1. Startseite
  2. Finanzen
  3. Börse
  4. Panini-Rivale: Topps geht durch Spac-Fusion an die Börse

Panini-RivaleTopps geht durch Spac-Fusion an die Börse

Das US-Unternehmen will über die Fusion auf kurzem Weg an die Nasdaq. Topps wird bei dem Deal mit rund 1,3 Milliarden Dollar bewertet. 06.04.2021 - 16:26 Uhr

Zuletzt gab es zunehmend Warnungen von Experten vor einer Spac-Blase.

Foto: AP

Der für seine Baseball-Sammelkarten, Fußball-Stickeralben und die Kaugummi-Marke Bazooka bekannte Topps-Konzern geht an die Börse. Das US-Unternehmen will über die Fusion mit einer sogenannten Special Purpose Acquisition Company - kurz Spac - auf kurzem Wege durch die Hintertür an die Nasdaq, wie es am Dienstag in New York mitteilte. Topps wird bei dem Deal demnach mit rund 1,3 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) bewertet.

Der 1938 gegründete und von einer Investmentfirma des früheren Disney-Chefs Michael Eisner kontrollierte Konzern hat sich vor allem mit Sammelobjekten einen Namen gemacht. Der Panini-Rivale bietet Aufkleber und Tauschkarten diverser Sportligen an, aber auch aus etlichen Bereichen der Entertainment-Welt - etwa von Starwars oder Marvels Superhelden. Die Sammelbilder waren einst als Beilagen zum Bazooka-Kaugummi gedacht, das früher das Hauptprodukt von Topps war.

Angesichts des aktuellen Krypto-Hypes um Cyberwährungen wie Bitcoin und der damit verbundenen Blockchain-Technologie expandierte Topps zuletzt auch in den boomenden NFT-Markt für digitale Kunst- und Sammlerobjekte. NFT (non-fungible token) sind so etwas wie digitale Echtheitszertifikate, die mit einer Blockchain-Datenkette abgesichert werden. Topps steigerte seine Erlöse im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben um 23 Prozent auf 567 Millionen Dollar (479 Mio Euro).

Spacs - häufig als Blankoscheck-Firmen bezeichnet - sind zunächst nur leere Unternehmenshüllen. Sie listen ihre Aktien als Platzhalter, um später mit Firmen verschmolzen zu werden und diese so an die Börse zu holen. In den USA boomt das Geschäft gewaltig, 2021 wurden von solchen Finanzvehikeln laut dem Analysehaus Spac Research schon 97,3 Milliarden Dollar eingeworben - mehr als im gesamten Vorjahr. Zuletzt gab es zunehmend Warnungen von Experten vor einer Spac-Blase.

dpa
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick