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FahrradmarktMehr Umsatz mit weniger Rädern

E-Bikes retten dem deutschen Fahrrandhandel das Geschäft. Trotz miesen Frühlingswetters 2016 konnten die Händler dank des guten Umsatzes mit Fahrrädern mit Hilfsmotor ein Plus verzeichnen. 07.03.2017 - 16:23 Uhr

Wachstumsmotor E-Bike - dank Elektrifizierung machen die Fahrradhändler bessere Umsätze.

Foto: dpa

Ein regnerischer Frühling hat den deutschen Fahrrad-Herstellern im vergangenen Jahr das Geschäft vermiest. Sie verkauften 4,05 Millionen Fahrräder und Elektro-Bikes - 6,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) sprach am Dienstag von einem „schwierigen Jahr“.

Der Umsatz stieg nach Verbands-Schätzungen um rund 7 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Grund sei ein erneuter Zuwachs bei den teureren Elektro-Rädern sowie ein Trend zu immer hochwertigerer Ausstattung. Im Schnitt ließen sich die Kunden neue Räder 643 Euro kosten. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

Bei den E-Bikes seien die Erwartungen weit übertroffen worden, erklärte der Verband. Im vergangenen Jahr wurden 605 000 Exemplare verkauft. Damit hängt an jedem siebten verkauften Rad inzwischen ein Elektromotor.

Dass deren Nutzung allerdings nicht ganz problemfrei ist, hat auch die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad erkannt, der neben dem ZIV auch der Verband des Deutschen Zweiradhandels (VDZ) und zwei weitere Verbände angehören. Die AGF wies Anfang März darauf hin, dass Manipulationen an E-Bikes, um deren Geschwindigkeit zu erhöhen strikt verboten sind. "Die AGF weist ausdrücklich darauf hin, dass Manipulationen schwerwiegende negative Folgen sowohl technischer als auch haftungsrechtlicher Natur haben können", heißt es in einer Mitteilung und setzt dabei auf eine freiwillige Lösung.

Laut ZIV sind auf deutschen Straßen rund 73 Millionen Räder unterwegs, davon rund drei Millionen E-Bikes. Tourenräder, Lasten- und Liegeräder legten etwas zu. Bei Stadträdern, Mountainbikes, Trekking- und Jugendrädern dagegen habe es leichte Rückgänge gegeben.

dpa, tus
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