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EinzelhandelReal schließt weitere Filialen und kündigt Personal

Die Zerschlagung der Lebensmittelkette geht weiter, in einigen Filialen wird während des Umbaus Personal gekündigt. Für andere gibt es neue Hoffnung. 06.01.2022 - 11:53 Uhr

Die Marke Real wird verschwinden – und mit ihr auch die Filialen, die keine Abnehmer finden.

Foto: dpa

Die SB-Warenhauskette Real will in den nächsten Monaten sieben weitere Filialen schließen. Die Märkte in Blankenburg und Neuss (Breslauer Straße) sollen für immer dicht gemacht werden, wie ein Unternehmenssprecher am Donnerstag ankündigte.

Bei fünf weiteren Märkte im baden-württembergischen Brühl, in Dortmund-Aplerbeck, in Menden, in Norden und in Witten seien langwierige Umbauarbeiten geplant, bevor sie an andere Händler übergeben würden. Auch hier müsse deshalb dem Personal gekündigt werden. Zuvor hatte die „Lebensmittel Zeitung“ darüber berichtet.

Auch die Real-Filialen in Schwedt an der Oder und Mutterstadt in der Pfalz sollen Ende Januar für größere Umbauarbeiten geschlossen werden. Doch seien die Schließungspläne hier intern schon länger bekannt gewesen, betonte der Sprecher.

Es ist nicht das erste Mal, dass es nach der Übernahme von Real durch den russischen Finanzinvestor SCP zu Filialschließungen kommt. Von den rund 270 Märkten, die SCP von der Metro 2019 übernahm, wurden mittlerweile mehr als 40 geschlossen oder stehen auf der Schließungsliste.

SCP hatte die angeschlagene SB-Warenhauskette von der Metro erworben, um sie zu zerschlagen und weiterzuverkaufen. Edeka, Globus und Kaufland haben sich bereits eine große Zahl von Filialen gesichert. Doch das Schicksal von etlichen Standorten ist noch offen.

Für drei Filialen in Espelkamp, Monschau und Wetzlar, die bereits auf der Schließungsliste standen, gibt es inzwischen offenbar wieder Hoffnung. Denn sie sind auf der aktuellen Liste nicht mehr enthalten. Hier hätten sich doch noch Interessenten gefunden, mit denen aktuell verhandelt werde, sagte der Unternehmenssprecher.

Mehr zum Thema: Die Inflation setzt die Gewerkschaften unter Zugzwang. Sie wollen in der Tarifrunde 2022 spürbare Reallohnzuwächse für die Beschäftigten durchsetzen. Damit steigt das Risiko einer Lohn-Preis-Spirale in Deutschland.

dpa
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