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NeuemissionenSolarauto-Entwickler Sono Motors lotet offenbar Börsengang in USA aus

Der Münchener Solarauto-Entwickler soll die nötigen Unterlagen für einen Börsengang bereits vertraulich bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht haben. 15.03.2021 - 16:05 Uhr

Der Münchener Solarauto-Entwickler prüft offenbar sowohl einen normalen Börsengang als auch die Fusion mit einer bereits börsennotierten leeren Unternehmenshülle (Spac).

Foto: Sono Motors

Der Münchener Solarauto-Entwickler Sono Motors lotet Insidern zufolge einen Börsengang in den USA aus. Das 2016 gegründete Unternehmen könnte dabei mit deutlich mehr als einer Milliarde Dollar bewertet werden, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

Sono prüfe sowohl einen normalen Börsengang als auch die Fusion mit einer bereits börsennotierten leeren Unternehmenshülle (Spac), von denen in den USA viele auf Übernahmeobjekte lauern. Sono habe dazu die Investmentbanken Citi und Berenberg als Berater angeheuert. Sono Motors habe die für einen Börsengang nötigen Unterlagen bereits vertraulich bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht.

Bisher gibt es vom ersten Sono-Modell mit dem Namen „Sion“ nur einen Prototypen. Die Produktion soll im zweiten Halbjahr aufgenommen werden. Das Elektrofahrzeug kann nicht nur an der Steckdose geladen werden, sondern auch über Solarzellen, die in der Karosserie verbaut sind und pro Woche Strom für eine Strecke von 112 Kilometern erzeugen sollen.

Zu den Entwicklungspartnern von Sono gehören die Autozulieferer Continental und ElringKlinger. Anfang 2020 hatte Sono 53 Millionen Euro frisches Kapital über eine Crowd-Finanzierungsrunde eingeworben. Ende des vergangenen Jahres steuerten Investoren wie Swedbank Robur weitere 45 Millionen Euro bei.

Sono war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar, die Banken wollten sich nicht äußern.

Der Autobauer ist nicht das einzige deutsche Technologie-Start-up, das über ein Spac an die US-Börse drängt. Auch der bayerische Flugtaxi-Entwickler Lilium hat Insidern zufolge solche Pläne, wie zuerst Bloomberg berichtet hatte.

rtr
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