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StagnationBundesbank-Präsident Nagel verspricht 2024 wieder Wachstum

Der Bundesbank-Präsident blickt optimistisch auf das kommende Jahr. Er erwartet Wachstum für 2024. Währenddessen leiden die Maschinenbauer noch immer unter schwacher Nachfrage. 02.11.2023 - 11:34 Uhr

Der Bundesbank-Präsident zeigt sich optimistisch.

Foto: dpa

Bundesbank-Präsident Joachim Nagel erwartet für die deutsche Wirtschaft nach der aktuellen Konjunkturschwäche im kommenden Jahr wieder Wachstum. „Für 2024 stehen die Vorzeichen besser. Es wird wieder Wachstum geben“, sagte Nagel in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der ARD-Finanzredaktion.

Dabei bekräftigte er frühere Aussagen, dass Deutschland nicht der kranke Mann Europas sei. Die Bundesregierung erwartet für 2024 ein Wachstum von 1,3 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verringerte sich von Juli bis September um 0,1 Prozent, nachdem es im Frühjahr nach nunmehr revidierten Daten minimal zugelegt hatte.

2023 sei hinsichtlich des Wirtschaftswachstums sicherlich kein gutes Jahr, sagte Nagel. „Aber es ist auch kein Jahr, in dem wir in einer harten Rezession unterwegs sein werden“, fügte er hinzu.

Unter anderem setzen die maue Weltwirtschaft und hohe Energiekosten dem Industriestandort Deutschland zu. Für die kommenden Monate erwarten die Unternehmen eine weitere Verschlechterung ihrer Geschäfte, wie aus der unlängst veröffentlichten DIHK-Herbstkonjunkturumfrage hervorgeht.

Maschinenbauer kämpfen mit schwacher Nachfrage

Die deutschen Maschinenbauer kommen nicht in Schwung. Im September seien die Bestellungen trotz einiger Großaufträge gegenüber dem Vorjahresmonat um 13 Prozent gesunken, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Donnerstag mitteilte. Die Inlandsorders schrumpften dabei um 15 Prozent, die Nachfrage aus dem Ausland um 13 Prozent.

„Leider drücken die nicht enden wollenden schlechten Nachrichten weiterhin auf die Investitionslaune der Kunden weltweit“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Die Folgen der hohen Inflation und die Verunsicherung durch Kriege und andere geopolitische Verwerfungen zeige sich mehr oder weniger deutlich in allen Märkten. In den ersten neun Monaten betrage das Minus bei den Bestellungen 14 Prozent.

rtr
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