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Nach GewinnsprungCovestro beschließt Aktienrückkauf

Der Kunststoffhersteller Covestro kündigt nach einem Gewinnsprung im dritten Quartal einen Aktienrückkauf an. Die ehemalige Bayer-Tochter profitierte von einer guten Nachfrage nach Kunststoffen. 24.10.2017 - 10:03 Uhr aktualisiert

Covestro verdient mehr und startet einen Aktienrückkauf

Foto: dpa

In der Aussicht auf einen milliardenschweren Aktienrückkauf haben sich Anleger am Dienstag mit Aktien von Covestro eingedeckt. Zudem baute der zum Chemie- und Pharmakonzern Bayer gehörende Kunststoff-Hersteller Gewinn und Umsatz im vergangenen Quartal deutlich aus. Die Titel kletterten um bis zu 7,3 Prozent auf einen Rekordstand von 77,39 Euro und waren mit Abstand größter Gewinner im Nebenwerteindex MDax. "Der Aktienrückkauf ist eine positive Überraschung und sollte den Kurs von Covestro positiv beeinflussen", erklärte Analyst Markus Mayer von der Baader Bank. Bei der nächsten Hauptversammlung will Konzernchef Patrick Thomas die Genehmigung für den Rückkauf eigener Aktien im Wert von bis 1,5 Milliarden Euro einholen.

Die ehemalige Bayer-Tochter Covestro hat im dritten Quartal von einer robusten Nachfrage nach Kunststoffen und höheren Preisen für ihre Produkte profitiert. Umsatz und Gewinn legten stärker zu als von Analysten erwartet. Gleichzeitig kündigte der Kunststoff-Spezialist am Dienstag ein Aktienrückkauf-Programm an und will dafür bis zu 1,5 Milliarden Euro ausgeben.

Mit Rückkäufen verwöhnt Covestro seine Aktionäre. Mit den Programmen können Firmen überschüssiges Geld an die Anteilseigner geben: Damit steigen in der Regel Gewinn und Dividende pro Aktie. Mit Rückkäufen steigt zudem die Nachfrage nach den Wertpapieren, was den Kurs stützt.

Zwischen Juni und September wuchsen die Erlöse von Covestro indes um knapp 17 Prozent auf 3,53 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) schnellte gar um die Hälfte nach oben auf 862 Millionen Euro. Unter dem Strich blieben 491 Millionen Euro übrig und damit knapp 90 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. An der Prognose für die Geschäftsziele 2017 hält der Konzern fest.

dpa
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