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  4. Post-Tochter: DHL erhöht ab 2023 Preise für Geschäftskunden

LogistikDHL erhöht Preise für Geschäftskunden

Unternehmen müssen sich ab dem kommenden Jahr auf höhere Paketpreise einstellen. Zum Basispreis kommen zwei neue Zuschläge, unter anderem für Energiekosten. 22.08.2022 - 16:28 Uhr

Privatkunden sind von der Erhöhung der Preise nicht betroffen. Geschäftskunden müssen jedoch mit Zuschlägen rechnen – im Weihnachtsgeschäft wird es den „Peakzuschlag“ geben.

Foto: dpa

Die Post-Tochter DHL Paket erhöht zum Jahreswechsel die Preise für Geschäftskunden. Gründe dafür seien die volatile Entwicklung der Energiepreise und die gestiegenen Transport- und Personalkosten, teilte die Post am Montag in Bonn mit. Die Preise für den DHL-Paketversand durch Privatkunden bleiben unverändert.

Neben einer deutlichen Erhöhung des Basispreises umfasse die Preismaßnahme auch die Einführung von zwei neuen Zuschlägen, teilte das Unternehmen mit. Dabei handele es sich um einen variablen Energiezuschlag sowie einen Peakzuschlag in Zeiten besonders hoher Paketaufkommen.

Der Energiezuschlag wird ab dem 1. Januar erhoben. Seine Höhe werde monatlich transparent und nachvollziehbar auf Basis der Preisentwicklung von Diesel, Gas und Strom ermittelt. Die Gewichtung der drei Komponenten erfolge auf Basis des Energiemixes einer durchschnittlichen Sendung, berichtete die Post.

In den wegen des Weihnachtsfests besonders volumenstarken Monaten November und Dezember will das Unternehmen außerdem einen Peakzuschlag in Höhe von 0,19 Euro pro Sendung erheben. Gründe dafür seien hohe, notwendige Investitionen in die eigene Infrastruktur, ein hoher Personalaufwand sowie höhere Einkaufspreise - vor allem rund um Weihnachten. Bestandteil der Preiserhöhung ist ebenfalls eine Anpassung des Maut- und CO2-Zuschlags. Dieser erhöht sich um 0,01 Euro pro Sendung aufgrund steigender Mautsätze sowie höherer CO2-Preise pro Tonne.

Die Erhöhungen beziehen sich auf den DHL-Paketversand von Geschäftskunden und betreffen nicht das nationale und internationale DHL Express-Geschäft.

Lesen Sie auch: Bahn adé: Die Industrie sucht längst Alternativen zum Güterverkehr

dpa
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