeichen“). Der Hersteller aus Köln ist bereits seit 1898 im Geschäft. Heute vertreibt Rimowa seine Koffer in 65 Ländern.
Branche: Koffer
Mitarbeiter 2012: 1300
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 25,00/206,00
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 22,54 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1266,0
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 12: Sick
Das 1946 gegründete Unternehmen Sick zählt zu den führenden Herstellern von Sensoren und Sensorlösungen für industrielle Anwendungen.
Branche: Sensortechnik
Mitarbeiter 2012: 6302
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 420,40/971,31
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 8,73 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1272,8
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 11: Rosenberger
Seit mehr als einem halben Jahrhundert entwickelt Rosenberger Verbindungslösungen in der Hochfrequenz- und Fiber-Optik-Technologie.
Branche: Hochfrequenztechnik
Mitarbeiter 2012: 5000
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 126,50/483,00
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 14,34 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1361,2
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: ScreenshotPlatz 10: Brückner Technology Holding
Die Brückner-Gruppe aus Siegen gehört zu den führenden Unternehmen im Maschinen und Anlagenbau.
Branche: Maschinenbau
Mitarbeiter 2012: 1676
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 225,20/682,40
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 11,72 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1385,4
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: ScreenshotPlatz 9: Sirona Dental Systems
Sirona stellt Behandlungs- und Diagnosegeräten für Zahnarztpraxen, zahntechnische Laboratorien und Kliniken her. Das Unternehmen entstand 1997 aus der Dentalsparte der Siemens AG.
Branche: Dentalindustrie
Mitarbeiter 2012: 2979
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 284,00/814,56
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 11,11 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1521,7
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 8: Realtime Technology
Die 1999 gegründete Realtime Technology AG ist ein auf industrielle 3D-Visualisierung spezialisierter Software-Anbieter.
Branche: IT / Software
Mitarbeiter 2012: 689
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 3,35/73,70
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 36,22 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1547,7
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: ScreenshotPlatz 7: JF Hillebrand Group
Die Spedition J. F. Hillebrand ist der weltweit größte Wein- und Getränkespediteur. Das 1844 gegründete Unternehmen mit Sitz in Mainz transportiert in 83 Ländern weltweit.
Branche: Logistik
Mitarbeiter 2012: 2000
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 335,24/934,70
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 10,8 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1671,4
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: ScreenshotPlatz 6: Beckhoff Automation
Die Beckhoff Automation GmbH & Co. KG ist ein führender Hersteller von Automatisierungstechnik. Das Unternehmen mit Sitz in Verl realisiert offene Automatisierungssysteme auf der Grundlage PC-basierter Steuerungstechnik. Mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzplus von rund 18 Prozent in zehn Jahren ist Beckhoff Automation aus Westfalen der erfolgreichste Aufsteiger unter den wachstumsstärksten Weltmarktführern im deutschen Mittelstand.
Branche: Automatisierungstechnik
Mitarbeiter 2012: 2200
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 78,00/408,00
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 17,955 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1712,0
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PRPlatz 5: Beumer Maschinenfabrik
Die Beumer Maschinenfabrik wurde 1935 als Maschinenfabrik für die Produktion von Förderanlagen gegründet. Erste Aufträge kamen aus der westfälischen Zement- und Kalkindustrie und vom Bergbau des Ruhrgebietes. Heute ist das Unternehmen weltweit tätig und kommt nach eigenen Angaben auf einen Auslandsanteil von mehr als 85 Prozent.
Branche: Maschinenbau
Mitarbeiter 2012: 3700
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 104,04/511,70
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 17,27 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 1996,3
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 4: Big Dutchman
Big Dutchman aus dem niedersächsischen Vechta vertreibt Fütterungsanlagen und Stalleinrichtungen für die Haltung von Geflügel und Schweinen.
Branche: Agrartechnik
Mitarbeiter 2012: 2432
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 250,00/858,00
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 13,12 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 2083,9
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 3: Mobotix
Die Mobotix AG aus Rheinland-Pfalz entwickelt und vertreibt netzwerkbasierte Videoüberwachungsanlagen. Das Unternehmen zählt dabei zu den führenden Anbietern weltweit.
Branche: Sicherheitskameras
Mitarbeiter 2012: 336
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 3,00/81,60
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 39,14 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 2137,9
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: WirtschaftsWochePlatz 2: Lürssen
Die Lürssen Werft GmbH & Co. KG ist eine deutsche Schiffswerft aus Bremen. Mit einem jährlichen durchschnittlichen Umsatzplus von mehr als zwölf Prozent in zehn Jahren ist der Bremer Schiffbauer Lürssen der am zweitschnellsten wachsende Weltmarktführer im deutschen Mittelstand.
Branche: Schiffbau
Mitarbeiter 2012: 1400
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 300,00/984,90
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 12,6 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 2248,5
Bildquelle: Klaus Jordan
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: PressePlatz 1: Hirschvogel Holding
Mit einem jährlichen durchschnittlichen Umsatzplus von rund 16 Prozent in zehn Jahren ist der Automobilzulieferer Hirschvogel aus dem bayerischen Denklingen Deutschlands wachstumsstärkster mittelständischer Weltmarktführer.
Branche: Automobilzulieferer
Mitarbeiter 2012: 4000
Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2012 (in Mio. Euro): 179,90/780,00
durchschnittliches jährliches Wachstum über zehn Jahre: 15,80 Prozent
Birch-Index² (prozentuales mal absolutes Wachstum): 2601,9
Quellen: Bundesanzeiger, eigene Schätzungen, Datenbank Weltmarktführer
Foto: Andreas Chudowski für WirtschaftsWocheEs gibt dieses Zitat des amerikanischen Staatsmannes Benjamin Franklin, das besagt: „Dreimal umziehen ist so schlimm wie einmal abbrennen.“ Jeder, der schon drei Umzüge hinter sich hat, kann das bestätigen.
Doch jetzt stelle man sich vor, dass es nicht nur den Ficus benjamina, Töpfe und Pfannen, Sessel, Schränke und den Partner einzupacken gilt, sondern mehrere Hundert Mitarbeiter, ebenso viele Bürostühle, Tische, Schränke, Akten und Computer. Anschließend müssen noch neue Visitenkarten gedruckt, Briefpapier entworfen und Signaturen geändert werden. Wer diesen Stress auf sich nimmt, muss einen guten Grund dafür haben. Oder gleich mehrere.
Zum Beispiel, wenn zwei Unternehmen nach einer Übernahme zu einem verschmelzen; wenn der Standort zu klein oder zu groß geraten ist; wenn die Verwaltung näher an die Produktion ziehen will; wenn Steuern oder Miete eingespart werden sollen, Umstrukturierungen notwendig sind oder das Unternehmen nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter an den aktuellen Standort lockt – was vor allem für Mittelständler im ländlichen Raum ein Problem ist.
So vielschichtig die Gründe auch sind, aktuell kommt es in der deutschen Unternehmenslandschaft zu einer mittelgroßen Firmenwanderung. Vor einem Jahr zum Beispiel zog ein Teil der Berner-Gruppe von Künzelsau nach Köln. Auch Otto Bock, Weltmarktführer für Prothesen, hatte Probleme, die Talente ins niedersächsische Duderstadt zu locken. Die Lösung: ein neuer Standort in Berlin-Mitte.
Mobilität von Führungskräften nimmt ab
Der Armaturenhersteller Grohe wiederum zog vor ein paar Jahren aus dem sauerländischen Hemer in die nordrhein-westfälische Hauptstadt Düsseldorf. Der Umzug war zwar Teil einer größeren Umstrukturierung. Doch auch hier stand die Anbindung an einen internationalen Flughafen und der attraktivere Standort im Vordergrund.
„Perspektivisch ist dieser Schritt für viele ländlich angesiedelten Mittelständler alternativlos“, sagt Peter May, der an der WHU – Otto Beisheim School of Management lehrt und Familienunternehmen berät. Auch weil die Mobilität von Führungskräften immer weiter abnimmt. Die Beratung Odgers Berndtson befragte für ihr aktuelles Manager-Barometer mehr als 1800 Führungskräfte. Das Ergebnis: Nur noch etwa 55 Prozent sind dazu bereit, für einen neuen Job innerhalb Deutschlands umzuziehen – selbst wenn es sich um eine höhere Position handelt. Im vergangenen Jahr sagten das immerhin noch 63 Prozent der Manager.
Doch es geht auch andersrum, nämlich von der Stadt aufs Land. Bärchenproduzent Haribo will seinen Hauptsitz im kommenden Jahr von Bonn ins rheinland-pfälzische Städtchen Grafschaft verlegen. Die Gründe? Neben der größeren Fläche, die dem Unternehmen dort zur Verfügung steht, lockte vermutlich auch die niedrigere Gewerbesteuer im Nachbar-Bundesland. Da half es auch nicht, dass der künftige Exstandort Bonn sogar im Firmennamen verewigt ist. Heimatverbundenheit allein zahlt eben keine Rechnungen.
Rang 20: Liebherr International
Branche: Nutzfahrzeuge
Umsatz 2015: 9,2 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 41.500
Über die Dachgesellschaft kontrolliert die Familie Liebherr das Firmenimperium, das unter anderem Baufahrzeuge, Kräne, Verkehrstechnik, Hausgeräte und Hotels umfasst.
Quelle: FAZ, Unternehmen
Foto: dpaRang 19: Maxingvest
Branche: Nahrung und Genuss
Umsatz 2015: 10,1 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 30.000
Unter dem Dach der Maxingvest sind der Kaffeehändler Tchibo und der Nivea-Hersteller Beiersdorf vereint. Kontrolliert wird die Holding von der Hamburger Unternehmerfamilie Herz.
Foto: APRang 18: Würth
Branche: Befestigungstechnik
Umsatz 2015: 11,0 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 69.000
Als Schraubenkonzern ist Würth vielen bekannt. Dabei hat sich der Konzern unter Reinhold Würth, Sohn des Firmengründers Adolf Würth, zu einem weltweiten Großhandel mit Befestigungs- und Montagetechnik entwickelt. Sitz des Unternehmens ist Künzelsau bei Stuttgart.
Foto: dapdRang 17: Marquard & Bahls
Branche: Mineralölhandel
Umsatz 2015: 11,1 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 8.700
Zu den Geschäftsbereichen des Konzerns gehören der Mineralölhandel, die Flugzeugbetankung – aber auch die erneuerbaren Energien. Sitz des Familienunternehmens ist in Hamburg.
Foto: dpa/dpawebRang 16: Mahle
Branche: Autozulieferer
Umsatz: 11,5 Milliarden Euro
Beschäftigte: 75.600
Der Autozulieferer aus Stuttgart blickt auf eine fast 100-jährige Unternehmensgeschichte zurück und zählt heute zu den größten Firmen der Branche. Der Konzern ist zu 99,9 Prozent im Besitz der Mahle-Familienstiftung.
Foto: dpaRang 15: Otto
Branche: Handel
Umsatz 2015: 12,1 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 49.600
Hinter Amazon ist Otto einer der größten Onlinehändler weltweit. Vom Internetverkauf profitiert der traditionelle Versandhändler so stark, dass die diversen Web-Shops in den vergangenen Jahr stark gewachsen sind.
Foto: dpaRang 14: Oetker-Gruppe
Branche: Mischkonzern
Umsatz 2015: 12,2 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 30.800
Zur Oetker-Gruppe mit Firmensitz in Bielefeld gehören rund 400 Unternehmen. Oetker ist unter anderem in den Bereichen Lebensmittel (Dr. Oetker GmbH), Bier (Radeberger), Sekt und Wein (Henkell), Schifffahrt (Hamburg Süd) und dem Bankwesen (Bankhaus Lampe) tätig.
Foto: dpaRang 13: Merck KGaA
Branche: Pharma
Umsatz 2015: 12,8 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 49.600
Der deutsche Pharma- und Spezialchemiekonzern gab sich zuletzt ein neues, frisches Logo. Doch die Geschichte des Unternehmens geht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Auch auf die Familie Merck zurückzuführen ist das amerikanische Unternehmen Merck & Co.
Foto: PRRang 12: Schaeffler
Branche: Wälzlager
Umsatz 2015: 13,2 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 84.200
Im September 2015 brachte Maria-Elisabeth Schaeffler (Bild), die Witwe des Unternehmensgründers, die Schaeffler AG in Teilen an die Börse. Die Stimmrechte liegen allerdings weiterhin bei Schaeffler und ihrem Sohn Georg Schaeffler. In der Öffentlichkeit bekannt wurde der Konzern durch die Übernahme des Autozulieferers Continental.
Foto: REUTERSRang 11: Boehringer Ingelheim
Branche: Pharma
Umsatz 2015: 14,8 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 47.500
Boehringer Ingelheim ist nach eigenen Angaben Deutschlands größtes forschendes Pharmaunternehmen. Weltweit ist es das größte, das sich noch vollständig in Familienbesitz befindet. Sitz ist in Ingelheim am Rhein.
Foto: dpaRang 10: Bertelsmann
Branche: Medien
Umsatz 2015: 17,1 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 117.200
Die Bertelsmann AG gehört zu den weltweit größten Medienkonzernen. Zum Unternehmen gehören unter anderem die RTL Group sowie der Gruner + Jahr-Verlag. Bertelsmann wird kontrolliert von der Bertelsmann-Stiftung und der Familie Mohn. Bei der Matriarchin Liz Mohn (Bild) laufen alle Fäden zusammen.
Foto: dpaRang 9: Henkel
Branche: Konsumgüter
Umsatz 2015: 18,1 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 49.500
Der Dax-Konzern aus Düsseldorf gehört zu den am stärksten international ausgerichteten Unternehmen in Deutschland. Henkel stellt unter anderem Pritt und Persil her. Bekanntestes Mitglied der Familie Henkel ist die Aufsichtsratschefin und Ur-Ur-Enkelin des Gründers Fritz Henkel Simone Bagel-Trah.
Foto: dapdRang 8: Phoenix
Branche: Pharmagroßhandel
Umsatz 2015: 23,2 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 47.100
Die Phoenix Group ist einer der größten Pharmahändler Europas. Das Mannheimer Unternehmen gehört zur Gruppe des verstorbenen Adolf Merckle.
Foto: dpaRang 7: Fresenius
Branche: Gesundheit
Umsatz 2015: 27,6 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 222.300
Das Unternehmen ist unter anderem einer der größten privaten Krankenhausbetreiber Deutschlands und Mehrheitseigner beim Dialysespezialisten Fresenius Medical Care.
Foto: REUTERSRang 6: Metro
Branche: Handel
Umsatz 2015: 59.2 Milliarden Euro
Beschäftige 2015: 223.500
Die in Düsseldorf ansässige Metro-Gruppe ist eines des größten Handelsunternehmen der Welt. Die Familien Haniel, Schmidt-Ruthenbeck und Beisheim besitzen knapp die Hälfte der Aktien.
Foto: dpaRang 5: Bosch
Branche: Technologie
Umsatz 2015: 70,6 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 374.800
Was als Autozulieferer begann, wuchs zu einem weltweiten Technologie- und Werkzeugkonzern heran. Die Robert Bosch Stiftung besitzt die meisten Anteile am Unternehmen, über eine Kommanditgesellschaft hat die Familie Bosch großen Einfluss.
Foto: dpaRang 4: Aldi-Gruppe
Branche: Handel
Umsatz 2015: 76 Milliarden Euro
Beschäftigte 2014: 300.000
Der Lebensmittelhändler konnte mit der Kombination aus Qualität und Discount seine Kundschaft immer wieder erweitern. Der „Nordteil“ von Albrecht-Bruder Theo (verstorben 2010) ist der deutlich kleinere. Der wesentliche größere Teil ist der „Südteil“ von Karl Albrecht (verstorben 2014).
Foto: dpaRang 3: Schwarz-Gruppe
Branche: Handel
Umsatz 2015: 85,7 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 375.000
Zur Schwarz Beteiligungs GmbH gehören unter anderem Lidl und Kaufland. Die Gruppe ist Europas größter Handelskonzern.
Foto: APRang 2: BMW
Branche: Automobil
Umsatz 2015: 92,2 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 122.200
Größter Anteilseigner des Münchener Premiumautobauers ist die Familie Quandt. Bekanntestes Familienmitglied ist Susanne Klatten (geborene Quandt, rechts im Bild). Neben ihr stehen ihre Mutter Johanna Quandt sowie ihr Bruder Stefan Quandt.
Foto: APRang 1: Volkswagen
Branche: Automobil
Umsatz 2015: 213,3 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 610.100
Der Wolfsburger Autobauer ist europaweit der größte seiner Art. Seit September 2015 setzt Volkswagen der Abgasskandal zu. Größte Anteilseigner sind die Familien Piëch und Porsche.
Foto: dpa
Für den Ruf ist so ein Umzug schädlich. Der Betriebsrat fürchtet einen Jobabbau, die Mitarbeiter haben sich meist häuslich eingerichtet. „Gerade Familienunternehmen leben oft von diesem Kümmer-Image, das sie in ihrer Region haben“, sagt Experte Peter May. Sie unterstützen Schulen oder richten selbst Betriebskindergärten ein, helfen bei der Ferienbetreuung oder der Pflege der Eltern. „Das leidet natürlich unter so einem Umzug“, sagt May.
Diese Erfahrung musste auch der Küchenhersteller Alno machen. Anfang 2010 hatte der damalige Vorstandschef die Filiale nach Düsseldorf verlegt – nach mehr als 50 Jahren im baden-württembergischen Pfullendorf. Nur ein Jahr später beschloss sein Nachfolger, wieder zurückzuziehen. Manchmal ist es zu Hause eben doch am schönsten.